Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16191

Michael Ebling hat die Wahl für sich entschieden

Michael Ebling (SPD), der "Meenzer Bub" hat die Stichwahl am Sonntag für sich entschieden. Der 45-jährige gewann gegen den grünen Günter Beck.

Von Carsten Weidemann

Das Votum in der Stichwahl ist eindeutig: Die Mainzer wählten am Sonntag den schwulen SPD-Kandidaten Michael Ebling mit 58,2 Prozent zum neuen Oberbürgermeister. Auf 41,8 Prozent kam der grüne Bürgermeister und Finanzdezernent Günter Beck. In Anlehnung an Joachim Gaucks Rede nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten dankte Ebling seinen Wählern mit dem Satz: "Was ist das ein schöner Sonntag!"

Zwei Wochen zuvor hatte sich entschieden, dass die beiden Männer gegeneinander antreten werden (queer.de berichtete). Mit niedrigen 34,3 Prozent Wahlbeteiligung sind die Positionen nun geklärt. Günter Beck bleibt Bürgermeister und Finanzdezernent und wird mit Ebling zusammen arbeiten.

Wahlsieger Ebling ist als Politiker stets offen mit seiner sexuellen Orientierung umgegangen. So erklärt er auf seiner Homepage, er wohne "zusammen mit meinem Partner Andreas Schulz" in seinem Geburtsort Mainz-Mombach.



#1 pittAnonym
  • 25.03.2012, 21:41h
  • das bürgermeisteramt ist ein beliebter job für schwule, woll? verdient man gut? dann will ich das auch werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ickeAnonym
  • 25.03.2012, 21:56h
  • "Mainz hat jetzt einen schwulen OB"

    Na toll, jetzt ham'se ne Schwucke als Oberbürgermeister, soll dat jetzt'de
    dolle schwule revolution sein, oder wat ?
    Is och nur a reicher poltiker-futzi der jeld
    macht. und für wad'de spd steht brauch
    ick ja wohl nit zu sage... außerdem is'n
    OB 'n Tampon und die brauchen schwule
    nunma nit, he,he !

    sorry aber 'n bissl spaß muss sin...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Eike JuliusAnonym
#4 EricoAnonym
  • 26.03.2012, 03:08h
  • Der Mann trägt Anzug, Krawatte, ein modisches Gestell auf der Nase und geht offenbar regelmäßig zur Zahnreinigung. Optisch reiht er sich somit schon mal bei CDU, FDP und Grünen ein. Trotzdem: Glückwunsch zum neuen Job!

    Ansonsten fallen mir zu Mainz immer nur ein beleibter Kardinal, ein großer Sender und eine nervige Karnevalssendung ein. Vielleicht übernimmt er ja mal die Schirmherrschaft für ein großes Gay- Safe-Gang-Bang-Event in Mainz? Wowi schreibt schließlich auch Grußworte für Lederfestivals....
  • Antworten » | Direktlink »
#5 goddamn liberalAnonym
  • 26.03.2012, 09:00h
  • Antwort auf #4 von Erico
  • Anzug tragen auch Marxisten. Ich übrignes auch.

    Ab einem gewissen Alter wirkt aufgesetzte Jugendlichkeit albern.

    Was wichtiger ist:

    Mainz hat jetzt einen schwulen OB. Frankfurt hat jetzt den ersten jüdischen OB nach '33. Beide sind Sozis.

    Zufall? Nö.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Gratis TippsAnonym
  • 26.03.2012, 15:20h
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • So. Und die Alternative ist nur ein Anzug?
    Man kann doch auch eine Jeans mit Sakko und sportlichen oder mittelschicken Schuhen anziehen. Oder ein Hemd mit Jeans und Zipper-Jacke..etc
    Läufst du im Anzug mit Krawatte rum? Auch privat?
    Ich hoffe, du setzt wenigstens Akzente wie unkonventionelle Schuhe oder mal ein T-Shirt statt Hemd, oder hie und da ne Farbe...
    Ich finde es auch jenseits der 40 cool ein Hauch von Jugendlichkeit beizubehalten, zb. Nike free Schuhe mit schickem Outfit, das hat diesen unschlagbaren Italo-Style.
    Und “goddamn liberal`kann man auch gerne im Outfit zeigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 SansculottesAnonym
  • 26.03.2012, 15:32h
  • Nie war Deutschland liberaler.

    "1,2 Prozent für die einen, 7,4 für die anderen - der Erfolg der Piraten ärgert die zur Splitterpartei verkommene FDP so sehr, dass Generalsekretär Döring zum Rundumschlag gegen die Polit-Aufsteiger ausholt. Deren Politikbild sei durch die "Tyrannei der Masse" geprägt."

    Das Credo des klassischen Liberalismus lautet bekanntlich:

    Liberalismus ist die majestätische Gleichheit des Gesetzes, das Reichen wie Armen verbietet, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen.

    Jetzt mit Livestreams auch PC-Liberale:

    Augustin: "Ja, auf jeden Fall. Die FDP war mal liberal, ist jetzt neoliberal. Die Leute wollen aber das klassisch Liberale, und das sind wir."

    Da freuen sich die Hard- und Softcores der Altar-Liberalen der CDU, der Öko-Liberalen der Grünen und die der Sozial-Liberalen der SPD.

    "Den Armen liegt es ob, die Reichen in ihrer Macht und ihrem Müßiggang zu erhalten. Dafür dürfen sie arbeiten unter der majestätischen Gleichheit des Gesetzes, das Reichen wie Armen verbietet, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen. Wieder eine Wohltat der Revolution. Diese Revolution ist von Narren und Idioten zugunsten von Erraffern nationaler Güter gemacht worden, und sie läuft schließlich nur hinaus auf die Bereicherung gerissener Bauern und wucherischer Bourgeois. Sie errichtete im Namen der Gleichheit das Reich der
    Reichen. Sie hat Frankreich den Geldleuten ausgeliefert, die es seit hundert Jahren auffressen. Sie sind die Meister und Herren. Die Scheinregierung, bestehend aus armseligen, trübseligen, unseligen, scheuseligen armen Teufeln, steht im Solde der Finanz. Seit hundert Jahren gilt in diesem verseuchten Land als Verräter an der Gesellschaft, wer die Armen liebt. Man ist schon ein gefährliches Subjekt, wenn man sagt, daß es Elend gibt. Ja, man hat sogar seine Gesetze gegen Entrüstung und Mitleid gemacht."

    Die rote Lilie, Anatol France

    Ich wähle daher die Sozial-Demokraten:

    DIE LINKE.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 goddamn liberalAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 DgommunisdAnonym
  • 26.03.2012, 21:49h
  • Antwort auf #7 von Sansculottes
  • "Ich wähle daher die Sozial-Demokraten:
    DIE LINKE."

    Jep, DIE LINKE sind die neuen Sozial-Demokraten,
    aber pass auf, denn wie heißt es in diesem Lied so schön "Wer hat uns verraten ? Sozial-Demokraten !"

    Denn so wie die SPD immer die Messerspitze im Rücken des Proletariats, also der Arbeiter waren, so wird DIE LINKE über kurz oder lang sich ähnlich entwickeln...

    Wer also wirklich Links wählen will, sollte die DKP wählen... Aber vor Kommunisten hat man ja Angst, weil "DIE ROTE GEFAHR!", dann lieber wieder die neue SPD, also "DIE LINKE" wählen...

    Aber DIE LINKE, so nett sie auch klingen mag, ist nur ein fauler Kompomiss... Das DIE LINKE wie eine SPD ist, hat man an Berlin gesehen als es die Rot-Rote-Koaltion gab, bestehend aus SPD und der SPD, also DIE LINKE. Die haben dort Wohnungen Privatisiert, Ein Euro Jobs eingeführt, all das wo die Bundes LINKE normalerweise dagegen ist.

    Das zeigt eindeutig das auch DIE LINKE die neue SPD ist, denn kaum ist sie an der Macht, macht sie genau den gleichen Scheiß wie die anderen Partein, sie haut dem Proletariat das Messer in den Rücken...
  • Antworten » | Direktlink »