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  • 12. April 2012, noch kein Kommentar

"Die Schneekönigin", das Erstlingswerk von Wolfgang Roese, feierte 2006 im Freiburger Konzerthaus Premiere. Am 29. April ist es in Berlin zu sehen

Die Aufführung des Märchens am 29. April in der Berliner Philharmonie verbindet den originalen epischen Text mit der Musik des Komponisten Wolfgang Roese.

Von Carsten Weidemann

Hans Christian Andersen erzählt in "Die Schneekönigin", wie das Herz des jungen Kay durch den Splitter eines Zauberspiegels gefriert und in den Bann der Schneekönigin gerät.

Während Kay kalt und steif in ihrem Eispalast sitzt und vergeblich versucht, das "Eisspiel des Verstandes" zu lösen, macht sich seine Freundin Gerda auf den abenteuerlichen Weg in den hohen Norden, um mit ihren Tränen Kays Herz wieder aufzutauen. Ein Märchen, das durch seine Naturmetaphorik besticht, aber auch dazu einlädt, die dargestellten Frauentypen näher zu untersuchen.

Eine Sprechstimme und 200 Musiker


Experimentierfreudiger Musiker und charismatischer Dirigent: Wolfgang Roese

Die Aufführung des Märchens "Die Schneekönigin" am 29. April 2012 in der Berliner Philharmonie verbindet den originalen epischen Text mit der Musik des Komponisten Wolfgang Roese. Sie hält an der menschlichen Stimme als Kommunikationsmittel fest. Die Dramatisierung findet nicht auf der Textebene statt, sondern zwischen Text und Musik.

Es mag ein Wagnis sein, einer einzelnen Sprechstimme ein Ensemble von 200 Musikern - Chor, symphonisches Orchester und Sopranstimme - entgegen zu stellen, aber es entspricht der Polarität des Textes, in dem der Prozess der Erfahrung dem überwältigenden Augenblick gegenübersteht. Und es entspricht dem Komponisten, der seine besondere Begabung, Disparates, scheinbar Unversöhnliches musikalisch zu verschmelzen in seinen früheren Konzerten schon unter Beweis gestellt hat.

Sonntag, 29. April 2012 um 19 Uhr, Berliner Philharmonie (Großer Saal), Tickets unter 030 / 311 62 600