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Aufklärung in der Schule

Berliner LSVD startet "Mobile Bibliothek"


Der LSVD verleiht kostenlos Klassensätze von Büchern, in denen Stereotype hinterfragt werden

In der Aula des Berliner Albert-Schweitzer-Gymnasiums hat der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) am Dienstag seine "Mobile Bibliothek" vorgestellt.

Im Rahmen dieses Modellprojekts wird unentgeltlich Kinder- und Jugendliteratur an Schulen verliehen. Die "Mobile Bibliothek" ist Bestandteil der Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit im Rahmen des Projektes Community Gaymes. Mit dem Projekt werden gezielt Schulen in den so genannten "Aktionsräumen plus" unterstützt. Davon profitieren insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Die Mobile Bibliothek bietet die Bücher Abel, Jesus und Mohammed, Plattenbaugefühle und Svenja will ein Junge sein als Klassensatz an. In den Büchern geht es um Liebe, Freundschaft, Geschlechterrollen, Homosexualität und verschiedene Kulturen. "Mit den Büchern soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die oftmals schwierige Selbstfindung zu erleichtern", erklärte LSVD-Sprecher Jörg Steinert. "Denn bereits sehr früh beginnt für junge Menschen die Konfrontation mit stereotypen Zuschreibungen zu ihrem Geschlecht oder ihrer Herkunft".

Begleitende Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer

Den Lehrerinnen und Lehrern werden mit einer begleitenden Handreichung Aufgabenvorschläge zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden 11 weitere Bücher für Kleingruppen und Referate einzelner Schülerinnen und Schüler angeboten. Zusatzmaterialien zum Thema Mobbing aufgrund der sexuellen Identität und mehrsprachige Elternbriefe können kostenfrei beim LSVD bestellt werden.

Die Handreichung zur Mobilen Bibliothek sollen ab Dienstagabend auch als Download unter berlin.lsvd.de zur Verfügung stehen. Wer mehr über die Aufklärungs- und Sensibilisierungsangebote des Projektes Community Gaymes erfahren möchte, kann sich an die Emailadresse aufklaerung@lsvd.de wenden. (cw/pm)



#1 SebiAnonym
  • 27.03.2012, 17:27h
  • Sehr gut!

    Wir sollten umfangreiche Aufklärung und Bildung schon an den Schulden fördern.

    Gerade wenn Kirchen und konservative Politiker Bildung verhindern wollen, weil sich dumme Menschen leichter manipulieren und lenken lassen, müssen wir noch aktiver gegen Verdummung angehen.

    Aber solche Projekte allein bringen auch nur dort was, wo der prinzipielle Wille vorhanden ist. Es ist auch wichtig, dass vollständige Aufklärung an allen Schulen und für alle Schüler verpflichtend ist. Nicht nur in Sexualkunde, sondern auch in Politik, Geschichte, Erdkunde, etc. Und in den Sprachen sollten auch entsprechende Lektüren eingebaut werden. Und in Mathe kann in einer Textaufgabe auch mal ein schwules oder lesbisches Paar vorkommen, nicht immer nur Hetero-Paare.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil