Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 03.04.2012               Teilen:   |

Schwarzwald meets Schweiz: Lo Fat Orchestra

Doch ohne Kinderchöre: das dritte Album von Lo Fat Orchestra
Doch ohne Kinderchöre: das dritte Album von Lo Fat Orchestra

Das neue Album "The Second Word Is Love" der Indie-Band wurde im Studio eingespielt.

Von Carsten Weidemann

Das nächtliche Gemunkel am Tresen bei Bier und Klaren war irritierend gewesen: Aufs neue Album, so Drummer Zimmermann und Basser Strohmeier, würde das Lo Fat Orchestra auch Kinderchöre und ein Streichquartett packen. Man dachte mit Grauen an "The Wall", Konzeptalben-Bombast, Artrockkacke und hoffte halb, das sei nur der berüchtigte Schwarzwälder Humor.


Jetzt ist "The Second Word Is Love" da. Nicht mit Kinder- aber mit Chören und natürlich mit Streichquartett. Die Befürchtungen zerbröseln im Nu, wenn im Opener "Be Honest" die Bassdrum nagelt, die Elektrizität in der Luft rauscht und singt, bevor der Sägezahnbass und Schmids Gesang und Orgel einsetzen. Alles gut! Alles besser! Alles: mehr! 


Auf "The Second Word Is Love" gibts mehr catchy Spacemelodien, mehr Beats, die auch in der Electro-Disco funktionieren ("Don't Talk To Me"), mehr Noise, mehr updateter Motown-Schmiss, mehr Weltraumgefiepe, mehr Bulldozer-Bassriffs ("I'm So Happy I Could Cry"), mehr in Tiramisù-Manier geschichtete Melodien, mit Rauschen, mit Lärm, mit Geshredder ausm Effektgerätepark, mit mehr Melodie-Topping, es gibt Gospel from the Garage, oh, und: mehr Gitarre (Gitarre? Gitarre!). 


Fortsetzung nach Anzeige


Das erste im Studio eingespielte Album

Im Mai 2005 gründet der Schweizer Christoph "Chrisi" Schmid "The Man" gemeinsam mit seinen Kumpels Daniel Zimmermann (Dan) und Thorsten Strohmeier (Stan) aus Villingen-Schwenningen das Lo Fat Orchestra.
Im Mai 2005 gründet der Schweizer Christoph "Chrisi" Schmid "The Man" gemeinsam mit seinen Kumpels Daniel Zimmermann (Dan) und Thorsten Strohmeier (Stan) aus Villingen-Schwenningen das Lo Fat Orchestra.

Was ist los hier? Schmid, Strohmeier und Zimmermann beschlossen, ihr drittes Album nicht wie die beiden Vorgänger live einzuspielen, sondern sich in Markus Heinzels Liquid Studio in Freiburg einzunisten und sich diesmal Zeit zu lassen. Guter Beschluss!


"The Second Word Is Love" ist ein Instantklassiker geworden, voller brachial-knackiger Hits, die bei dir "Occupy Stammhirn" spielen, aber auch mit ausufernden Kolossen von Songs ("The Band Is Broke"). 
Die Lo-Fat-Welt ist grösser, farbiger, komplexer geworden, die musikalische Schwarzwälder/Schaffhauser Dreiecksbeziehung weiß aber auch, dass in elektronisch amplifizierter Musik kaum etwas über Reduktion und Repetition geht. Nichts ist überladen, Bombast muss draußen bleiben, Lo Fat ist das Stichwort. 


Der Titel lässt schon erahnen: "The Second Word Is Love" dreht sich um Herzensdinge, um Liebe, die nicht mehr an erster Stelle steht, aber allgegenwärtig ist, um (Selbst-)Hass, Verrat, Verlust und brüchiges Glück - die Gefühlslagen sind instabil, die Musik stemmt sich mit Macht dagegen, dass alles auseinanderfällt. 
By the way: "Going With The Punks" heißt der Song mit dem Streichquartett - das absolute Highlight der LP!

Youtube | Video zum Song "Going With The Punks"
Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Lo Fat Orchestra auf MySpace
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher keine Reaktionen
Teilen:                  
Service: | pdf | mailen
Tags: lo fat orchestra
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Schwarzwald meets Schweiz: Lo Fat Orchestra"


 Bisher keine User-Kommentare


 CD - ROCK

Top-Links (Werbung)

 CD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Magdeburg: Einstimmiger Beschluss für Hirschfeld-Gedenktafel "Tapetenwechsel 2.0" im Schwulen Museum* Studie: Intimrasur erhöht Krankheitsrisiko Mehr Geld für LGBTI-Projekte im Norden
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt