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  • 11.04.2012           43      Teilen:   |

Eurovision Song Contest in Baku

ARD wehrt sich gegen Kritik von Volker Beck

Volker Beck vor wenigen Wochen bei der Übergabe eines Menschenrechte-T-Shirts an den Botschafter Aserbaidschans in Deutschland
Volker Beck vor wenigen Wochen bei der Übergabe eines Menschenrechte-T-Shirts an den Botschafter Aserbaidschans in Deutschland

Grand-Prix-Experte Jan Feddersen und ARD-Chefredakteur Thomas Baumann finden, man berichte kritisch genug über die Menschenrechte in Aserbaidschan. Queer.de erhält keine Akkreditierung für Baku.

Von Norbert Blech

In der anhaltenden Diskussion über einen fröhlichen Eurovision Song Contest im recht undemokratischen Aserbaidschan verlieren die Verantwortlichen zunehmend die Nerven. Nach merkwürdigen Aussagen des Unterhaltungschefs Thomas Schreiber und von EBU-Mitarbeitern in den letzten Wochen wurde nun auch der Fraktionsgeschäftsführers der Grünen, Volker Beck, bemerkenswert unsouverän angegriffen.

Beck hatte am Wochenende gegenüber der "WAZ" mehr Menschenrechte in Baku angemahnt und dabei auch die ARD kritisiert: Um das eigene Produkt nicht zu gefährden, werde "in erster Linie gejubelt", so Beck. Es sei ein "Unding", dass eine öffentlich-rechtlich unterstützte Show so "missbraucht" werden könne. Die ARD müsse eine "angemessene Berichterstattung gewährleisten".

Darauf reagierte die ARD mit einer offiziellen Pressemitteilung des Chefredakteurs Thomas Baumann: "Herr Beck übersieht offenbar, dass das Erste Deutsche Fernsehen gerade in der jüngeren Vergangenheit mehrfach über Missstände und Demokratiedefizite in Aserbaidschan berichtet hat". Als Beleg nennt er Berichte der Magazine "Titel, Thesen, Temperamente" und "Kontraste" aus dem Februar.

"Wir werden aus der Übertragung im Ersten keine Jubelfeier zugunsten der dortigen Machthaber machen und die politischen Verhältnisse im Ausrichterland weiterhin kritisch begleiten", versichert Baumann. So werde in "TTT" im Mai ein Musiker aus Aserbaidschan porträtiert werden, der wegen seiner kritischen Texte in Gefahr war und deshalb ins Exil ging. Die Übertragung des ESC biete auch eine Chance, die Aufmerksamkeit eines internationalen Publikums auf Aserbaidschan und die dortigen Verhältnisse zu richten. WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz ergänzte, auch in den Radiowellen des Senders gebe es zahlreiche Beiträge.

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Jan Feddersen zickt gegen Volker Beck

Jan Feddersen hat zwei Bücher über den ESC geschrieben und ihn u.a. für die "taz" begleitet, seit einigen Jahren hat er auch ein Blog beim NDR
Jan Feddersen hat zwei Bücher über den ESC geschrieben und ihn u.a. für die "taz" begleitet, seit einigen Jahren hat er auch ein Blog beim NDR

Auch Grand-Prix-Experte Jan Feddersen reagierte in seinem NDR-ESC-Blog auf die "Meckerei über die ARD": "Wenn sich jetzt ein grüner Abgeordneter wie Volker Beck nun beschwert, die ARD berichtete nicht ausführlich genug über die Umstände des ESC in Baku, (...) dann weiß er nicht, worüber er spricht", so der schwule Journalist. "Kein Sender hat so akut und so gründlich über Aserbaidschan reportiert", auch auf den Webseiten des NDR "wurde auf die Situation in Aserbaidschan immer hingewiesen".

Auch habe die "Tagesschau" 2009 über den niedergeschlagenen CSD in Moskau am Tag des ESC-Finales in der russischen Hauptstadt berichtet. Dass in der Vorsendung von der Reeperbahn das ganze nur dank Guildo Horn zum Thema wurde und vom Kommentator in der eigentlichen Sendung, anders als bei der BBC, ignoriert wurde, erwähnt Feddersen nicht. Statt dessen fragt er: "Ist der ESC wirklich eine 'Propagandashow' des Regimes?, wird das Festival ernsthaft 'missbraucht'"? Allzu starke, übertriebene Vokabeln für einen Politiker, der offenbar den überheizten Ausdruck wählen muss, um Gehör zu finden."

"Falls Beck glaubt, aus dem ESC ließe sich eine Art dreistündiger 'Brennpunkt' machen, geht er an den Informationsbedürfnissen des Publikums, auch das der ARD, vorbei", so Feddersen, der auch unterstellt, die Beschwerde Becks hänge damit zusammen, dass die Bundesregierung das Thema durch den Menschenrechtsbeauftragten Markus Löning "auf vorzügliche Weise" aufgegriffen habe. Beck kritisiere nur, "um selbst als der Lordsiegelbewahrer der politischen Korrektheit auftreten zu können."

Politik und Hilfe aus Deutschland

Die Chrystal Hall
Die Chrystal Hall (Bild: EBU)

Das ist ein Gezicke, wie es sonst nur die aserbaidschanische Presse selbst schafft - dem Menschenrechtsbeauftragten Löning, ein im Auswärtigen Amt angesiedelter FDP-Politiker, wurde schon vorgeworfen, andauernd besoffen zu sein. Er wurde auch Mitte März von Aserbaidschans Außenminister Elmar Mamedjarow bei einer Pressekonferenz öffentlich kritisiert und dabei vom neben ihm sitzenden deutschen Amtskollegen nicht gestört (queer.de berichtete). Guido Westerwelle hatte zuvor viel von Wirtschaftsbeziehungen und wenig von Menschenrechten gesprochen.

Ohnehin ist der Grand Prix eine halbwegs deutsche Veranstaltung: Die Show wird produziert von Stefan Raabs Firma Brainpool, die noch nicht fertig gestellte Chrystal Hall, für die bewohnte Häuser weichen mussten, stammt ebenso aus deutschen Landen wie die PR-Beratung des Regimes. So gab es in Berlin nach Informationen von "Lobby Control" eine "aserbaidschanische Nacht" u.a. mit der damaligen Präsidentengattin Bettina Wulff, dem ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher und mit Ex-Wirtschaftsminister Michael Glos. Die letzten beiden sitzen im Beirat des PR-Unternehmens, dessen Mitarbeiter Michael-Andreas Butz zur Kritik an der Arbeit für ein autoritäres System sagte: "Politische Gefangene gibt es genau genommen auch in Deutschland [...] Auf eine Art ist Horst Mahler ja auch ein politischer Gefangener."

Es scheint schwer, den Grand Prix in Baku zu rechtfertigen. Eine gigantische PR-Werbung ist so ein Eurovision Song Contest in jedem Fall, es lässt sich darüber streiten, ob die zugleich größere Berichterstattung über die prekäre Menschenrechtssituation das aufwiegelt. Dafür bräuchte es freilich Verantwortliche, die nicht so tun, als sei der Eurovision Song Contest unpolitisch und die Lage doch ohnehin rosiger als noch vor Jahren. NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber sagte kürzlich, er könne sich gar einen Gay Pride in Baku vorstellen - die Lage vor Ort sieht anders aus.

"Die EBU hat sich eine sehr praktische Schizophrenie zugelegt, die es ihr ermöglicht, sich als Organisation darzustellen, die für das Gute kämpft, ohne konkret für das Gute kämpfen zu müssen", kritisierte kürzlich der Journalist Stefan Niggemeier. Dazu passt, dass Schreiber auch sagte, einen Grand Prix in Weißrussland werde der NDR nicht mitmachen. Ganz davon abgesehen, dass die beiden Regime in Fragen von Menschenrechten und Pressefreiheit fast keine Unterschiede bieten und mit so einer Aussage Aserbaidschan aufgewertet wird: Die Kollegen von der EBU sehen das anders und ließen in Minsk bereits den Junior Eurovision Song Contest abhalten - nach einer Bewerbung, nicht nach einem Gewinn im Vorjahr. Die Kritik am Eurovision Song Contest bekommt man mit solchen Äußerungen und Handlungen nicht in den Griff.


Weitere Anmerkung in eigener Sache
Dem Vertreter von queer.de wurde vor wenigen Tagen vom NDR die Akkreditierung zum Eurovision Song Contest 2012 in Baku verweigert, offiziell aus Platzgründen. In den letzten Jahren hatte es nie ein Problem mit der Akkreditierung durch die deutsche Delegationsleitung gegeben. So berichteten im letzten Jahr Jan Gebauer und Norbert Blech zwei Wochen lang aus dem Pressezentrum und erarbeiteten sich unter anderem mit einem Live-Blog und unterhaltsam-kritischen Fragen in den Pressekonferenzen einen kompetenten Ruf weit über die ESC-Fanszene hinaus. "Die Ablehnung der Akkreditierung (...) hinterlässt hinsichtlich der restriktiven Situation in Aserbaidschan einen besonders negativen Beigeschmack", schrieb queer.de-Chef Micha Schulze dazu in einer Beschwerde an den NDR. Eine Antwort steht seit letzten Mittwoch aus. Bereits in Düsseldorf hatte der NDR die Arbeit erschwert: Zu Veranstaltungen wie dem Empfang durch den Oberbürgermeister, der Party der deutschen Delegation und der Abschlussparty erhielt die Redaktion, auch nach Beschwerden, keine Akkreditierung. Sollte für Baku keine Akkreditierung gewährt werden, ist der Redaktion für die folgenden Jahre im Zusammenspiel mit Sponsoren keine Planung für eine Berichterstattung mehr möglich.

Links zum Thema:
» Nachtrag: Blog "Samstag ist ein guter Tag" über die abgelehnte Akkreditierung
» Elmar Kraushaar in der "Berliner Zeitung": Aserbaidschan startet Kampagne gegen Frankfurt
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Tags: eurovision, aserbaidschan, volker beck, thomas baumann, jan feddersen
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Reaktionen zu "ARD wehrt sich gegen Kritik von Volker Beck"


 43 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
11.04.2012
21:34:49
Via Handy


(+8, 10 Votes)

Von chris
Aus Dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2008


Das die ARD keine Kritik zulässt und ernsthaft meint, genug zu berichten überrascht mich nicht wirklich.Auch wenn sie das Geld fast aller Deutschen bekommen, interessiert es die ARD schon immer einen Scheiß, für was sich die Menschen interessieren oder was sie außerhalb der konservativen Florian-Silbereisen-Welt besser erfahren sollten. Das man den ESC als schöne Party vermarkent möchte, ist für eine Seniorensendeanstalt die kaum was wirklich zeitgeistbezogenes bietet nur verständlich.


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#2
11.04.2012
21:49:58


(+5, 7 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar


ich muss zugeben, dass dieses "megaevent" von diesem grauseligen s. raab "brainpool" produziert wird, wusste ich nicht ! sagt aber alles !!!

vor allem, was hat die berichterstattung der ARD über die unglaublichen verhältnisse in aserbaidschan, mit dieser veranstaltung zu tun ???
schlimm genug , dass man sie daraufhin an ein solches land vergibt !!!
hier muss sich jeder selbst die frage beantworten, wessen interessen hier vertreten werden und wer daran, mehr als gut verdient ! mit sicherheit nicht die "trällertruden", die sind nur mittel zum zweck !!!
einfach abscheulich !!!


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#3
11.04.2012
22:11:09


(+14, 18 Votes)

Von Parteien-TV


Wie groß ist nochmal der prozentuale Anteil schwuler Protagonisten und Inhalte im Hauptabendprogramm der ARD? Schwuler Jugendlicher?

Und wann genau hat Herr Feddersen sich eine blutige Nase dafür schlagen lassen, dass er für die Menschenrechte von Schwulen und Lesben auf die Straße gegangen ist?

Im Jahr 2012, wo dank massenmedialer Heterosexismen junge Männer hierzulande meinen, in jedem zweiten Satz "schwul" als Schimpfwort, "Schwuchtel" oder "Lutscher" verwenden zu müssen, um nicht in den Verdacht zu geraten, von der ihnen allseits indoktrinierten "Norm" abzuweichen, sind bürgerlich-spießige Anbiederer wie die Feddersens der Welt das Allerletzte, was die schwule Community gebrauchen kann.


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#4
11.04.2012
22:35:11


(+12, 14 Votes)

Von Hinnerk


"Guido Westerwelle hatte zuvor viel von Wirtschaftsbeziehungen und wenig von Menschenrechten gesprochen."

Wie immer bei Guido Westerwelle und der FDP:
was zählen Menschenrechte, wenn man mit Diktaturen gutes Geld verdienen kann.

--------------------

"So gab es in Berlin eine "aserbaidschanische Nacht" u.a. mit der damaligen Präsidentengattin Bettina Wulff, dem ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher und mit Ex-Wirtschaftsminister Michael Glos."

Tja, da waren ja die richtigen Leute zur Diktatur-Huldigung zusammengekommen. Zu dieser peinlichen Wulff-Truppe muss man nichts mehr sagen. Zu Glos auch nicht mehr. Dass Genscher sich so missbrauchen lässt, zeigt, dass er offenbar nicht mehr viel mitbekommt und sich besser in Würde zurückziehen sollte, bevor er seinen Ruf endgültig ruiniert hat.

---------------

"Falls Beck glaubt, aus dem ESC ließe sich eine Art dreistündiger 'Brennpunkt' machen, geht er an den Informationsbedürfnissen des Publikums, auch das der ARD, vorbei"

Vielleicht geht das Bejubeln von Diktaturen aber auch am Informationsbedürfnis des Publikums vorbei...

--------------

"Die Übertragung des ESC biete auch eine Chance, die Aufmerksamkeit eines internationalen Publikums auf Aserbaidschan und die dortigen Verhältnisse zu richten, so Baumann weiter."

Diesen Schwachsinn hat man auch schon bei den olympischen Spielen in China gehört. Und da hat es auch nicht funktioniert. War auch von vornherein klar, dass das nur eine vorgeschobene Pseudo-Rechtfertigung ist, weil man nicht zugeben wollte, dass es bei Olympia nur noch um Kohle geht.

----------------

"Dass in der Vorsendung von der Reeperbahn das ganze nur dank Guildo Horn zum Thema wurde und vom Kommentator in der eigentlichen Sendung, anders als bei der BBC, ignoriert wurde, erwähnt Feddersen nicht"

Das ist doch immer so:
angeblich soll der ESC in Diktaturen kritisch begleitet werden und wenn es dann soweit ist, zählen die schönen Bilder dann doch mehr als die Informationen und Aufklärung.

Gut, dass damals wenigstens Guildo Horn ALS EINZIGER kritische Worte fand und sich nicht den Mund verbieten ließ.

Und ich glaube nicht, dass es diesmal besser ist.

----------------

Fazit:

Es gibt nur eine Lösung:
BOYKOTT!!

Ich werde die Sendung nicht ansehen (und entsprechend auch für niemanden anrufen und auch keine Werbepartner wahrnehmen). Und ich hoffe sehr, dass möglichst viele Leute das ähnlich machen.

Alleine schon, wenn deutlich weniger Menschen anrufen ist das ein spürbarer finanzieller Verlust und ein deutliches Zeichen!


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#5
11.04.2012
22:41:11


(-3, 9 Votes)

Von Arthas


Die Lösung ist ganz einfach: Aufhören diesen Scheiß zu schauen! Sowohl den Verblödungssender RTL als auch die GEZ Staatssender. Noch besser: GEZ (die finanziert immerhin dieses Spektakel) verweigern und Piratenpartei wählen!
Volker Beck ist Teil der etablierten Parteien, er setzt sich gerne öffentlichkeitswirksam in Szene, tut im Endeffekt aber nichts.

Einfach ausfüllen:
Link zu www.gez.de

Hilfe für Betroffene:

Link zu www.gez-boykott.de

Link zu www.piratenpartei.de


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#6
11.04.2012
22:42:08


(-14, 16 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das hätte sich Herr Beck nicht gedacht, daß er in den letzten Tagen so unter Beschuß gerät!

Link:
eurovision.blog.ndr.de/2012/04/11/3531/


Darum stimme ich auch mit dem überein, was Herr Feddersen in seinem aktuellen Blog schreibt!


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#7
11.04.2012
22:50:52


(+10, 12 Votes)

Von Simon AC


"Dem Vertreter von queer.de wurde vor wenigen Tagen vom NDR die Akkreditierung zum Eurovision Song Contest 2012 in Baku verweigert, offiziell aus Platzgründen."

Aha!!

Da zeigt sich die Wahrheit hinter der Propaganda!

Angeblich soll der Eurovision Song Contest kritisch begleitet werden. Aber wenn jemand wirklich kritisch berichten will, wird er nicht zugelassen.

Soll das wirklich "kritische Begleitung" darstellen und ist das das Verständnis von Pressefreiheit.

Es bleibt dabei: der Eurovision Song Contest bejubelt eine Diktatur und lässt sich als Propaganda-Instrument missbrauchen. Und in vorauseilendem Gehorsam werden Kritiker mundtot gemacht. In der Diktatur durch das Regime und europaweit durch die ESC-Veranstalter!

PFUI!


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#8
11.04.2012
22:57:36


(+10, 12 Votes)

Von Brennpunkt


Hier bescheinigte er der CDU-Regierung in Baden-Württemberg großes Engagement für Schwule und Lesben und Antidiskriminierungspolitik und rülpste dabei munter gegen böse Migranten.

"Die CDU lehnt die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ab und setzt sich für ein gleichberechtigtes Geschlechterverhältnis ein. Unsere Kreise etwa nicht?"

Link zu www.taz.de


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#9
11.04.2012
23:02:04


(+8, 10 Votes)

Von Laurin
Antwort zu Kommentar #6 von FoXXXyness


War ja klar:
da findet sich noch jemand mit Rückgrat in der deutschen Politik. Und natürlich gibt es zahlreiche Homohasser, die dann darauf eindreschen, weil ihre heile Schlager-Welt keine Kratzer bekommen soll.

Und Du stellst Dich auf die Seite dieser Homohasser, nur weil Du als Fan von Schwarz-Gelb etwas gegen die Grünen hast.

Aber egal, was Du mit Deinen zahlreichen sinnfreien Beiträgen bewirken willst - Du erreichst das genaue Gegenteil. In Deinem Kopf mag das alles anders erscheinen, aber Du bewirkst das genaue Gegenteil des von Dir gewünschten.

Und das lässt uns Deine unsinnigen Beiträge ertragen.


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#10
11.04.2012
23:08:22


(+9, 13 Votes)

Von Laurin
Antwort zu Kommentar #5 von Arthas


Und wieso duldet die Piratenpartei dann offene Homohasser in ihren Reihen.

Und wenn man fragt, warum bei den Piraten Aussagen wie "Schwule gehören vergast" toleriert werden ist die einzige Antwort, das sei eben auch Meinungsfreiheit.

Freiheitsrechte finden ihre Grenzen dort, wo andere in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Aber das sehen die Piraten anders.

Übrigens sehen deren Kultur-Flat-Modell etc. ähnliche Zwangsabgaben wie die GEZ vor.

Und die Oberpiraten labern was von Freiheit im Netz, mahnen aber munter jeden ab, der ihre iOS-Apps kritisiert oder hackt.

Soviel zum Thema Piraten.


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