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Mr. Gay World im Badehöschen links, rechts Interviewer Briand Bedford (Bild: Briand Bedford)

Mr. Gay World Andreas Derleth (32) reist nun als Botschafter für die Community um die Welt. Im Interview verrät er, wo er herkommt und wo er hin will.

Von Briand Bedford

Wenn er in eine schwule Bar geht, schaut er den Männern zuerst ins Gesicht. Am meisten machen ihn Männer an, die ein freundliches offenes Wesen und eine positive Haltung haben. Innere Werte zählen für den Mann, der sich nun als schönster Schwuler der Welt sehen darf. Was Andreas Derleth sonst noch drauf hat, haben wir ihn kurz nach dem Wettbewerb (queer.de berichtete) gefragt.

Wo und wie hat Deine Mr. Gay World-Story angefangen?

Es begann genau am 12. Januar 2012 mit einem Anruf des Organisators des "Mr. Gay New Zealand" Wettbewerbs, ob ich nicht teilnehmen möchte. Nachdem ich dort gewonnen hatte, war dies mein Ticket für "Mr. Gay World" in Johannesburg.

Was meinst du, warum du überzeugender warst als deine Mitbewerber?

Ich liebe Sport und das half mir beim sportlichen Teil des Wettbewerbs. Da war ich auch am erfolgreichsten. Und beim Interview mit der Jury half mir mein Wissen über die Belange von Schwulen und Lesben.

Eine der Regeln im Wettbewerb lautet: Der Delegierte behandelt seinen Körper als seinen Tempel. Was tust du, um deinen "Tempel" in Schuss zu halten?

Keine Drogen, wenig Alkohol, eine Menge Sport und eine verantwortungsvolle gesunde Diät.

Neben der Persönlichkeit und der Individualität geht es in diesem Wettbewerb natürlich auch um die männliche Schönheit. Denkst du, dass es hilft, schön zu sein, um die Welt freundlicher und toleranter zu machen?

Auf sich selbst zu achten, ist ein Zeichen des Selbstrespekts. Gutaussehenden Menschen wird mehr Aufmerksamkeit und Respekt geschenkt. Aber selbstverständlich reicht das alles nicht, wenn einem das offene freundliche Wesen fehlt.

Die Organisatoren von Mr. Gay World wollen das "Image schwuler Männer" in der Welt verbessern. Jetzt liegt es an dir: Wie willst du dieses Ziel umsetzen?

Ich bin jetzt mit meinem Partner vier Jahre zusammen, am 11. November 2011 haben wir unsere Lebenspartnerschaft eintragen lassen. Damit sind wir Rollenmodelle, das können wir zeigen und promoten mit Hilfe des Internets und internationaler Medien. In Neuseeland ist sehr weit bei der Respektierung von Menschenrechten, man ist freundlich und akzeptierend. Es gibt allerdings noch zwei Punkte, für die wir kämpfen: Die Adoption durch Homopaare und die Öffnung der Ehe.



#1 le_waldsterbenProfil
  • 10.04.2012, 18:00hBerlin
  • Ein sympatischer, natürlich gebliebener Mensch und ein sympatisches Interview! Welch ein Gegensatz zu den verlebten Gesichtern vieler Szeneschwuler an der Berliner Motzstraße!
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#2 PhaidrosProfil
  • 10.04.2012, 18:22hDarmstadt
  • Oberflächliches Gerede, aber vor allem: Lookismus – Menschen mit weniger Glück in der Gen-Lotterie oder mit Krankheiten werden weniger respektiert, das ist wahr, aber für Herrn Derleth ist es offenbar kein Problem. Aber gut, Anstand, Intelligenz und emotionale Reife sind ja auch kein Kriterium bei Schönheitswettbewerben.
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#3 Avalon84Profil
  • 10.04.2012, 18:41hberlin
  • Antwort auf #1 von le_waldsterben
  • die in der motzstrasse sind eh alle bärtig, behaart, gepierct etc. also fast schon "typsich schwul". ich mags nicht wenn man klischees noch hochpuscht. der mr gay world zeigt auch ne normale seite statt klischeehaft zu sein, find ich sehr gut
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#4 coco lorezAnonym
#5 TinoAnonym
  • 10.04.2012, 19:12h
  • Antwort auf #1 von le_waldsterben
  • Aber der Körper hätte auch natürlicher bleiben können, zu trainiert, nicht gut. Stilvoller ist es, wenn Mann ein wenig trainiert ist, schlank ja, aber natürlich wirkend.
    So entsteht auch der Eindruck er würde täglich trainieren, da bleibt keine ZeiT zum Lesen;-))
    Gutes Gesicht aber!
    Glatze steht ihm, obwohl Mann mit Haaren dann auch immer noch besser aussieht. So kommt er doch Nacktschnecke mäßig und den will man nur für eine NAcht und so..
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 FeloniAnonym
  • 10.04.2012, 19:52h
  • Yeah.

    Sport machen, sich in ne Badehose werfen und seinen Stecher heiraten ist der Mega-Beitrag zu Homorechten. Und ja, jeder der keinen Sport mach hat keinen Respekt sich selbst gegenüber?

    Geil!
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#8 lucdfProfil
  • 10.04.2012, 21:44hköln
  • Antwort auf #7 von Feloni
  • Was erwartest du denn? Es war ein Wettbewerb von den schönsten schwulen Männern der Welt, was es auch immer heißen mag, nicht von den knackigsten Intellektuellen. Ich finde dich ungerecht. Übrigens .... ich finde auch diese Wettbewerbe dämlich aber ich brauche auch nicht mitzumachen..... und du auch nicht.... ich kann mir sogar vorstellen, dass ich keine Chance hätte.... aber lassen wir die Frage offen...gell...
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#9 uiuiuiAnonym
  • 11.04.2012, 00:10h
  • Antwort auf #7 von Feloni
  • Feloni, muss Dir recht geben. Ist schon ein hohles Allgemeingewäsch, was der Herr da von sich gibt. Er muss nur noch kleine Kinder küssen und Hunde streicheln, dann ist er pefekt!
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#10 Mister_Jackpot
  • 11.04.2012, 01:02h
  • Klar und der achtet auch auf "innere" Werte? LOOOOOOL Dieses Bla Bla Gesülze ist echt nicht zu ertragen. Die Frage ist doch eher ob er sich auch was mit nem richtig fetten Typen vorstellen könnte....die können ja auch ein nettes Wesen haben...aber da wärs bestimmt schon wieder vorbei mit seiner Betonung der inneren Werte. Was für ne Heuchelei....die meisten trainierten Schwulen würden sich niemals auf nen körperlich nicht so perfekten Partner einlassen (es sei denn er hat vielleicht Geld!)
    ...meine Erfahrung! Traurig, aber leider Realität....
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