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Die ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" ist eine der wenigen Talk-Shows, wo es noch so richtig kracht. Das liegt zum einen an der Zusammensetzung der Gäste, deren Mix schon für Dynamik sorgt. Da diskriminiert dann vor laufender Kamera Ruhrbischofs Franz-Josef Overbeck den schwulen Regisseur Rosa von Praunheim ("praktizierte Homosexualität ist objektiv sündhaft") (queer.de berichtete). Und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis kann behaupten, "dass es reine Homosexualität so gar nicht gibt" (queer.de berichtete).

In der Sendung am 13. März ließen unter anderem Alice Schwarzer und Volker Beck die Funken fliegen. "Ob Billigsex oder Edelpuff - Schafft die Prostitution ab" hieß das Motto der Sendung, bei der neben der lesbischen Feministin und dem schwulen Bundestagsabgeordneten noch die Prostituierte Kyra, die Sozialarbeiterin Sabine Constabel sowie Bordell-Betreiber Jürgen Rudloff auf den Sofas Platz genommen hatten. Ansatzpunkt der Diskussion war die vor zehn Jahren von Rot-Grün verabschiedete Novelle der Gesetze zur Prostitution, mit der die Position der Sexdienstleister/innen gestärkt werden sollte. Das hat, so gibt Beck offen zu, nicht so gut geklappt wie gedacht. Und auch Kyra, die mit ihrem Job keine Probleme hat, stimmt zu. Besonders die Prostituierten, die aus ärmeren Ländern nach Deutschland kämen, müssten in die Lage versetzt werden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, um nicht in eine Ausbeutungssituation zu gelangen. Klassisches Empowerment also.

Für Alice Schwarzer gilt dies alles nicht. Prostitution und Menschenhandel sind für sie eins, das Ganze ist in ihren Augen ein hochkriminelles Umfeld, und dagegen helfe nur das Verbot. Über weite Teile der Sendung kamen die abwägenden und differenzierenden Argumente zu kurz, weil sie durch Zuspitzungen und Durcheinandergerede zugeschüttet wurden. Kleines Beispiel: "Gehen sie doch mal zum Bahnhof, Herr Beck", schleudert Schwarzer dem Grünenpolitiker entgegen. "Es ist unerträglich, wie naiv sie sind. Das ist ja gemeingefährlich, wenn so naive Politiker wie sie Gesetze machen." (cs)

In der ARD-Mediathek ist die ganze Schlacht noch bis zum 21.3. abrufbar.



#1 CallboyAnonym
  • 14.03.2012, 13:55h
  • Ähh...ok. Was hat das mit Homosexualität zutun?
    EIne Sendung die extrem einseitig nur auf weibliche Prostitution eingeht nur weil sie häufiger stattfindet und Stricher und Callboys mal eben nicht beachtet werden obwohl ein homosexueller Politiker mit diskutiert, sollte hier kaum der Rede wert sein.

    Immerhin kann man die Mann-männlichen Prostitution als Vorbild nehmen, weil Escorts und Callboys die selbständig arbeiten und für ihr Leben sorgen eine andere Dimension sind als industrielle Flatratebordelle wo ausnahmslos Frauen arbeiten.
    Durch Zwangsprostitution und Warencharakter gibt es Bereiche in denen die weibliche Prostitution an einigen Punkten zu recht kritisiert wird, homosexuelle Prostitution findet im Verhältnis gesehen nämlich viel häufiger einvernehmlich statt.

    Wenn es in einer Diskussion zu einem Thema welches eigentlich alle sexuellen Orieniterungen angeht, nur um die heterosexuelle/ weibliche Prostitutionsperspektive geht und die Feministinnen immer nur an sich und die Frauenwelt ( Männer= Täter/ Frauen = Opfer) denken, ist das Thema hier Offtopic.
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#2 FrancoisAnonym
#3 JochenBAnonym
  • 14.03.2012, 14:18h
  • Muss man sich jetzt auch schon in einem queeren Forum mit heterosexuellem Sex beschäftigen?
    Prostitution zu verbieten ist Quatsch, es ist aber das Problem heteroseuxeller Männer die sich mit den oftmals lustfeindlichen Frauen rumschlagen müssen und deswegen auf Huren angewiesen sind.
    Die meisten Homosexuellen tangiert das nicht mal peripher, Homosex gibt es fast überall umsonst.
    Mir tun die auf Frauen angewiesenen Heten zwar leid, das wars aber auch schon zum Thema.
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#4 UweBerlinProfil
  • 14.03.2012, 14:45hBerlin
  • Antwort auf #3 von JochenB
  • Von den Grünen kam schon so mancher Klomplett-Unsinn.
    Schlimm die Vorstellung, dass solche Menschen für Gesetze zuständig sind nach denen sich dann andere richten müssen.

    Volker Beck und das Führungsquartett um Roth, Trittin, Künast, Özdemir sollten endlich mal die warmen Sessel für andere freimachen.
    Früher waren die Grünen für Rotation, heute kleben sie wie niemand anderes wie Pattex an ihren Sesseln - da war selbst der Rücktritt Wulffs noch progressiv gegen.

    Volker Beck agierte gestern mal wieder unangenehm, schrie ständig anderen ins Wort.
    Und die (einstige???) Forderung der Grünen nach Prostitution als Ausbildungsberuf konterte am besten die in der Runde (inzwischen atypische deutsche) Liebesdienerin damit, dass es ja nun keine praktische Prüfung gäbe.
    Aber vielleicht hat Volker Beck ja auch dafür schon eine flotte Verordnung ausgedacht.

    Alice Schwarzer, zu Bild und Cdu konvertierte Feministin, parierte wie eine lauernde Giftspinne auf Beck und tauchte tief in den Betroffenheits-Mustopf als die beste Teilnehmerin der Runde, nämlich eine betroffene Ehefrau zu Wort kam.
    Da nutzten auch all die übergeordneten Theorien und das realitätsferne Polit-Gelaber Becks nichts. Da ging es um Würde - und die sollte eigentlich unantastbar sein. Die Grünen haben viel dazu beigetragen, dass soetwas in Frage gestellt werden musste.
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#5 UweBerlinProfil
  • 14.03.2012, 15:03hBerlin
  • Antwort auf #1 von Callboy
  • Volker Beck führte ständig "Frauen UND Männer" als Prostituierte an - aber Schwarzer und die anderen in der Runde waren eher frauendominiert was Prostitution betrifft - so kam die Sprache immer wieder auf Huren Liebesdienerinnen, Prostituierte weiblichen Geschlechts.
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#6 ItchebAnonym
  • 14.03.2012, 15:10h
  • wer nimmt diese Kampflesbe eigentlich noch ernst?? Eine der ewig Gestrigen ... Hauptsache laut, egal wie dumm - muss man bei dem Aussehen wohl sein
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#7 doktorProfil
#8 hydraAnonym
  • 14.03.2012, 15:51h
  • Antwort auf #7 von doktor
  • Alice muss nicht zum Bahnhof.

    Dr. Kristina Schröder, geb. Köhler, schenkt Alice Schwarzer 600.000 Euro, damit sie ihr Archiv, FrauenMediaTurm, weiterführen kann.

    Die rot-grüne Landesregierung war dazu nicht mehr bereit und hatte die Subventionen stark gekürzt.

    Somit drohte das Aus für Schwarzers Archiv.

    Die CDU-Politikern Schröder, die noch letztes Jahr von Alice Schwarzer angerempelt wurde, weil sie ihren Mädchennamen Köhler nach der Hochzeit aufgegeben hat, um den ihres Mannes zu übernehmen, spannt einen Rettungsschirm aus:

    „Ich mache das aus Freude und Überzeugung“, so die „Welt“.

    Die Zuschüsse des Bundesfamilienministeriums gleichen nun die Kürzungen mehr als aus.

    E|del|nut|te, die (salopp, meist spöttisch):

    attraktive, anspruchsvolle Prostituierte, die einen vermögenden Kundenkreis hat.

    © DUDEN - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache,|4. Aufl. Mannheim 2012 [CD-ROM]

    Somit ist sie keine Edelnutte!
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#9 fragenderAnonym
#10 HackepeterAnonym
  • 14.03.2012, 16:23h
  • Antwort auf #9 von fragender
  • Betroffen, weil ihr Mann in den Puff geht und sie mit einer Hure "betrügt".

    Diese Ehefrau empfand ich allerdings nicht als beste Teilnehmerin, sondern eher als hysterische Furie, die kurz vor dem Kollaps war. Und ihr Gekeife war nicht nur schlimm, sondern auch noch dumm obendrein: "Wissen sie, ein Kondom geht nie ganz über den Penis des Mannes....und da, wo noch etwas frei ist, da kommen auch die Krankheiten....."

    Wenn ich hetero wäre und die zur Frau hätte, dann würde ich auch lieber in den Puff gehen!
    *lol*
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