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Peking Das Milliarden-Land China hat ein Problem: Immer mehr junge Chinesen infizieren sich durch ungeschützten Sex mit dem HI-Virus. Auf die stark ansteigende Zahl der Infektionen reagiert die Führung in Peking mit einem für das Land ungewöhnlichen Schritt: Ein neues Schulbuch soll Kinder und Jugendliche aufklären und zur Diskussion über sexuelle Themen ermuntern. Geplante Themen sind unter anderem Selbstbefriedigung, Homosexualität und Schwangerschaftsverhütung. Das Buch soll den Jugendlichen helfen, im Klassenzimmer offen über sexuelle Themen zu diskutieren.

Sexualität zählt noch immer zu einem der großen Tabus in China. Gepaart mit der Unwissenheit über HIV und Aids werden Infizierte häufig von der Gesellschaft verstoßen. Nach Angaben der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" ist die Diskriminierung von HIV/Aids-Patienten selbst in chinesischen Krankenhäusern so stark, dass eine Behandlung dort oft ganz verwehrt bleibt. Da von staatlicher Seite Aufklärung bislang kaum betrieben wurde, informieren sich die Jugendlichen eher über Bücher, Magazine, ihre Freunde - oder eben gar nicht über das Thema. Und erst vor kurzem distanzierte sich China offiziell von der Position, Homosexualität sei eine Geisteskrankheit. (mw)



#1 DeeJayAnonym
  • 07.09.2004, 21:47h
  • absolut interessante meldung. da wird ein milliarden-volk mal eben in einem rundumschlag aufgeklärt und die jugend spielt den mittler. und das so ferne china macht zwei schritte vor den anderen - wo in deutschland im sommerloch über homokunde diskutiert wird, haben die "mal eben" im fernen osten nägel mit köppen gemacht:-) hat was revolutionäres..ansatzweise
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