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  • 04.04.2012           19      Teilen:   |

New York City

Für Homo-Heilung gebetet: 1,6 Millionen Schadensersatz

Das Restaurant von Edward Globokar muss nun ein paar Tacos mehr verkaufen - Quelle: gautsch. / flickr / cc by-sa 2.0
Das Restaurant von Edward Globokar muss nun ein paar Tacos mehr verkaufen (Bild: gautsch. / flickr / cc by-sa 2.0)

In den USA muss der Ex-Arbeitgeber einer lesbischen Köchin 1,6 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen, weil er am Arbeitsplatz öffentlich für die "Heilung" von ihrer Homosexualität gebetet hatte. Das haben die Geschworenen bei einem Gerichtsverfahren in Manhattan entschieden.

Die Köchin hatte einem Bericht der "New York Post" zufolge fünf Jahre lang für das mexikanische Restaurant "Mary Ann's" im New Yorker Stadtteil TriBeCa gearbeitet. Sie kündigte 2007 und verklagte den Restaurantbesitzer Edward Globokar, weil er bei einer Gebetsversammlung für Mitarbeiter der Gastwirtschaft dafür gebetet hatte, dass die Köchin heterosexuell wird.

"Er hat nicht nur ihre Seele bedroht, sondern auch ihre Existenz", erklärte Derek Smith, einer der Anwälte der Klägerin. "Er dachte, dass das Gebet sie von ihrer Sexualität heilen kann. Sie war aber jemand, der nicht gerettet werden musste." Globokar wurde auch vorgeworfen, andere Mitarbeiter unter Druck gesetzt zu haben, die seine religiösen Ansichten nicht teilen. So habe er wiederholt Angestellte aufgefordert, zur Kirche zu gehen, weil ihnen sonst "das ewige Höllenfeuer" drohe.

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Es ist unwahrscheinlich, dass die 1,6 Millionen Dollar wirklich an die Köchin ausgezahlt werden. Geschworene sprechen Klägern oft sehr hohe Schadensersatzzahlungen zu, die dann aber später von einem Gericht gestutzt werden.

Laut dem Homomagazin "Edge" ist das 1986 in TriBeCa eröffnete Restaurants auch unter Schwulen beliebt. Der Stadtteil - ursprünglich ein Industriegebiet - war damals im Umbruch und entwickelte sich von heruntergekommenen Viertel in ein "Gayborhood", weil damals viele Künstler und Schwule dort hinzogen. Inzwischen ist der Stadtteil auch in anderen Bevölkerungsgruppen sehr beliebt, die Immobilienpreise haben in den letzten Jahren astronomische Höhen erreicht. In TriBeCa wohnen unter anderem Mariah Carey und Robert DeNiro. (dk)

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Tags: new york, tribeca
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Reaktionen zu "Für Homo-Heilung gebetet: 1,6 Millionen Schadensersatz"


 19 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
04.04.2012
14:03:36


(-9, 11 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Fürs Beten bestraft zu werden, ist ähnlich schrecklich als fürs Schwul- oder Lesbischsein Angriffen ausgesetzt zu sein... Was betet die doofe Kuh auch mit? Unglaublich!


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#2
04.04.2012
14:27:31
Via Handy


(+9, 11 Votes)

Von lurchix
Aus Hamburg
Mitglied seit 10.07.2010
Antwort zu Kommentar #1 von reiserobby


Bitte den Artikel nochmal aufmerksam lesen. Dann nachdenken und dann kommentieren. Danke.


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#3
04.04.2012
14:54:36


(+6, 12 Votes)
 
#4
04.04.2012
15:21:13


(-1, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Beten, damit eine Lesbe zur Hetera konvertiert - wie blöd sind die in diesem Restaurant überhaupt?


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#5
04.04.2012
16:14:37


(-1, 7 Votes)

Von ehemaligem User alexMuc


Der Chef hat ja nur gebetet und es ist ja eigentlich nichts passiert. Und die Lesbe hatte sicher nur einen guten Geschäftssinn. Warum auch nicht. Urteile in den USA sind ja oft kurios. Im deutschen Privatfernsehen dagegen, passieren im Moment ganz seltsame Dinge. Der einzigste "gespielte"Schwule im privaten Vorabendprogramm, eine Vorzeige-Boy der schwulen Community, nämlich Deniz in "Alles was zählt", hat sich in ein blondes Miststück verliebt und die beiden waren, vor einigen Tagen im Bett. NACKT. Er ist, wenn man so will, gewendet. Nur diese Richtung, kannte ich bisher noch nicht. Auch wenns nur gespielt ist. Sat1 machts möglich.


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#6
04.04.2012
16:30:14


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User alexMuc


RTL natürlich. Aber ich als altmodischer Öffentlich/Rechtlicher-Gucker hab da so meine Probleme, sorry.


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#7
04.04.2012
16:34:14


(+8, 8 Votes)

Von IldB


Und ich bete dafür, das ich niemals hetero werde :D.


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#8
04.04.2012
16:40:31


(+8, 10 Votes)

Von glaad germany
Antwort zu Kommentar #5 von alexMuc


diese umpolungsstory bei rtl (alles was zählt) läuft jetzt schon seit mehr als vier jahren immer wieder aufs neue.

so würdigt der medienkonzern bertelsmann beständig und widerspruchslos schwule identität, liebe, partnerschaft herab, weil sich mit den üblichen sexismen bei der jungen zielgruppe und den werbekunden eben sehr viel besser geld verdienen lässt.


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#9
04.04.2012
17:11:54


(+8, 10 Votes)

Von Gay Worker
Antwort zu Kommentar #8 von glaad germany


Das kommt davon, wenn Kapitalisten im Auftrag von Kapitalisten und zu ihrer gemeinsamen Profitmehrung die Medien beherrschen.

Freie, unabhängige Medien gehören in die Hände der breiten Masse der lohnabhängigen Bevölkerung, mit besonderen Kontroll- und Veto-Rechten für historisch und aktuell mehrfach unterdrückte und diskriminierte Gruppen.


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#10
04.04.2012
17:24:08


(+5, 5 Votes)

Von Feendrache
Aus Leipzig (Sachsen)
Mitglied seit 16.10.2011


Diese Affen die für so etwas beten kann man eigentlich nur ignorieren... obwohl... auf der anderen Seite sind 1,6 Mille doch ein netter Nebenverdienst XD (Achtung, das war ein Scherz!)


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