Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16282

Jenna Talackova ist bereits die schönste Kanadierin - wird sie jetzt auch noch die schönste Frau des Universums?

Die amerikanische Miss-Universe-Organisation hat am Dienstag in Abstimmung mit der Homo-Organisation Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) verkündet, dass künftig Mann-zu-Frau-Transsexuelle ohne Einschränkungen am Wettbewerb teilnehmen dürfen.

"Alle Frauen, die transsexuell sind, dürfen bei den Schönheitswettbewerben mitmachen", so GLAAD. Anlass war der Streit um Jenna Talackova, die als erste Transsexuelle "Miss Canada" wurde. Die 23-Jährige war damit eigentlich für den "Miss Universe"-Wettbewerb qualifiziert, wurde aber wegen ihrer Transsexualität im März ausgeschlossen - eine andere Teilnehmerin sollte Kanada an ihrer Stelle repräsentieren. Grund: In den Miss-Universe-Regeln sei festgelegt, dass die Kandidatinnen bereits als Frauen geboren sein müssten. Nach einer Protestwelle erklärte die Miss-Universe-Organisation in der vergangenen Woche, dass sie ausnahmsweise doch starten dürfe.

Nach ihrem Ausschluss übernahm die amerikanische Promi-Anwältin Gloria Alred den Fall der Frau aus Vancouver. In einer Pressekonferenz hatte Talackova erst vor einer Woche erklärt, wie schmerzlich der Ausschluss für sie gewesen sei: "Ich bin ja eine Frau. Ich bin aus allen Wolken gefallen und finde den genannten Grund unfair. Ich habe ja nie Sonderrechte verlangt, sondern wollte nur wie alle anderen behandelt werden."

Talackova erklärte, sie fühlte sich schon seit ihrer frühesten Kindheit als Mädchen und begann im Alter von 14 Jahren mit einer Hormontherapie. Als sie 19 Jahre alt war, hat sie sich geschlechtsanpassenden Operationen unterzogen.

Der Miss-Universe-Schönheitswettbewerb wird bereits seit 1952 durchgeführt und gehört zum Imperium des Milliardärs Donald Trump. In einem Interview mit TMZ hatte Trump erklärt, dass es ihm egal sei, ob Talackova am Wettbewerb teilnehmen dürfe oder nicht. Der 65-Jährige wurde vor wenigen Monaten als republikanischer Präsidentschaftskandidat gehandelt - und unter anderem kritisiert, weil er die Ehe als exklusive Verbindung von Mann und Frau bezeichnet hatte (queer.de berichtete). (dk)



#1 ArthasAnonym
#2 Schwuppe DeluxeAnonym
#3 gregoAnonym
  • 10.04.2012, 19:49h

  • Besser wäre es wenn zumindest schwule Medien diesen heterosexistischen Schrott wie misswahlen komplett ignorieren. Als schwuler geht mir die ständige frauenverherrlichung und der fokus auf das aussehen von Frauen langsam auf den sack.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 najaAnonym
  • 10.04.2012, 20:08h
  • und was suchste in nem schwul- lesbischen magazin wenn du bikiniweiber so geil findest?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 aggroAnonym
#6 JanaAnonym
  • 10.04.2012, 21:20h
  • Antwort auf #3 von grego
  • Mir als Lesbe geht der Fokus auf das Aussehen von Frauen auch langsam auf die Nerven. Frauenverherrlichung? Vielleicht solange sie so aussehen wie die Damen, die an Miss-Wahlen teilnehmen...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 aggroAnonym
#8 Kim SchicklangAnonym
  • 11.04.2012, 07:49h
  • Man sieht hier wieder einmal wie die stereotypen Pseudobiologsmen und Zuweisungspraktiken von Gesellschaften aussehen, in denen transsexuellen Menschen immer noch unterstellt wird, sie wären widernatürlich:

    "Grund: In den Miss-Universe-Regeln sei festgelegt, dass die Kandidatinnen bereits als Frauen geboren sein müssten. "

    Dabei sind transsexuelle Frauen ja nicht "als Männer geboren", wie oft behauptet wird. Gesellschaften, die das Wissen von Menschen über sich selbst als Phantasie (in der westlichen Welt nennen das Sexologen "Geschlechtsidentitätsstörung" bzw. "Abweichende Geschlechtsidentität") ansehen, sind transsexuellenfeidlich sowie homophob, da sie Menschen einem Adam- und Eva-Geschlechterbild unterordnen, anstatt Vielfalt anzuerkennen.

    Es ist aber irgendwie schon das übliche: Transsexuelle Frauen werden dann als Frauen "anerkannt" (was ja nicht wirklich Anerkennung ist), wenn sie bereit sind, zu behaupten, sie seien mal als Jungs auf die Welt gekommen - also dann, wenn sie die gesellschaftliche Umpolung mitmachen und sich einer stereotypen Geschlechterordnung beugen.

    Von einer Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt sind wird wohl noch ein wenig entfernt. Toleranz heucheln sieht zwar gut aus, ist aber dennoch keine.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Vorurteils AliAnonym
  • 11.04.2012, 14:32h
  • Antwort auf #6 von Jana
  • Mir geht auf die Nerven, dass viele Lesben Männer imitieren und das nicht auf ner Travestie-Bühne. Kurze Haare und im Skatershop eingekauft. Da frage ich mich oft, wann man noch Crossdressing oder schon Trans sagt..
  • Antworten » | Direktlink »
#10 SarahAnonym
  • 11.04.2012, 15:41h
  • Antwort auf #9 von Vorurteils Ali
  • Tja Leo20x6, unter anderen Nicks wirken deine Aussagen auch nicht glaubwürdiger.
    Vielleicht sollten sich hetero- und bisexuelle Männer damit abfinden das nicht alle Frauen auf Männer stehen und diesen Frauen die Wirkung aufs männliche Geschlecht einfach egal ist.
    ( So wie schwule Männer vermutlich in erster Linie auch darauf Wert legen wie sie auf andere ( schwule) Männer wirken und nicht auf Frauen.
  • Antworten » | Direktlink »