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  • 17.04.2012           35      Teilen:   |

Schwuler Kuss vor Atheisten-Konferenz macht Islamisten sauer



Wenn christliche und islamische Fanatiker etwas eint, dann ihr Hass auf Nichtgläubige und Homosexuelle. So protestierten einige Dutzend Mitglieder beider Gruppen am Wochenende vor der Global Atheist Convention, die im australischen Melbourne stattfand. Wie ein Lauffeuer hat sich nun die Geschichte vom schwulen Paar Gregory Storer und Michael Barnett im Internet verbreitet, die vor islamistischen Demonstranten demonstrativ küssten - und natürlich persönlich beschimpft wurden. In seinem Blog bedauert Gregory, dass Hass wie dieser immer noch möglich ist:

Mein Partner Michael und ich haben den Augenblick genutzt und uns vor der [islamistischen] Gruppe geküsst. Wir wissen, dass Schwule und Lesben in manchen islamischen Staaten für ihre Sexualität verfolgt und hingerichtet werden. Es war also eine ideale Möglichkeit, gegen diese Einstellung vorzugehen und uns zu küssen. Als wir anfingen, haben die Muslime angefangen "Brennt in der Hölle" zu brüllen. Es ist verrückt, dass solche Homophobie in Australien noch möglich ist. Es ist unglaublich, dass sich diese Männer, ohne dass jemand etwas dagegen sagt, hinter ihrer Religion verstecken dürfen und sie als Waffe nutzen, um Menschen niederzumachen.



In einem Internetvideo wurden die Bilder der Demo zusammengestellt (der Kuss kommt ganz am Ende):



Die Islamisten trugen bei ihrer Demonstration Schilder mit martialischen Aufschriften wie "Atheismus ist ein Krebs - Islam ist die Antwort". Nur bei der Rechtschreibung haperte es etwas. Christliche Fundamentalisten kamen mit ähnlich albernen Schildern. Beispiel: "Die Hölle ist schrecklich".

Auf der Konferenz sprachen weltweit bekannte Atheisten wie der britische Biologie-Professor Richard Dawkins oder die niederländische Politikerin Ayaan Hirsi Ali. Auch in Deutschland finden Atheisten-Konferenzen statt, so etwa die Tagung "Perspektiven des Atheismus - national, regional, global", zu der sich vom 25. bis zum 27. Mai Atheisten aus ganz Europa in Köln treffen werden. Bei dieser Zusammenkunft soll nach Angaben des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Ahteisten (IBKA) über Bereiche diskutiert werden, in denen sich die Religion "in unser Leben einmischt, auch in das von Personen, die nicht religiös sind." Ausdrücklich geht es auch um die "Diskriminierung gleichgeschlechtlich orientierter Menschen". (dk)

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Reaktionen zu "Schwuler Kuss vor Atheisten-Konferenz macht Islamisten sauer"


 35 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
17.04.2012
13:34:22


(-6, 18 Votes)

Von eMANcipation*


Sollten möglichst viele auch vor den Salafisten-Koran-Ständen in Deutschland machen. Am besten vorher noch die Lokalpresse bestellen ...

Steht bei irgendjemanden im Ort so ein Stand? Vielleicht könnte ja Queer.de einen Fototermin machen und Paare vor so einem Stand begleiten?!


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#2
17.04.2012
13:38:52


(-14, 22 Votes)

Von FDP-Christian


Es wird endlich auch in Deutschland angesichts der Koranverteilung durch Salafisten Zeit, über entsprechende Gesetzesverschärfungen nachzudenken.
Wenn sich Muslime, zumahl eingewanderte, sich hier derart unter allem Niveau verhalten, so müssen sie ggf. ausgewiesen werden. Es ist nicht die Aufgabe des deutschen Staates, jedem Integrationsverweigerer hinterherzulaufen.
In Australien sieht es ja ähnlich aus. Der Schutz der Atheisten muss gewährt werden!!
Solange aber Schwule nur die GRÜNEN und die Sozis wählen, weil die vermeintlich bessere Versprechen haben, diesen Islamisten aber im Grunde den Nährboden liefern, wird sich auch aus schwullesbischer Sicht nichts ändern.
Man bräuchte eine Partei nach dem Vorbild Geert Wilders. Solange diese nicht existiert, bleibt nur die FDP als einzig akzeptable Partei.


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#3
17.04.2012
13:50:58


(+9, 13 Votes)

Von kokl
Antwort zu Kommentar #2 von FDP-Christian


Über deine schalen FDP-Argumente muss ich immer herzhaft lachen. Das einzig Gute an der FDP ist ja, dass mit dem Mitgliederschwund automatisch weniger Leute dem Fähnchen im Wind hinterherlaufen :D


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#4
17.04.2012
13:51:15


(+11, 15 Votes)

Von eMANcipation*
Antwort zu Kommentar #1 von eMANcipation*


Genau.

Immer die richtigen Prioritäten setzen!

"Allein der Religionsunterricht kostete den Staat im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden, theologische Fakultäten und kirchliche Hochschulen weitere 509 Millionen Euro."

Link zu www.spiegel.de

Ist aber auch gut, dass einige hier mal wieder ihren tief sitzenden Rassismus zelebrieren und jeden diesbezüglichen Zweifel ausräumen.


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#5
17.04.2012
13:59:04


(+7, 9 Votes)

Von Panne


Die beiden müssen Eier so groß wie Wassermelonen haben.


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#6
17.04.2012
14:19:02


(-5, 15 Votes)

Von eMANcipation*
Antwort zu Kommentar #2 von FDP-Christian


Es gibt eine Menge Konvertiten, die kann man nicht ausweisen, da sie ja deutsche Staatsbürger sind, z.B. Pierre Vogel.


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#7
17.04.2012
14:23:13


(-8, 20 Votes)

Von eMANcipation*
Antwort zu Kommentar #4 von eMANcipation*


Und du demonstrierst sicherlich zusammen mit der Linkspartei vor den Salafistenständen, dass sie frei und ungehindert ihre Korane verteilen können, vielleicht hilfst du ja auch bei der Verteilung ...


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#8
17.04.2012
14:26:07


(-13, 23 Votes)

Von FDP-Christian
Antwort zu Kommentar #6 von eMANcipation*


Naja, man kann es aber unter Strafe stellen, sodass diese Fanatiker weggesperrt werden können. Außerdem kann man ihm ja die Staatsbürgerschaft aberkennen wegen undeutschen Verhaltens.
Es wird Zeit, einen klip und klaren Codex zu erstellen, wer hier leben kann und was eben nicht geht.


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#9
17.04.2012
14:28:41


(+7, 15 Votes)

Von -hw-
Antwort zu Kommentar #5 von Panne


Das glaube ich nicht. Selbst für die Reflex-Melkerei (gute Aktion) braucht man bei diesen Eutern freilaufender Salafisten keine großen Hände -um mal über der Gürtellinie zu bleiben- für den gewünschten Ertrag.

Mich irritiert immer die geistige Gürtellinie.
(z.B. GAZPROM-Niederlassungen oder saudi-arabische Botschaften).

"Saudi money has been used to fund Australian mosques which have become associated with extremist positions, such as west Sydney’s Lakemba mosque. In 2008, the Australian Security Intelligence Organisation (ASIO) had given approval for the Saudi embassy to distribute donations among 12 imams, but after negative publicity, the Saudis pulled back on funding. Since 2004, 14 Muslim groups had applied to be funded by Saudi money, but ASIO refused to disclose their names (The Australian, May 20, 2008). However, six clerics’ names were revealed, and these included an adviser to John Howard’s government (The Australian, May 19, 2008)."

Bild-Link:
20071107151332_DEU_SAUDI_ARABIEN_KOENIG_MBER101.jp
g


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#10
17.04.2012
14:41:14


(-7, 17 Votes)

Von userer
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Islam ist Frieden?

Bla, bla, bla ...!


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