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  • 18. April 2012, noch kein Kommentar

Sonniges Debüt aus Norwegen (Bild: Eyala Records / Kamè Entertainment / tonpool Medien)

In Norwegen steht er bereits in den Charts, nun versucht der smarte Sänger und Songwriter auch den deutschen Markt zu erobern.

Schon als kleines Kind hat der in Norwegen geborene Tom Hugo davon geträumt, die skandinavische Kälte seiner Heimat durch eine Karriere im gleißenden Scheinwerferlicht zum Schmelzen zu bringen. Familienfeste, Schulfeiern, erste Erfahrungen in eigenen Bands - man kommt nicht umhin, die ersten Schritte seiner künstlerischen Laufbahn als klassisch zu bezeichnen; und dabei wäre sie beinahe schon zu Ende gewesen, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat.

Denn wie so viele andere Elternteile auch, hat Toms Vater anfänglich noch versucht, seinem Sohn den Traum von einer internationalen Musikerkarriere auszureden und ihn stattdessen auf die unbestreitbare Härte des wahren Lebens einzuschwören. Fast wäre ihm das auch gelungen, doch Toms Drang, die festgezurrten Fesseln der Bürgerlichkeit zu sprengen und sie gegen die Abenteuerlichkeit des unsicheren Lebens als Berufsmusiker zu tauschen, war einfach zu stark. Wie gesagt: Es gibt immer einen Weg. Und Tom Hugo hat ihn für sich gefunden.

Youtube | Video zu "Open Up Your Eyes"

Die Platte ist geprägt von einem greifbaren Vibe spürbarer Internationalität


Der Hit aus dem Debüt heißt "Open Up Your Eyes" (Bild: Eyala Records / Kamè Entertainment / tonpool Medien)

Geführt hat ihn dieser Weg aus seiner norwegischen Heimatstadt Kristiansand in die Millionenmetropole Hamburg, wo der 31-jährige seit nunmehr vier Jahren seine kreativen Zelte aufgeschlagen hat. Und diese geografische Veränderung hat auch in seiner Kunst unüberhörbare Spuren hinterlassen. Nicht, dass er seine skandinavische Herkunft auf seinem aktuellen Debütalbum "Sundry Tales" verleugnen würde, aber er lässt sich nicht einzig und allein darauf beschränken. Die Platte ist geprägt von einem greifbaren Vibe spürbarer Internationalität, ohne dabei jedoch Toms Anspruch außer Acht zu lassen, eine persönliche Platte machen zu wollen.

"Dieser persönliche Aspekt hat die verschiedensten Ursprünge: Familiengeschichten, Beziehungsprobleme, Momente unfassbaren Glücks oder allumfassender Traurigkeit. Manchmal kommt dieser persönliche Aspekt aber auch dadurch zustande, dass ich mich in die Situation von Freunden hineinversetze und deren Gefühle in einen Song packe", erklärt Tom seine Herangehensweise beim Schreiben neuer Stücke und fügt lachend hinzu:

"Häufig verändere ich deren Erzählungen aber noch ein wenig oder füge eigene Erfahrungen hinzu, damit meine Freunde nachts auch weiterhin ruhig schlafen können und keine Angst davor haben müssen, dass ihre persönlichen Geschichten plötzlich vor der ganzen Welt ausgebreitet werden." Ein feiner Zug. Wahre Freundschaft eben. (cw/pm)