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Kommentare zu:
Queerpartei Deutschland in den Startlöchern


#31 herve64Profil
  • 03.04.2012, 00:47hMünchen
  • Irgendwie hatte ich Anfangs das dumpfe Gefühl, dass es sich bei diesem Kommentar und dieser QPD um einen verspäteten Aprilscherz handelt: sie soll tatsächlich entstehen. Und was würde das für die politische Landschaft bedeuten? Ein weiteres, unbedeutendes Splittergrüppchen, das ohne Sinn und Verstand allein auf Grund persönlicher Bedürfnisse ins Leben gerufen wird, um dann möglichst schnell sich in den Block der "sonstigen Parteien" bei den Wahlanalysen einzureihen nebst so bedeutungsschwangeren Wählergruppierungen wie der Familienpartei oder der Partei Bibeltreuer Christen.

    Brauchen wir das wirklich? Ich denke: nein! Insofern kann ich Micha Schulze im Großen und Ganzen bei seiner Bewertung der Sachlage zustimmen, wobei ich über die Arbeit der Rosa Liste in München anderer Ansicht bin. Aber das ist ein anderes Thema.
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#32 MagnumAnonym
#33 HannibalEhemaliges Profil
#34 herve64Profil
  • 03.04.2012, 08:03hMünchen
  • Antwort auf #30 von smash capitalism
  • Irgendwann wirst auch du begreifen müssen, dass deine aufgezählten Antifa-Sprechblasen nur dazu dienen, um Schwule zu ködern, um sie dann wiederum vor dem politischen Karren deiner Möchtegern-Kommunisten spannen zu können. Im weiteren Verlauf wird man als Schwuler feststellen müssen, dass man einer schlimmeren argwöhnischen Observierung und weit größeren Unterdrückungen unterliegt als bei den von dir geschmähten Kapitalisten. Und warum ist das so? Weil es auch Hardcore-Antifas gibt, die Homosexualität als "bourgeoises Relikt der kapitalistischen Gesellschaft" betrachten und Schwule somit als Sündenböcke haben wollen für alle Ungerechtigkeiten in dieser Welt.

    Oder, um es mit Thornton Wilder zu sagen: "Der Jammer mit diesen Weltverbesserern ist, dass sie nicht bei sich selbst anfangen."
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#35 ThinkFirstAnonym
  • 03.04.2012, 09:33h
  • Die Idee der QPD passt schön in das Muster von "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht". Wenn es wirklich um Gleichstellung geht, dann muss man die Rechte anderer Benachteiligter genauso ernst nehmen wie die eigenen. Und genau diese Einsicht auch von jedem in der Gesellschaft erwarten - egal ob benachteiligt oder privilegiert.
    Wirklicher (einigermaßen friedlicher) Wandel ist immer aus der Gesellschaft selbst erwachsen, durch Überzeugungsarbeit. Hätten nicht vor 200 Jahren wenigstens einige Männer die Position bezogen, dass Frauen durchaus als menschliche Wesen einzustufen seien, so dass auch ihnen Menschenrechte zustehen, wäre die Frauenrechtsdebatte erstickt worden, bevor sie richtig anfing. Ohne Unterstützung durch einige vernünftige Weiße hätten die Sklaven kaum eine Chance gehabt, ihre Freiheit zu erringen.
    Es ist ein langer Weg und selbst nach Jahrzehnten von Gleichheit auf dem Papier ist für viele Frauen die Lebensrealität immer noch eine andere. Aber immerhin empfinden mittlerweile in unserer Gesellschaft zumindest die meisten Menschen es als richtig, dass Frauen gleichberechtigt sind.
    Diskriminierung verschwindet nur dann, wenn jemand nicht mehr als signifikant anders wahrgenommen wird. Wenn die unterscheidende Eigenschaft nur noch soviel Bedeutung hat, wie ob jemand Links- oder Rechtshänder ist. Aber dieses Empfinden kann man niemendem aufzwingen, sondern nur mühsam einsickern lassen - und zwar nicht, indem man sich bewusst ausserhalb der Gesellschaft positioniert.
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#36 prosa braunheimAnonym
  • 03.04.2012, 12:12h
  • Antwort auf #35 von ThinkFirst
  • Einsickerrahmen

    Im ersten großen Verteilungskrieg der Industriegesellschaften sickerten Frauen massenhaft an die durch Frontdienst leeren Stellen und Stätten der Produktion und Produktionserhaltung.

    Im zweiten -noch größeren- Verteilungskrieg noch massenhafter. Als Trümmerfrauen organisierten sie Grundlagen überhaupt.

    Um zu sich zu kommen, half ihnen die Erfindung der Waschmaschine und anderer Haushaltsgeräte und schließlich die Pille.
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#37 ArthasAnonym
  • 03.04.2012, 12:26h
  • Antwort auf #30 von smash capitalism
  • Na worauf wartest du denn noch? Fang endlich an zu handeln statt rumzulabern, du Maulheld! Wie dein Nick bereits suggeriert hast du ja keinerlei moralische Skrupel Gewalt gegen Menschen einzusetzen, genauso wie dein ideologischen Vorbilder. Aber sag uns ruhig Bescheid wenn du dir dein marxistisches-leninistisches-stalinistisches Kommie-Utopia gebaut hast (Am besten auf dem Mond). Wir anderen genießen solange die Vorzüge des pöööhsen Kapitalismus.
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