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Kommentare zu:
Keine sexuelle Vielfalt in Schulbüchern


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.04.2012, 15:18h
  • Da sieht man es wieder einmal: die Autoren dieses Buches für den katholischen Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt lassen diese Kinder dumm sterben, wenn es um Homosexualität geht und sollte darum vom Markt genommen werden!

    Es zeigt sich aber auch, daß noch viel zu tun ist, damit Homosexualität in Schulbüchern auch ohne jede Klischees und Vorurteile allen Schulkindern objektiv vermittelt werden kann.
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#2 FranAnonym
  • 04.04.2012, 15:27h

  • Der Artikel geht nicht auf die Tatsache ein das in erster Linie Jungs betroffen sind. Während sich Mädchen immer häufiger untereinander ausprobieren ist die Zahl bei Jungs rückgängig. Das hauptschimpfwort auf Schulhöfen ist schwul und nicht lesbisch. Obwohl nach Umfragen die Anzahl erwachsener homosexueller Männer höher ist als die homosexueller Frauen, zeigt sich bei Jugendlichen das sich lesbische Mädchen eher trauen zu ihrer Homosexualität zu stehen als schwule Jungs, das sieht man an der höheren Anzahl geouter Mädchen bei schwul-lesbischen Jugendgruppe. Bei Selbstmorden von homosexuellen hört überwiegend von jugendlichen Jungs. Ich will die Diskriminierung von lesbischen Mädchen nicht heruntetspielen, aber sie äußert sich anders als die gegenüber schwuler Jungs. Ich halte Projekte die sich spezifisch mit männlicher Homosexualität auseinander setzen und sich gegen Intoleranz in Schule und Co. einsetzen für dringend notwendig.
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#3 HannibalEhemaliges Profil
#4 daVinci6667
  • 04.04.2012, 17:59h

  • "Das Schulgesetz des Bundeslandes aus dem Jahr 2005 schreibt vor, "Kenntnisse, Fähigkeiten und Werthaltungen zu vermitteln, welche die Gleichachtung und Gleichberechtigung der Menschen" garantiere."

    Na dann werden wohl beim Sparen die völlig falschen Prioritäten gesetzt, denn sonst sähen sieben Jahre später die Schulbücher völlig anders aus!

    Schwule Jugendliche begehen vier bis fünf mal häufiger Selbstmord als heterosexuelle. Man würde also annehmen das dies den Verantwortlichen Entscheidungshilfe genug sein sollte, wo auch bei kleinem finanziellem Spielraum Prioritäten zu setzen sind.

    Sollten noch einmal ein paar Jährchen ungenützt verstrichen ist das Kalkül des Staates klar: Sich hinter schon klingenden Gesetzen verstecken, aber dabei sollen wir in jungen Jahren durch Mobbing und übelste Diskriminierung möglichst stark dezimiert werden!
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#5 MariusAnonym
  • 04.04.2012, 18:10h
  • Ein "katholisches Schulbuch".

    So viel zum Thema Trennung von Staat und Kirche... Solange es keine echte Trennung von Staat und Kirche gibt, kann man nicht von echter Demokratie sprechen.
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#6 SebiAnonym
  • 04.04.2012, 18:21h
  • Ein weiterer Beleg dafür, dass das Thema "Homo-, Bi und Transsexualität" endlich deutschlandweit verpflichtender Bestandteil des Schulunterrichts und der entsprechenden Bücher sein muss!

    Und zwar basierend auf Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen und nicht irgendeiner religiösen Propaganda, die einfach so Liebe als minderwertig herabsetzt.

    Und das nicht nur im Sexualkundeunterricht, sondern überall dort, wo es passt: Politik, Sozialkunde, Geschichte, Erdkunde, etc.

    Und auch in den Sprachen kann man bei Lektüre auch mal Geschichten mit entsprechendem Inhalt bieten. Und z.B. auch die Textaufgaben im Matheunterricht sollten wie selbstverständlich alle möglichen Lebensformen gleichberechtigt nebeneinander darstellen. Also nicht nur immer Hetero-Familien, die Reisen planen, Budgets aufstellen, Torten für den Geburtstag des Kindes aufteilen oder was auch immer, sondern genauso auch schwule und lesbische Familien. Damit auch dort die Lebenswirklichkeit korrekt und unverkrampft abgebildet wird.

    Da Schule ein Ort für Bildung ist und die dort versäumten Dinge später nur schwer wieder zu korrigieren sind, ist das unerlässlich. Von den 5-mal so hohen Selbstmordraten homo-, bi- und transsexueller Jugendlicher mal ganz zu schweigen.
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#7 HinnerkAnonym
  • 04.04.2012, 18:35h
  • Da sieht man wieder mal, wie ideologisch verklärt diese Homohasser sind und dass die über Leichen gehen.

    Für ihren Hass halten die sogar Schüler dumm und verhindern Bildung.

    Nur, um weiter Menschen unterdrücken zu können und ihnen ihre demokratischen Grundrechte zu verwehren.
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#8 JoonasAnonym
  • 04.04.2012, 18:50h
  • Auch das Thema Homosexualität ist ein Aspekt von Bildung und gehört auch in den Schulunterricht.

    Die Homohasser sind so dumm, dass sie meinen, Homosexualität würde verschwinden, wenn man sie totschweigt und zensiert.

    Diese Vogel-Strauß-Taktik wird eigentlich nur von kleinen Kindern angewendet, die meinen, man würde sie nicht sehen, wenn sie sich die Augen zu halten.

    Das muss endlich formell gereglt werden, damit solche Absurditäten, die Bildung konsequent verhindern, endlich ein Ende haben.
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#9 MarcAnonym
  • 04.04.2012, 19:01h
  • Ein Land, dessen einziger Rohstoff Bildung ist, darf es sich nicht leisten, Aufklärung und Bildung künstlich zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Und erst recht nicht religiös verklären.

    Da darf man sich dann nicht wundern, wenn Deutschland bei Bildungsstudien stets schlechte Plätze belegt.

    Diese Strategie ist nicht nur menschenverachtend, sondern auch wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich und kulturell dumm!
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#10 ArthasAnonym
#11 Es reichtAnonym
  • 04.04.2012, 20:19h
  • Thema H in der Schule, da hab ich was feines: Der Schüler Maverick Couch (nein, kein Aprilscherz) hatte in seiner Schule in Ohio ein T-Shirt getragen, auf dem stand "Jesus was not a homophobe" - frei übersetzt, "Also, Jesus selber war kein Homohasser!" -, aber wurde mit Rauswurf seitens der Schulleitung bedroht, wenn er das Ding noch einmal in der Schule trüge. Also hat er die Schule verklagt. Richtig so! (Mit dem richtigen Anwalt kann er davon, was die Schule ihm zahlen wird müssen, locker sein Studium finanzieren.)

    Hier ist der Link:

    www.nydailynews.com/news/national/high-school-student-sues-w
    ear-t-shirt-article-1.1055870
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#12 MariusAnonym
#13 vingtans
  • 04.04.2012, 21:43h
  • wie sich alle über das katholische buch aufregen.

    verschnitt gibts immer.

    ich komme ursprünglich aus sachsen-anhalt.

    sachsen-anhalt ist das land mit den wenigsten kirchenmitgliedern überhaupt.

    90% gehören keiner kirche an.

    das soll nrw oder bayern erstmal nachmachen
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#14 alexander
#15 beobachter-2Anonym
  • 04.04.2012, 23:42h
  • Antwort auf #5 von Marius
  • Religion als (Wahlpflicht-)Schulfach wird durch von einzig den beiden Großkirchen ausgebildete Lehrkräfte unterrichtet, und ich halte es für normal, wenn geeignete Lehrbücher durch diese Lehrkräfte bestimmt werden. Wer zu diesen Großkirchen nicht gehört, muß Alternativen zum konfessionell geprägten Unterricht erhalten - in Brandenburg wäre das "Lebenskunde, Ethik, Religionskunde".
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#16 kein wunderAnonym
  • 05.04.2012, 12:09h

  • sexuelle "vielfalt" im deutschen tv: gestern abend bei lets dance, fast nackte frauen tanzen mit im vergleich dazu burkahaft angezogen männern, die nicht annähernd so viel haut zeigten...wahrscheinlich ist es bei männern schon anruchig wenn sie mit freiem oberkörper tanzen während frauen nicht wenig genug anhaben sollen. solcher sparten- konservatismus bestimmt mittlerweile die medien, von wegen sexuelle freiheit...diese hat nur einseitig stattgefunden. traurig das queer.de sowas noch als tv tipp angibt.
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#17 LorenProfil
  • 05.04.2012, 12:19hGreifswald
  • Sommer 2010:

    "Auch der Jugendverband der in Sachsen mitregierenden FDP distanzierte sich. Es sei 'unerträglich, dass Herr Hähner ohne Rechtsgrundlage gegen Mitbürger nur auf Grund ihrer sexuellen Orientierung vorgehen will', sagte der Landesvorsitzende der Jungliberalen, Marcus Viefeld.

    www.taz.de/!56074/

    Da bin ich ja mal auf die öffentliche Distanzierung der sächsischen FDP und ggfs. der Bundes-FDP von ihrem eigenen homophoben Parteimitglied im Frühjahr 2012 gespannt.
    Ach ja, bald sind Landtagswahlen ...
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#18 ThinkFirstAnonym
  • 05.04.2012, 12:30h
  • Um nicht missverstanden zu werden: Es ist gut und sinnvoll, die Vielfalt der Lebenssituationen in unserer Gesellschaft auch in Schulbüchern widerzuspiegeln und es sollten ernsthafte Bemühungen in dieser Richtung unternommen werden. Eine angemessene Darstellung bei der Thematisierung verschiedener Lebenssichten ist zwingend erforderlich.
    Hinsichtlich der Aufnahme dieser Vielfalt in allgemeine Aufgabenstellungen frage mich mit allerdings, ob euch allen klar ist, dass das möglicherweise viel leichter gesagt als getan ist. Auch falls es euch überrascht: Wie der Artikel schon bemerkt, gibt es fast ein Dutzend Facetten, deren Lebensrealität angemessen abgebildet werden sollte, also nicht nur Homosexualität. Und ein (beispielhafter) heterosexueller Akademiker mittleren Alters, der in seinem Heimatdörfchen in der Eifel den Lebensunterhalt als Schulbuchautor(in) verdient, kann in seiner eigenen Lebensrealität von einigen davon verdammt weit weg sein, ohne deswegen irgendwelcher Phobien verdächtigt werden zu müssen. Er kennt evtl. keinen offen homosexuell lebenden Menschen, geschweige denn eine intakte Regenbogenfamilie.
    Er kann also in einem Szenario von "Dieter und Klara fahren mit ihren Kindern in Urlaub" einfach Klara durch Klaus ersetzen. Je nach weiterer Entwicklung der Geschichte haben viele Homosexuelle dann aber vielleicht doch den Eindruck, dass das mit ihrer Lebenswirklichkeit nichts zu tun hat. Basiert er seine Aufgaben auf paul-und-etienne als Bild homosexueller Lebensrealität, bekommt er andere Schwierigkeiten.
    Versucht euch mal vorzustellen, in der Geschichte von "Monika geht mit ihrem kleinen Sohn auf dem Spielplatz" ein realistisches Bild zeichnen zu müssen, wenn daraus "Die blinde Monika..." wird. Die Geschichte muss andere erwähnenswerte Elemente haben als die "Standardversion", aber jemand, der keine Blinden kennt, hat sicher Schwierigkeiten, sich die Details einfach vorzustellen. Und wenn dann der Rollstuhlfahrer mit seinem türkischen Lebensgefährten an der Hochzeit einer indischen Bekannten teilnehmen soll... wird es richtig anspruchsvoll niemanden zu verärgern. Da braucht man ein ganz anderes Autorenkonzept.
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#19 LorenProfil
  • 05.04.2012, 14:03hGreifswald
  • Antwort auf #17 von Loren
  • Nanu, wo ist dieser Kommentar denn gelandet? Falscher Artikel. Wenigstens hat sich die Bundes-FDP schnellstens distanziert. Die Sachsen-FDP braucht da bestimmt etwas länger, was angesichts ihrer Verhinderung rechtlicher Gleichstellung als Mitglied der Landesregierung nicht verwundert.
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#20 ToniAnonym
  • 05.04.2012, 16:36h
  • ... und Naturgesetze werden verleugnet, oder gleich mit Gottes Wunderwerk erklärt. Gewollte Verdummung, das der Politik passt! Wo lebe ich hier eigentlich ...
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#21 finkAnonym
  • 05.04.2012, 16:37h
  • Antwort auf #15 von beobachter-2
  • "Religion als (Wahlpflicht-)Schulfach wird durch von einzig den beiden Großkirchen ausgebildete Lehrkräfte unterrichtet, und ich halte es für normal, wenn geeignete Lehrbücher durch diese Lehrkräfte bestimmt werden."

    der erste fehler besteht schon darin, dass es konfessionellen unterricht an schulen gibt. eine staatliche schule sollte aus wissenschaftlicher sicht über die geschichte und die ideologien der religionen und natürlich auch der philosophien aufklären, aber keine mission betreiben. letzteres kann man den religionen selbst überlassen, und das sollen die gefälligst auch selbst finanzieren.

    der zweite fehler besteht darin, dem christentum ein monopol einzuräumen, das es erlaubt, andere religionen gar nicht oder verzerrt darzustellen. schüler sollen ein fundiertes, wissenschaftlich möglichst objektives wissen über VERSCHIEDENE religionen und philosophien bekommen, keine einseitige und verengte sicht auf eine einzige religiöse ideologie. schulen sollen keine scheuklappen verpassen, sondern den blick weiten.

    und der dritte fehler besteht darin, es lehrkräften freizustellen, vorurteilshafte oder gar wissenschaftlich eindeutig widerlegte theorien über wasauchimmer (einschließlich homosexualität) zu lehren. das ist keineswegs "normal", wie du schreibst, sondern läuft konträr zu allen demokratischen bildungszielen.
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#22 bauernopferAnonym
#23 HannibalEhemaliges Profil

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