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Das neue Album ist in vielerlei Hinsicht eine musikalische Wiedergeburt

Die 22 Jahre alte Sängerin hat den richtigen Moment gefunden, ein Album nach sich selbst zu benennen.

Von Carsten Weidemann

Stefanie Heinzmann ist erst 22, aber trotzdem trifft das alles auf sie zu. Seit sie vor vier Jahren zur Siegerin in Stefan Raabs Castingshow gekürt wurde, "läuft sie auf einem anderen Teppich", bei ihren Fans erst recht. Stefanie Heinzmann gewann Goldene Schallplatten, Echos sowie Cometen und wurde sogar zur "Brillenträgerin des Jahres" ernannt. Ihre beiden Alben erreichten mühelos die Top-Regionen der Charts und auf ihren Tourneen jubelten ihr Hunderttausende zu, die sich sicher waren: Hier ist endlich mal eine Newcomerin mit Substanz.

Ihr neues Album - benannt nach ihr selbst - ist in vielerlei Hinsicht eine musikalische Wiedergeburt geworden, die Stefanie unabhängiger als jemals zuvor zeigt. Zum ersten Mal beteiligte sie sich direkt am Songwriting, zum ersten Mal spielte ihre Liveband - "meine Familie"- Stücke im Studio ein, zum ersten Mal schritt die Sängerin wirklich die gesamten Grenzen ihrer fantastischen Stimme ab, deren Reichweite seit der Operation wieder komplett hergestellt wurde. Mehr noch: "Ich habe mich musikalisch weiterentwickelt, vor allem was meine Stimme angeht. Meine Stimme ist in mir drin, sie ist mein Instrument, und ich habe total verschiedene Seiten an mir entdeckt." Und mit ihnen die Fähigkeit, sie publikumswirksam zu präsentieren.

Spannweite der neuen Songs ist größer als je zuvor


Newcomerin mit Substanz: Die 22-Jährige ist in den unterschiedlichsten Genres zuhause

Die Selbstverständlichkeit, mit der Stefanie sich in den unterschiedlichsten Genres zuhause fühlt, wird auch auf diesem Album dargeboten. "Ich brauche die Abwechslung", sagt die Sängerin. "Mir ist es nicht genug nur einen Stil zu singen. Für mich ist es total wichtig, so viele Facetten zu haben, und ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Jungs diesmal mitkomponiert und die Songs auch selber eingespielt haben."

Die Spannweite der neuen Songs ist dabei größer als je zuvor: Die erste Single "Diggin' in the Dirt" überrascht mit infektuösem Rhythmus und unverschämtem Ohrwurm-Appeal, während "Everyone's Lonely" gefühlvolle Nuancen zwischen den Zeilen einer eleganten Ballade findet. Dieser Song stammt im Übrigens von keinem Geringeren als Jamie Cullum, der mehr als begeistert davon ist, was Stefanie daraus gemacht hat. Er sagt: "Stefanie has truly made the song her own - I love it."

"This Old Heart of Mine" schaut kurz bei Motown vorbei, "Coming Up For Air" flirtet nacheinander mit luxuriösen Streichern und beschwingten Up-Tempo-Schnörkeln, und "Show Me the Way" zelebriert lupenreinen Pop in zeitlosem Gewand. Und damit wäre noch immer nichts gesagt über "Fire", den atemberaubenden Opener des Albums, der Stefanie Heinzmanns ganzes Können in vier intensive Minuten packt.

Youtube | Video zur Single-Auskopplung "Diggin' In The Dirt"