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Jeremaine Jones im Schalke-Trikot (Bild: Wiki Commons / DerHans04 / CC-BY-SA)

Fußballprofi Jermaine Jones von Schalke 04 hat sich in einem Interview mit "Sport Bild" für die Entabuisierung von Homosexualität in der Bundesliga eingesetzt.

"Ich habe viele schwule Freunde hier in Deutschland und in Los Angeles. Damit habe ich gar kein Problem", erklärte der Deutsch-Amerikaner. "Ich war mit meiner Frau zuletzt in einem Laden mit vielen Homosexuellen. Ich denke: Man muss Menschen so leben lassen, wie sie es wollen", so der 30-Jährige weiter. Ein Coming-out von einem Profi wäre für den Mittelfeldspieler eine Selbstverständlichkeit: "Ich bin dafür, dass sich auch hier die Türen öffnen und hätte kein Problem damit auf und neben dem Platz."

Bislang hat sich noch nie ein aktiver Fußballspieler in den deutschen Profi-Ligen geoutet. Es hat auch immer wieder Diskussionen gegeben, ob eine derartige Offenbarung empfehlenswert ist. Bayern-Spieler Philipp Lahm, der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, hat immer wieder davor gewarnt: "Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft schon so weit ist, schwule Profi-Fußballer als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren, so wie es in anderen Bereichen bereits möglich ist", sagte er im Januar der "Frankfurter Rundschau" (queer.de berichtete). Für seine Äußerungen wurde er unter anderem von der Chefin der Antidiskriminierungsstelle kritisiert (queer.de berichtete).

Andere Profifußballer glauben dagegen, dass sich die Fans schnell an einen offen schwulen Profi gewöhnen würden: Ja, wer schwul ist, sollte sich outen. Da fällt doch eine Last ab", erklärte etwa im vergangenen Jahr Nationaltorwart Manuel Neuer (queer.de berichtete). In Europa hat es in den vergangenen Monaten allerdings immer wieder homophobe Ausbrüche im Profifußball gegeben. So hatte José Mourinho, der Trainer des spanischen Spitzenclubs Real Madrid, beim Training Spieler als "Schwuchteln" beschimpft (queer.de berichtete). In England sind dieses Jahr bereits fünf Profispieler vom Fußballverband zu Geldstrafen verurteilt worden, weil sie sich auf Twitter zum homophoben Beschimpfungen haben hinreißen lassen (queer.de berichtete). (dk)



#1 MarekAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 smallAnonym
  • 13.03.2012, 20:53h
  • Schön wenn der so denkt der Knochenbrecher...

    Bleiben noch die hinter ihm stehenden 15000 gröhlenden Schlaken in der Nordkurve.
    Von denen fehlen hier noch die wohlwollenden Aussagen....
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#4 alexMucEhemaliges Profil
  • 13.03.2012, 22:47h
  • Na wenigstens haben die Bayern gerade 7:0 gewonnen gegen Blasel. Geht runter wie Öl.....jetzt kann ich gut schlafen.
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#5 smallAnonym
  • 14.03.2012, 00:36h
  • Schön für die CL-Platzquote, aber ansonsten bringt uns das in der Sach auch nicht wirklich weiter...

    Nebenbei, Meister ist und bleibt der BVB!
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#6 AlmOeHiAnonym
  • 14.03.2012, 03:19h
  • "In England sind dieses Jahr bereits fünf Profispieler vom Fußballverband zu Geldstrafen verurteilt worden, weil sie sich auf Twitter zum homophoben Beschimpfungen haben hinreißen lassen (queer.de berichtete). (dk)"

    ja England, aber nicht die BRD, da werden ja sogar Bushidos noch Medial geehrt, ich sage nur Bambi...

    Die Aussage vom Schalke Spieler ist toll,
    aber das manche leute Lahm kritisieren nur weil er eine pesimistische Sichtweise hat und deshalb abrät sich zu outen, finde ich sehr traurig. Ist doch seine sache die dinge so zu sehen, zumal es sicher nicht ganz so einfach werden wird, so wie es Manuel Neuer sich erhofft... Wäre ja schön wenn Neuers Ansicht die richtige wäre, aber die Geschichte hat auch mich eher die pesimitische Sichtweise, eines Lahms geleehrt, was diese unsere Themen betrifft..
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#7 LarsAnonym
#8 luxi81Profil
  • 10.04.2012, 15:13hHamburg
  • je mehr man über dieses thema diskutiert, desto problematischer wird die ganze geschicht am ende werden, da man durch dieses immer wiederkehrende pro-contra-diskutiere den entsprechenden minderbemittelten und uneinsichtigen doch nur zu einer lobby verhilft, dass diese nämlich am ende mit einem contra reagieren, sobald ein outing stattgefunden hat. es hätte einfach ein fußballer tun müssen. am besten in einem stadion kurz vor spielbeginn, dass hätte gessesen wir eine bombe. den prolethen wäre der mund offen stehen geblieben, die vernünftigen unter uns hätten applaudiert, keiner hätte angefangen zu pöbeln, der junge hätte seinen job gemacht, vielleicht noch n tor geschossen und mit leistung brilliert. 3 wochen klatschpresse und der spuk hätte ein ende. am ende zählt die leistung und ich bin sicher, dass auch ein geouteter fußball das potential hat ein "everybody`s darling" zu sein. in genug anderen bereichen haben wir das schon bewiesen. und mal unter uns, wer glaubt das bei aller toleranz und liebe unter den menschen, nie einen dummen spruch in nem stadion hören würde.... ob nun so oder so - sei`s drum, ich bezeichne fußballfans auch als prolethen .
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