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Brüssel/Berlin Europa erlebt derzeit einen Besorgnis erregenden Anstieg von HIV-Neuinfektionen. "Wir reden hier über steigende Werte in Westeuropa und wir reden hier über eine sehr ernste Situation besonders in Estland und Litauen", sagte EU-Kommissar Pavel Telicka in Brüssel. In den östlichen Teilen der Europäischen Union steige die jährliche Zahl von Neuinfektionen inzwischen schneller in Afrika.

In Deutschland unterschätzen vor allem Schüler und junge Leute die Gefahren von Aids. Bei der Berliner Aids-Hilfe seien 35 Prozent der Ratsuchenden im vergangenen Jahr jünger als 30 Jahre gewesen, sagt der dortige Geschäftsführer, Kai-Uwe Merkenich. Und ergänzt, dass viele Schüler und junge Leute heute die Risiken der tödlichen Immunschwächekrankheit verdrängt hätten und beim Sex keine Kondome mehr benutzen. Unter Jugendlichen herrsche auch ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Aids heilbar sei oder nur ältere Menschen treffe.

Angesichts der Epidemiewelle verlangt Telicka von der EU mehr politische Führung im Kampf gegen die Seuche. In einem Arbeitspapier werden mehr Aufklärung zum Schutz gegen Aids gefordert, ein besserer Zugang für sozial Schwache zu medizinischer Behandlung, engere Koordinierung der nationalen Aids-Strategien sowie die Entwicklung neuer Medikamente empfohlen. Impfstoff- Entwicklungen sind über die Grundlagenforschung noch nicht herausgekommen. (mw)



12 Kommentare

#1 AlexAnonym
  • 09.09.2004, 10:55h
  • Bareback machts möglich....

    nicht zuletzt unterstützt vo den grossen Portalen wie gayromeo, die ihre Pseudo Betroffenheit aufsetzen und den jungen aber die Möglichkeit geben gezielt, danach zu suchen und den Eindruck vermittelln, es wäre alles garnicht so schlimm.
    Mit Pillen gehts einem ja wieder gut.
    Womit wir bei den ganzseitigen Anzeigen der Pharma-Unternehmen in den Schwulen Magazinen wären: "Once Daily"

    Was passiert eigentlich, wenn immer mehr Leute für ca. 2000 € im Monat Medikamente schlucken? (Bezahlt von der Krankenkasse) Daran denkt wohl keiner:
    Am Ende heisst es wahrscheinlich noch von den Politikern: Die schwulen ruinieren durch ihre Verantwortungslosigkeit unser Gesundheitssystem.
    Irgendwann ist Schluss mit dem Geld für diese Medikamente, jeder muss sie selbst bezahlen und schon wird den jungen bewusst, dass AIDS doch nicht heilbar ist und sie ohne die teuren Medikamte, die sie sich nicht leisten können werden, sterben.

    Aber man muss es ja erst soweit kommen lassen, um dies zu bemerken....
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#2 MillerAnonym
  • 09.09.2004, 11:59h
  • dann kannste auch die telekom verantwortlich machen, wenn irgendwelche spinner drohanrufe machen,. oder die post für briefbomben.

    oder besser: mach doch auch den provider von gayromeo verantwortlich - schließlich verdient der sogar noch an jedem traffic, den die seite erzeugt.

    aber mach bloß nicht das land verantwortlich, das den aidshilfen die mittel kürzt. mach bloß nicht die schulen verantwortlich, die aids und prävention in zwanzig minuten abfrühstücken - wenn überhaupt. und mach bloß nicht die kirche verantwortlich für ihre bigotte sexmoral.

    mach nicht die gesellschaft verantwortlich, die noch immer nicht unverkrampft mit hiv und aids umgehen kann und deswegen das thema lieber gleich ganz verschweigt.

    nein, irgendein internet-portal ist der böse bube in dem spiel und wurzel allen übels.
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#3 tach auchAnonym
  • 09.09.2004, 12:10h
  • @Alex+@Miller: ich mache es mir mal etwas einfach - kann es vielleicht sein, dass ihr beide recht habt?! es läßt sich sicher nicht pauschal sagen, der oder der ist schuld daran - es sind soviele faktoren, die einfluss haben...
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#4 AlexAnonym
  • 09.09.2004, 12:56h
  • @Tach: Richtig: Das diente nur als Beispiel. Die Kette lässt sich beliebig fortsetzen. Was aber die eigentliche Aussage sein sollte, was meiner Meinung nach von allen freudestrahlend hingenommen wird:
    Es gibt ja Pillen und alles ist garnicht schlimm.
    Deshalb wohl auch die steigenden Zahlen.
    Ich mache ganz bestimmt nicht einzelne Portale dafür verantwortlich, aber es ist so viele aus der Schwulen Community ihren Teil dazu beitragen, dass es soweit gekommen ist....
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#5 RobertAnonym
  • 09.09.2004, 18:28h
  • Ich denke das jeder Bundesbürger in der potentiellen Zielgruppe ausreichend über HIV die Folgen und die Ansteckungswege aufgeklärt ist. In meinen Augen sollten die jenigen die sich bewußt durch das Risiko von unsafen Verkehr schlichtweg keinerlei medizinische Betreuung erhalten. Damit die beschränkten Mittel den Menschen zur Verfügung gestellt wird die nichts für ihre Infektion können. ( Kinder, geplatzte Gummis etc.) Viele Infektionen sind nämlich so unnötig wie ein Kropf.
    Harte Meinung aber ich steh dazu
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#6 WernerAnonym
  • 09.09.2004, 19:02h
  • @ Robert: Und wie willst Du sicherstellen, dass derjenige, dem Du medizinische Hilfe gewährleisten willst, nicht einer von den Verantwortungslosen ist, die sich dann rausreden?
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#7 MarkusAnonym
  • 10.09.2004, 11:07h
  • @ Robert: Und was ist mit Infizierten, die sich innerhalb einer festen Partnerschaft angesteckt haben? Grob fahrlässiger Leichtsinn, weil ungeschützter Geschlechtsverkehr nun mal ungeschützter Geschlechtsverkehr ist, auch nach zig Jahren Ehe? Oder verklagt die Krankenkasse dann den "schuldigen" Part, der sich beim Fremdgehen irgendwo den Virus geholt und das entweder nicht gemerkt oder dem Partner/der Partnerin nicht gesagt hat, auf Erstattung der Behandlungskosten für sein "Opfer"? Es lebe der einfache Standpunkt - aber er scheitert kläglich an den tatsächlichen täglichen Problemen.
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#8 Köln-RiehlAnonym
  • 10.09.2004, 13:26h
  • Das Problem ist, das über 90% der Menschen dümmer wie
    Brot sind.

    Ficken ist geil - denken ist anstrengend. Gummis sind
    unpraktisch und Tabletten gibts auf Rezept... also wird
    fleissig angesteckt.

    Außerdem sind sehr wohl Internetportale mitschuld,
    genauso wie die AIDS-Hilfe, die den bareback-Trend erst
    ausgelöst haben! Solche Einrichtungen beeinflussen die
    Masse die nicht denkt (siehe die 90% oben)
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#9 Köln-RiehlAnonym
  • 10.09.2004, 13:31h
  • Zu den AIDS-Hilfen wäre noch zu sagen:

    Warum verschwendet die AIDS-Hilfe das Geld das sie zur
    Verfügung hat für Aktionen zu Akzeptanz von
    osteuropäischen Schwulen? Was hat das mit AIDS zu tun?

    Die haben den Bareback-Trend losgetreten und vermitteln
    mit solchen Aktionen das AIDS nicht mehr das Thema ist,
    sondern Akzeptanz von ausländischen Schwulen.

    Nichts gegen Ausländer - aber die AIDS-Hilfe sollte den
    Menschen helfen, nicht AIDS sich auszubreiten!
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#10 WernerAnonym
  • 10.09.2004, 20:39h
  • In allen vorherigen Kommentaren kann ich nur einem zustimmen, Menschen sind dumm wie Brot.
    Frueher war HIV ein Virus, der nur Schwule befiel, heute glauben viele,
    es trifft nicht sie
    wenn ich es schon habe, koennen es andere auch noch bekommen
    ich kann kein HIV bekommen, meine Partner/innen sehen ja immer gesund aus und sind ja keine "schlampe"
    und unter den Schwulen in Sauna Outdoor etc...gibt es genug , die andere vorsaetzlich anstecken.
    Ich kann mich nicht entsinnen, vor HIV haette irgendjemand , egal ob Hetero oder Schwul, zur Sicherheit einen Kondom benutzt, um sich vor Siphylis oder Hepatitis zu schuetzen.
    Aufklaerung gibt es genug, ob im Netz offziell oder durch einzelne Mitstreiter, Gayromeo klaert zumindest ueber die Gefahren auf.
    Aber es ist wie mit dem Rauchen (<- in dieser Hinsicht selbst dumm wie Brot (-: ) , keiner will zugeben, dass es ihn halt auch treffen kann.
    Es liegt immer in der Verantwortung des einzelnen , aber es ist ja viel leichter zu sagen, der und der ist schuld, weil er nicht genug tut.
    Redet mal mit denjenigen, die auf Bare stehen, die einzige Reaktion ist entweder...du wirst ausgelacht oder "es ist doch meine Sache".
    Oder will mir jemand ersthaft erklaeren jemand der HIV-positiv ist, und sich fuer seine Krankheit bzw. Defekt interessiert, weiss nicht, dass sich durch unterschiedliche Virenstaemme sein Risiko des frueheren Ausbruchs erhoeht .
    Andere wiederum schieben jeden Gedanken an Ihre Infektion von sich. Ist es ihnen teilweise zu verdenken ? Vor allem wenn sie noch jung sind ?
    Schaut euch doch Schwule an, mit 35 ist der Spass vorbei, warum sollte man es nicht ausnutzen ?
    Und von Schwulwn zu erwarten, dass sie mit HIV-Betroffenen umgehen koennen, ist doch in ca. 80% zu viel erwartet, sie koennen ja nicht mal damit umgehen, dass sie aelter werden und das aeltere auch nur menschen sind, mit denen man Spass haben kann etc. Und von den aelteren... die koenen auch nicht mit gleichaltrigen umgehen. Da ist wohl zuviel erwartet, Mitgefuehl zu haben, Hiv-'Positive an dem eigenen Leben teilhaben lassen, schliesslich landet man vermutlich in der Situation, jemanden beim Sterben zusehen zu muessen und das verdirbt den Spass am Leben......
    und um es mal zynisch auszudruecken, was wir vorher zuviel an Krankenkassenbeitraegen zahlen muessen, sparen wir vermutlich bei den Rentenzahlungen.
    Und selbst, war jemand mal verantwortungslos, gibt das irgend jemanden das Recht, denjenigen dauerhaft auszuschliessen ?,Klingt irgendwie wie Gauweilers Insel ?
    Finde es schon komisch, dass alle Beitraege hier klingen, als seien sie von Heteros vor 20 Jahren geschrieben.

    So nun koennt ihr mich zerreissen *g*
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