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Bei Gleichklang erfolgt die Partnervermittlung nach einer Passung der Lebensstile (Bild: Wiki Commons / Carloxito / PD)

Seksan Ammawat erläutert im Interview mit queer.de die Besonderheiten der von ihm geleiteten Dating-Plattform Gleichklang.

Von Carsten Weidemann

Seksan, was ist Gleichklang?

Gleichklang ist eine alternative Kennenlern-Plattform. Bei uns findest du Partner, Freunde oder Reisepartner.

Was unterscheidet Gleichklang von den anderen Partnerbörsen?

Drei Dinge machen uns einzigartig:

1. Wir wenden uns an Menschen, denen ökologische und soziale Fragen wichtig sind. Bei uns ist daher ein anderes Klientel als bei den typischen Singlebörsen.

2. Bei Gleichklang gilt die Regel: "Geringe Gebühren für alle, statt Premium für manche". Es gibt keine kostenlosen Mitgliedschaften, dafür beträgt die Gebühr für ein Jahr nur 40 Euro. Ergebnis ist: Bei uns sind keine Fakes, Mehrfachprofile, Spaßvögel oder Bildersammler.


Gleichklang-Geschäftsführer Seksan Ammawat: Er nutzt sein eigenes Portal, um Freunde zu finden

3. Die Vermittlung erfolgt nach einer Passung der Lebensstile. Es werden nur diejenigen Mitglieder einander vorgeschlagen, deren zentrale individuelle Vorstellungen auch wirklich passen. Statt Massenlisten, wo jeder mit jedem konkurriert, gilt bei uns das Prinzip der geeigneten Vorschläge über die Zeit bis zum Erfolg.

Was macht Gleichklang für schwule Männer attraktiv?

Zu uns kommen vorwiegend diejenigen schwulen Männer, die großen Wert auf die Profilechtheit legen und nun wirklich einen Partner für ihr ganzes Leben oder echte Freunde finden wollen. Viele sehen eine Mitgliedschaft bei uns aber auch als Ergänzung zu den eher typischeren Angeboten.

Kann jeder Mitglied bei Gleichklang werden?

Es ist niemandem verboten. Sinnvoll ist es nur für diejenigen, die sich mit unserem Ansatz identifizieren können. Insgesamt gibt es bei uns derzeit ca. 12.000 Mitglieder. Das ist nichts im Vergleich zu den riesigen Chat-Plattformen oder den Dateien der Mainstream-Anbieter. Aber es ist viel, wenn man bedenkt, dass alle Mitglieder echt und sehr ernsthaft interessiert sind und jeden Tag neue Mitglieder hinzukommen. Wir setzen hier bei Gleichklang konsequent das Motto um "Weniger ist mehr!"


Gleichklang-Logo: Das Soziale steht im Vordergrund der Online-Partnerbörse

Bist du selbst auch dabei?

Ich nehme an der Freundschaftssuche teil. Ich habe festgestellt, dass dies manchen Mitglieder irgendwie unheimlich ist, wenn wir einander vorgeschlagen werden. Aber ich nehme zu den gleichen Bedingungen teil wie jeder andere auch. Warum sollte es mir verwehrt sein, bei Gleichklang Freunde zu finden?

Wie sind die Rückmeldungen der Mitglieder?

Jeden Tag erreichen uns Mitteilungen über neu entstandene Partnerschaften und Freundschaften. Unsere Auswertungen zeigen: Wer zu uns kommt, dabei bleibt und Geduld hat, der wird bei uns, ob früher oder später, die Liebe oder echte Freundschaft finden. Bei manchen geht es sofort, bei anderen dauert es Monate, bei wieder anderen zwei bis drei Jahre. Letztlich ist es jedoch nur eine Frage der Zeit. Dies ist die positive Message für alle, die noch Single sind oder nach weiteren Freunden suchen.



11 Kommentare

#1 Tut mir leidAnonym
  • 15.03.2012, 13:28h
  • Das ist ein von der Idee her akzeptables Konzept, ähnlich dem des Anbieters, der ca. 200 euro im Jahr haben will, nämlich "Ich suche keinen One-Night-Stand, sondern eine Partnerschaft" - gibt es zwar auch gratis bei homo.net, aber funktioniert dort nicht.

    Daher komme ich auch nicht mit dem Argument, wieso ihr hier Schleichwerbung für einen gewerblichen Anbieter betreibt - ich halte das hier für legitim und für einen "Service" für die Leser.

    ABER : Der Inhaber / GF sagt, sie hätten INSGESAMT 12.000 Mitglieder. Dabei muss man aber wissen, dass sich die Seite an Heteros, Lesben und Homos richtet. Gehen wir von 95 % Heteros aus, bleiben noch 600 übrig, meinetwegen 800, aufgeteilt halbe-halbe auf Schwule und Lesben, macht 400 schwule Teilnehmer fürs ganze Bundesgebiet, und verteilt auf alle Altersgruppen, meinetwegen 500.

    Und jetzt rechnen wir mal ganz straight aus, wie sich die Gesamtbevölkerung aufs Bundesgebiet verteilt - sagen wir (zum Beispiel, erfundene Zahlen), du wohnst in Saarbrücken, mit Einzugsgebiet (rundum 100 (!) km, dort im Halbkreis - siehe Landkarte -, ändert aber nichts am Grundprinzip) leben dort vielleicht 0,5 % der deutschen Bevölkerung, ok, sagen wir das Vierfache, 2 %.

    ALLE beim Anbieter (bei dem wir halbwegs gleichmässige geografische Mitgliederverteilung voraussetzen) verfügbaren möglichen Partner für dich dort wären also (extrem optimistisch gerechnet) 10 Männer, von jung bis alt, von passiv bis aktiv und wasweisich, und jetzt erklärt der Anbieter, dass er nur Leute zusammenführt, die irgendwie zueinander passen, nach Lebenseinstellung, Vorlieben, aufgrund psychologischer Tests, wasweisich.

    Von den optimal 10 bleibt dann maximal einer für dich übrig, und entweder du nimmst den dann, was voraussetzt, dass auch er dich haben will, oder ihr bleibt beide weiter allein.

    Ich sage jetzt nicht, genausogut kannst du dein Geld ins Klo spülen, aber ich darf wohl sagen, dass ich ein solches Angebot, 40 euro auszugeben, unerotisch finde.
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#2 wasweissichAnonym
  • 15.03.2012, 14:20h
  • Antwort auf #1 von Tut mir leid
  • Ich möchte meine Überlegungen noch ein ganz klein wenig ausführen, um keine sinnlosen Pseudoargumente auf den Plan zu rufen.

    Selbstverständlich kann man sich darüber streiten, ob der Homoanteil in der Bevölkerung nun 5, 6 oder 10 % beträgt, wer wie ich aber sieht, dass sich in Mittelstädten nicht mal EIN Homolokal hält, und dass in Grossstädten Homosaunen mangels Besucher zumachen, wird jedenfalls nicht mehr zu 10 % tendieren, sondern je nach Optimismus auf 5 oder 7 % tippen.

    Viele sind bi (und somit kommt man bei den H-Erfahrungen vielleicht auf 10 oder gar 12 %), aber die suchen weitgehend ONS' in der Szene, keine H-Partnerschaften : Es nützt also nichts, hier auf die zu vertrauen.

    Die gleichmässige geografische Verteilung ist angreifbar und wahrscheinlich auch nicht gegeben, aber : Während in den bekannten Ballungsräumen potentiell viel mehr H-Partner (bzw. H's als potentielle Dauer-Partner) zur Verfügung stehen, ist zweifelhaft, ob diese auch proportional Partner suchen, weil gerade da weit mehr Möglichkeiten für (die von vielen präferierten) ONS' bestehen, ausserdem H-Treffmöglichkeiten, Stadtmagazine, etc.

    Ist dem aber dennoch so, benachteiligt das den beim Anbieter Suchenden, in Nordbayern Wohnenden umso mehr, weil sich die paar hundert möglichen Partner dann in seinem 100-km-Umkreis noch rarer machen (Beispiel aus einer anderen Branche : Ein Haus in Nordbayern ist 35.000 euro wert ; eine 20 Quadratmeter-Bude in den bevorzugten Unistädten ist 150 Mille und mehr wert) ; meine ursprüngliche Idee war aber eher, dass sich die schwache Bevölkerung auf dem Land beim Anbieter vergleichsweise wacker schlägt, weil dort so gut wie keine Kennenlernmöglichkeiten bestehen, sodass sich die vielen km zwischen den Dörfern halbwegs relativieren ; andererseits sind auch schon viele von uns von dort weggezogen...

    Ja, Wochenendbeziehungen gibt es, und wenn ich nasty sein wollte, sagte ich, der Anbieter ist ein Strohmann der DB AG, die auf diese Weise Umsatz produzieren will - wobei ich aber weiss, dass ausgerechnet Fr und So abends deren Fernzüge eh voll ausgelastet sind. Klar natürlich, dass ihr beim Anbieter plötzlich sowas wie "Auswahl" geniessen könntet, sobald ihr "ganzes Bundesgebiet" ankreuzt.

    Und zuguterletzt muss noch erwähnt werden, dass der Anbieter (immer noch) selbst bei sich selbst sucht : aus den obengenannten Gründen, und weil er Besseres zu tun hat, als wochenends 800 oder 1500 km zu fahren ?

    Ok, er sucht keine Partnerschaft mehr : die hat er längst, mutmasse ich mal.

    Aber oha, dann müssen wir ja all die Leute von den paar hundert males bei ihm abziehen, die keinen Partner, sondern "Freundschaft neben Partnerschaft" suchen, und die hatte ich in der Tat in meiner Statistik oben völlig ausgeblendet.

    Die alle müssen wir aber einrechnen bzw. von der Zahl der durchschnittlich (!) möglichen beim Anbieter zu findenden Partner abziehen, wenn wir uns dort auf Partnersuche begeben.

    Und welche Zahl bleibt dann realiter übrig ? Lasst mich die Frage mit einem Romantitel beantworten, den viele von uns kennen : wahrscheinlich

    Unter null.

    (= Brett Easton Ellis)
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#3 Was rede ich daAnonym
  • 15.03.2012, 14:29h
  • Antwort auf #1 von Tut mir leid
  • Sorry für meine wilden Behauptungen : Bi's suchen selbstverständlich mehrheitlich keine ONS's in der Szene, sondern schnelle Treffen in zwei Stunden oder weniger - aber ihr wusstet, was gemeint war : Als Homo zusammenleben kann man mit den wenigsten von ihnen, weil das meistens leider schon eine Frau tut, die sich das verbäte, dass da einer von uns käme - dabei machte das alles soviel einfacher.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.03.2012, 16:04h
  • Konkurrenz belebt das Geschäft - da werden sich andere Portale wie Gayromeo oder Gays.de etwas einfallen lassen müssen!
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#5 Robert SAnonym
  • 15.03.2012, 17:07h
  • Interessantes Thema. Aber falls sich Carsten Weidemann als Journalist versteht, wäre es auch schön gewesen, wenn er kritische Fragen stellt. In der jetzigen Version wirkt es ein wenig werblich. Oder war das der Sinn?
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#6 it s not all badAnonym
  • 15.03.2012, 17:44h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness
  • Wo ich schonmal dabei bin : Obiger Anbieter für ca. 200 euronen p.a. ist gay-parship.de, die sind ein Ableger des (für Heten wohl tatsächlich erfolgsversprechenden) parship.de.

    Selbst bei gay-parship tönen sie "Hohe Erfolgsquote dank langjähriger Paarforschung", aber ich finde keine Zahlen (s.u.), und wir sind uns ja wohl darin einig, dass man die "Persönlichkeitsmerkmale" (darunter bei parship an ganz besonders prominenter Stelle dein Einkommen (nein, das ist kein Witz), neben Kriterien wie Stubenhocker/Partyschlampe, etc.) erst dann sinnvoll fürs Matching auswerten kann, wenn man eine Mindestanzahl von möglichen Partnern zusammenbekommt, die man überhaupt vom Grunde her miteinander matchen kann.

    Aufgrund dieser von ihnen meist in keiner Weise erreichbaren Mindestanzahl überhaupt möglicher Partner haben auch traditionelle Partnervermittlungen (im Hetenbereich) es so schwer, die jeweiligen Tatrichter davon zu überzeugen, dass sie für ihre 5, 6, 8 oder 12 k KEINE "Verträge über unmögliche Leistungen", d.h. Verträge aufgeschwatzt haben, die ihrerseits gar nicht zu erfüllen sind.

    Ich nenne mal ein Beispiel aus dem Bereich : Ein junger Arbeiter kommt zur Ehevermittlung und möchte was für ihn Passendes kennenlernen. Die insgesamt 3 jungen Damen dort (die dort nicht nur im Aussendienst arbeiten, sondern tatsächlich vermittelt werden wollen), wünschen sich aber alle einen Zahnarzt / Fachanwalt / Hastdunichtgesehen als künftigen Ernährer, und von den 42 Damen zwischen 45 und 55, die dort für ihre Vermittlung alle ein Schweinegeld bezahlt haben - gerne auch auf Kredit - sind zwar gleich 5 bereit, sich den properen Jungmann näher anzusehen, aber der hat sich seine Erfolgsaussichten bei PV Hinz & Kunz nun GANZ anders vorgestellt !

    Nützt nichts, die muss er treffen, und keine anderen - und sobald er abzuspringen droht, wird ihm noch schnell eine fidele Studentin (und dann notfalls noch eine und noch eine) präsentiert, die sich für wenig Geld (bezahlt von der Agentur) mit dem Jungen (und 20 anderen DORT unvermittelbaren Männern) im Café trifft, damit sie nicht nur von ihren 800 euro Bafög leben muss, ohne dafür auf den Strich gehen zu müssen, und damit die Agency bei Gericht erklären kann, doch, man habe dem Kunden die vertraglich vereinbarten mind. 8 passenden Damen sehr wohl vorgestellt, nur leider, leider, keine von denen habe ihn dann haben wollen !

    Den mittelalterlichen beschiss... Damen geht es übrigens genauso wie unserem Jungmann in unserer Geschichte, nur mit dem Unterschied, dass sie, indem sie darauf eingehen, den betrogenen Typen zu treffen ("Doch, doch, Frau Schwergewichtig, der junge Mann trifft sehr gerne auch einmal eine schon etwas reifere Dame!"), schon mal 1 von den versprochenen 8 passenden (!) Mannsbildern verbraten haben, das also nicht mehr einklagen können. Auf gut Deutsch : Mit der Vorstellung unseres Dummbeutels hat die Agentur bei der Dame 50 euro Honorar für einen Interessenten-Darsteller (und weitere 12 euro für dessen Café-Spesen) gespart.

    In solchem Umfeld herrscht also die blanke Vorstellungs-Not, und hier mit Kriterien zu kommen wie, der Herr geht gerne aus, die Dame bleibt gern lange im Bett liegen (oder umgekehrt), oder, Frauchen mag Hunde, Herrchen Katzen (pardon, ich hatte jetzt von uns Queers auf die Hetenbevölkerung geschlossen : bei denen ist es selbstverständlich umgekehrt), das setzt der Not die Krone der Verhöhnung auf.

    Was das mit parship zu tun hat ? Nun ja, die Menge an Suchenden, sich solche Fisimatenten leisten zu können, werden sie im Heterobereich in der Tat und dort in den meisten Altersstufen wohl erreicht haben - aber ob das auch im Homobereich dort der Fall ist ? (Kostet nach meiner Kenntnis / Erinnerung aber das gleiche.)

    Und : Ich habe schon eine Menge Zahlen von parship gesehen, die ich so NICHT bestätigen konnte. Tatsächlich rechnete parship (zumindest in der Vergangenheit) häufig mal gerne die Karteileichen mit, deren Zahl aber (aufgrund des unmässigen Jahresbeitrags) die der zahlenden Mitglieder mehrfach übersteigt :

    Karteileiche wird man / wurde man bei parship, indem man den "psychologischen Test" ausfüllt(e), und dann wird / wurde man monatelang (6 ? 12 ? Monate) als Mitglied mitgezählt.

    Dumm nur, man kann meines Wissens dort als Karteileiche nichtmal von zahlenden Mitgliedern auch nur angeschrieben werden, geschweige denn, selbst irgendwen kontaktieren, oder, wenn ich noch tiefer in meiner Erinnerung grabe, die Kommunikation der zahlenden Mitglieder mit den nichtzahlenden Karteileichen geht / ging obligatorisch über den Server des Anbieters (= das Ebay-Prinzip), wobei die Anbietermannschaft (wohl unterstützt von Software) solches auf versteckte, verbotene Botschaften hin durchlas, die, erinnere ich mich recht, sogar bei Vertragsstrafe verboten waren : nichts da also mit "Hallo Karteileiche, dein Profil interessiert mich, ruf mich doch mal auf der Handynummer xyz an", dito für Webadressen o.ä.

    Heisst, in einer Zeit, wo parship mit 7stelligen Mitgliederzahlen Werbung machte (oder die jedenfalls in Zeitschriften so angab), konnte man (als Hete) vielleicht mit 200.000 tatsächlichen (zahlenden) Mitgliedern in der Tat in Kontakt treten ; dieses entscheidende Detail, Anzahl der (sinnlos aufgenommenen) Profile vs. Köpfe der potentiellen echten Kontakte (im gesamten Bundesgebiet und zwischen 18 und 108 (um nicht zu sagen, zwischen 8 und 80)) wurde aber niemals auch nur am Rande erwähnt.

    Fazit hiervon : Bei gay-parship interessierten mich in der Tat die Anzahl der "aktiven Profile", der zahlenden Kunden... und wenn, aber eben nur wenn, diese Zahl vernünftig hoch ist, hätte man dort für ggf. um die 200 euro (= 5fachem Preis) aber statisch gesehen die vielleicht tausendfachen Erfolgsaussichten als wie beim in Rede stehenden Anbieter... aber auch nur darum, weil sie hier dermassen minimal sind.

    Den Kleinanbieter hier gibt es übrigens auch schon seit Jahren, ich bin nur durch den queer-Artikel wieder auf ihn gestossen.

    Parship gehört übrigens seit Jahren Holtzbrinck, und wenn ich den Namen höre, schneiden sich meine Fussnägel ganz von allein. (Wenn man das mit Holtzbrinck weiss, versteht man aber gleich viel besser, warum man in vielen Zeitschriften immer wieder (aber wie oben dargestellt unvollständige) "Informationen" über parship bekommt.

    Tja, so ist das Leben. Aber es ist nicht alles nur schlecht. Ausser youporngay gibt es ja auch noch youtube zum Träumen, und gebt da mal "Emily Elbert Michelangelo" ein (Ronan Parke kennt ihr ja schon). Das niedliche Ding ist jetzt ca. 24 und schreibt einen Grossteil ihrer Songs selbst - da bahnt sich seit nunmehr ein paar Jahren eine neue Joni Mitchell ihren Weg und hat die Hauptstrasse erreicht. (Zur Erklärung für meine Abirrung : man kann durchaus homo-sexuell, aber bi-phil sein, aber wem erzähle ich das : viele werden mich sehr gut verstehen.)
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#7 SeksanAnonym
  • 16.03.2012, 00:45h
  • Um die Informationsbasis zu verbessern: Der Homo-Anteil beträgt bei Gleichklang ca. 20%. Bei einer einjährigen Mitgliedschaft ist die Anzahl der potentiell in Frage kommenden Personen zu verdoppeln. Letztlich geht es je nach Dauer der Suche um die Frage, ob unter ein paar Tausend Personen ein passender gefunden werden kann. Die Vorstellung, Partnersuche ist besonders erfolgreich, wenn viel Auswahl besteht, ist modern, aber unrichtig, sonst müsste in der Tat wohl jeder bei den großen Anbietern längst erfolgreich gewesen sein und in der "Natur" hätten wohl die meisten niemals eine Partnerschaft im Leben gefunden. Viel Auswahl führt zu viel Ablenkung, das zeigen auch Studien. Für eine lebenslange Partnerschaft nehmen übrigens in der Tat viele auch Entfernungen in Anspruch. Wer den Partner um die Ecke finden will, muss schon in einer der Metropolen wohnen, anderswo suchen oder sich auf eine längere Suchzeit gefasst machen. Fast alle Freundschaftssuchenden suchen nur zusätzlich Freundschaft oder Reisepartner, der Anteil der allein Freundschaft Suchenden beträgt unter 5%.
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#8 PierreAnonym
  • 16.03.2012, 21:01h
  • Antwort auf #2 von wasweissich
  • Die Zahl der Homosexuellen wird häufig überschätzt.
    Bei 3% kommt man der Sache schon näher, bei ca. 5% Bisexueller.
    Natürlich stimmen diese Durchschnittszahlen z.B. nicht in Köln. Vielleicht sind es da 10% Schwule.
    Und in Immekeppel sind es dafür nur 0,2%.
    So ist das Leben.
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#9 sebiAnonym
  • 17.03.2012, 05:08h
  • Antwort auf #8 von Pierre
  • man muss davon ausgehen das man quasi "heterosexuell geboren" wird, in der hinsicht das die gesellschaft erst mal jedes kind heterosexuell einstuft. unter diesen bedingungen wächst auch jeder schwule auf. daher glaube ich das die wirkliche zahl der homosexuellen, also der geouteten und ungeouteten zusammen, mehr sind als du es schätzt.
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#10 micha271
  • 17.03.2012, 17:23h
  • so ein Quatsch!!! der bekannte Anteil nur an Schwulen bewegt sich zwischen 5 % und 10 %. Der Anteil an Bisexuellen und Bi-Neugierigen Männern liegt zwischen 60 % und 80 %!!!
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