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Der spektakuläre Fall des als "Kannibalen von Rotenburg" bekannt gewordenen Armin Meiwes soll verfilmt werden. Die Hamburger Produktionsfirma "Stampfwerk" hat sich die Rechte an der Story gesichert und plant eine nach eigenen Angaben "wissenschaftlich untermauerte TV-Dokumentation".

Meiwes traf im März 2001 auf sein Opfer Bernd-Jürgen B. Die beiden Männer hatten sich vorher über einen schwulen Chatroom kennengelernt. Der Rotenburger suchte nach "jungen, gut gebauten Männern zwischen 18 und 30 Jahren zum Schlachten", und er fand den 43-jährigen, gut genährten Ingenieur B. Bei diesem Treffen wurde das Opfer durch Meiwes verstümmelt, getötet und gegessen. Das Kasseler Landgericht verurteilte Meiwes daraufhin wegen Totschlags zu achteinhalb Jahren Gefängnis. Im Verfahren gestand er die Tat, verwies jedoch darauf, dass das Opfer selbst diesen Weg des Freitods gewünscht habe.

Mit dem exklusiven Verkauf der Rechte will Meiwes die wachsende Zahl unautorisierter Bearbeitungen des Stoffes eindämmen. So ließ sich Rammstein jüngst zum Menschenfresser-Song "Mein Teil" inspirieren und Regisseur Rosa von Praunheim will die Geschichte in dem Film "Dein Herz in meinem Hirn" aufgreifen. "Stampfwerk" habe beim Kauf der Rechte eine "wahrheitsgemäße Darstellung" garantiert. Neben der TV-Produktion denken die Hamburger auch über eine Veröffentlichung in Buchform nach.



Die Rückkehr des schwulen Kannibalen

Eine Seele so krank, eine Tat so unvorstellbar. Die Geschichte des Kannibalen von Rotenburg startet jetzt doch im Kino. Ein Gericht hob das Verbot auf.
Kannibalen-Film nicht mehr verboten

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in letzter Instanz das Verbot des Horrorschockers "Rohtenburg" aufgehoben. Der Film mit Thomas Kretschmann ("King Kong", "Der Untergang") basiert auf dem Leben von Armin Meiwes, dem "Kannibalen von Rotenburg".
#1 wolfAnonym
  • 06.09.2004, 20:20h
  • na wunderbar,da können wir uns freuen.
    nichts gegen eine wissenschaftlich fundierte aufarbeitung.
    aber der von praunheim hat bislang immer nur menschen und künstler für seine eitelkeit missbraucht und bislang nichts wesentliches zustande gebracht, ausser peinlichkeiten.
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#2 DavidAnonym
  • 06.09.2004, 21:40h
  • "Verkauft Rechte"..
    Wie geschmacklos! Das man so ein "Recht" auch noch verkaufen darf, kann, das tritt doch die Würde des ermodeten Menschen mit Füssen!
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#3 TheoAnonym
  • 07.09.2004, 00:03h
  • Warum berichtet er darüber? was hat das mit Lesben und Schwulen zu tun?

    Dass wir bei der Pflege latzen sollen, juckt Euch aber nicht oder was?
    LSVD vom 05. September 2004
    Familienförderung JA -
    Diskriminierung von Kinderlosigkeit NEIN
    Pflegereform verfehlt und diskriminierend

    Zum Entwurf eines Gesetzes zur Berücksichtigung der Kindererziehung im Beitragsrecht der sozialen Pflegeversicherung erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD:

    Das Kinderberücksichtigungsgesetz bestraft Kinderlosigkeit. Diese Strafbeiträge lehen wir ab! Der LSVD sagt Ja zur Familienförderung und Nein zur Diskriminierung von Kinderlosigkeit!

    Eine Beitragsentlastung derjenigen, die Kinder erziehen oder finanziell unterhalten, ist sozial gerecht, familienfreundlich und vernünftig. Unser Verband hat immer gefordert, finanzielle Förderungen des Staates auf das Leben mit Kindern zu konzentrieren.

    Der Ansatz des Koalitionsentwurfes ist biologistisch und berücksichtigt die soziale Elternschaft in keiner Weise. Die Definition der Elterneigenschaft in dem neuen Gesetz zur Pflegeversicherung stellt weder auf tatsächlichen Unterhalt noch auf tatsächliche Betreuung von Kindern ab, sondern nimmt die Zeugung des Kindes zum alleinigen Ausgangspunkt. Ob die biologischen Eltern tatsächlich für das Kind gesorgt haben, darauf kommt es nicht an. Es reicht die Abstammung. Diese biologistische Logik gipfelt in der Gesetzesbegründung mit der Feststellung, "eine Lebendgeburt reicht aus". Der Ansatz der Unionsfraktion, diejenigen zu entlasten, die Kinder unter 18 Jahren erziehen, erscheint uns daher überzeugender.

    Familienförderung muß stärker als in der Vergangenheit soziale Elternschaft berücksichtigen!

    Immer mehr Lesben und Schwule haben auch Kinder. Wer diesen das volle Adoptionsrecht vorenthält, diskriminiert soziale Eltern, die tatsächlich Unterhalts- und Betreuungsleistungen erbringen. Das ist familienfeindlich! Hier müssen allerdings SPD und Union noch dazu lernen.

    LSVD Bundesgeschäftsstelle
    Pipinstr. 7
    50667 Köln
    lsvd@lsvd.de
    www.lsvd.de
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#4 DeeJayAnonym
  • 07.09.2004, 11:46h
  • @Theo: natürlich hat das was mit Schwulen und Lesben zu tun. Der Mann IST schwul und das "Opfer" war es ebenfalls - kann ja wohl kaum mehr mit Schwulen zu tun haben, oder??

    Was den Verkauf der "Rechte" angeht, ist es interessant, dass die an so eine eigenartige Firma wie "Stampfwerk" gingen - ob da etwas ordentliches (mal ganz ab von der Thematik und vom Inhalt selbst) herauskommen kann, ist fraglich. Zuletzt haben sie die Tchibo-Diva-Tour völlig in den Sand gesetzt und hatten ihre Finger bei den Women World Awards und den World Awards im Spiel - alles andere als wirklich seriöse Veranstaltungen...
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#5 cgnroyAnonym
  • 07.09.2004, 20:08h
  • ne furchtbare sache das so ein individuum noch geld rausschindet...

    schlimm das sich medien auch noch zur darstellung hinreissen lassen.
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#6 GeorgeAnonym
  • 08.09.2004, 15:47h
  • Traurig, Deutschland.
    Wenn jemand mit sowas auch noch Geld verdienen darf.
    Das Bedarf Korrektur, rechtlicher Seite!!!!
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#7 LarsAnonym
  • 08.09.2004, 20:19h
  • Apropos geschmacklos: dass der Verfasser des Berichts oben das Opfer als ´gut genährtes´ beschreibt, finde ich äußerst abgeschmackt! Was soll das?
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#8 Peter ThommenAnonym
  • 09.09.2004, 06:32h
  • Die Menschenfresserei hat soviel mit Homosexualität zu tun wie Dutroux' Taten mit Heterosexualität! Kann man das in einen schwulen Kopf beigen oder nicht?

    Sind Soldaten oder bewaffnete Zivilisten, die Männer anal vergewaltigen homosexuell oder gar "Schwule"?

    Sind Frauen, die sich an Konzerten öffentlich abschmusen "Lesben"?
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