Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16344



Der frühere Showmaster Alfred Biolek würde beruflich alles nochmal genauso machen, privat dagegen nicht: "Privat ist nicht alles so gut gelaufen", sagt Biolek in der ARD-Porträtreihe "Höchstpersönlich", die das Erste am Samstag, den 21. April um 15.03 Uhr ausstrahlt.

Das Emotionale habe viele Aspekte, die man nicht immer selbst bestimmen könne. Der schwule Talk-König, der nach langer Beziehung allein lebt, zieht im Film des Hessischen Rundfunks eine Lebensbilanz. Er habe erst sehr spät befreit gelebt. Mit über 30 Jahren habe er seine Anzüge und Krawatten gegen Lederjacken getauscht. "Da habe ich mich dann auch erstmals bewusst mit jungen Männern getroffen." Sein erzwungenes Outing durch Rosa von Praunheim Jahrzehnte später habe er als schmerzhaften Schlag empfunden, der ihn befreit hätte. "Es hat wehgetan, aber es hat die Verspannung gelöst."

Eine eigene Familie vermisse er manchmal, habe sich aber damit arrangiert. Dafür habe er viele Freunde. Biolek wohnt seit einiger Zeit wieder in Köln und gab seine Wohnung in Berlin auf. Der 77-Jährige, der sich 2006 aus dem Fernsehgeschäft zurückzog, fürchtet sich nicht vor dem Tod. "Je älter ich werde, desto näher komme ich dem Tod. Und wenn er morgen käme, wäre es auch nicht so schlecht." Vor zwei Jahren hatte er sich bei einem Sturz schwer verletzt. (cw)

Foto oben: Wiki Commons / Steschke / GFDL-1.2



Happy Birthday, Bio!

Der freundliche, inzwischen offen schwule Talk-Onkel Alfred Biolek feierte am Freitag seinen 75. Geburtstag.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.04.2012, 16:27h
  • Alfred Biolek hat uns in den letzten Jahren schöne Fernsehmomente beschert, ob bei "Bios Bahnhof", "Mensch Meier" oder "Kochen mit Alfred Biolek" (Pfeffer immer frisch gemahlen und das Schlürfen leckerer Weine)! Ich wünsche im alles Gute!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 aalfAnonym
  • 19.04.2012, 18:16h
  • Schwul und alt werden, das ist oft sehr schwer und sicherlich nicht nur in heutiger zeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 maaaartinAnonym
#4 carolo
  • 19.04.2012, 19:19h
  • Erzwungenes Outing? Der ist doch schon Mitte der 70er vor aller Augen im Pimpernel herumgeturnt.

    Also ehrlich...
  • Antworten » | Direktlink »
#5 le_waldsterbenProfil
  • 19.04.2012, 20:07hBerlin
  • Nachdem er mit großem Getöse nach Berlin gezogen war, kehrte er einige Zeit später wieder nach Köln zurück. Berliner kümmern sich nicht um "Prominente" und das war Biolek offensichtlich nicht gewohnt. Als beleidigte Leberwurst zog er deshalb wieder ins Rheinland, wo er die Blicke auf sich ziehen konnte...
  • Antworten » | Direktlink »
#6 wanderer LEAnonym
  • 20.04.2012, 14:58h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Pfeffer frisch gemahlen? Leckere Weine? Pfeffer ist Pfeffer und Wein ist Wein. All diese Kochshows sind nur was für Pfeffersäcke und eine Verhöhnung des Publikums. Gekocht wird, daß man satt wird, nicht eine Folge aufwendiger Kostehäppchen, die ein halbes Vermögen kosten.

    Feinschmeckerei ist so überflüssig wie ein Kropf. Man sollte diese "Gourmets" auf eine einsame Insel stecken, wo sie froh sein müssen, was zum Essen zu finden, um zu überleben. Die haben doch nicht alle Latten am Zaun.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 devilsguyProfil
  • 20.04.2012, 15:30hRheine
  • Wie schön.
    Ich wünsche DIR eine einsame Insel mit ´ner schönen grünen und saftigen Wiese.
    Da kannst du dann nach Herzenslust grasen, dass macht auch satt...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 FDP-IngoAnonym
  • 20.04.2012, 16:48h
  • Antwort auf #6 von wanderer LE
  • Kochen auf höchstem Niveau ist ein Stück Kultur. In Frankreich und Italien ist das eine Binsenweisheit. In Deutschland dagegen wird man zwar bewundert, wenn man ein Auto für 100.000 € fährt, aber wenn man für ein Abendessen pro Person 300 € ausgibt, kommt der vom Protestantismus geprägte Kleingeist zum Vorschein und man wird beschimpft.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 alexander
  • 20.04.2012, 22:33h
  • Antwort auf #8 von FDP-Ingo
  • da magst du zwar recht haben, was die esskultur angeht (deiner meinung nach)!
    meiner meinung nach, "leicht überzogen", wer 300€, ehemals 600 DM p.P.,für ein paar saugute, leckere häppchen ausgibt, hat nicht mehr alle latten am zaun !!!
    das hat auch nichts mit kleingeist zu tun und schon garnichts mit protestantismus !
    zeige mir einen fdp "mittelstandsdeppen", der auch nur im mindestens "solche kochkunst zu würdigen weiss ???"
    letztlich, wer so dämlich "isst" und behauptet er hat eine angeborene gourmetzunge, dem ist nicht mehr zu helfen, zumal er nicht arbeitsfähig sein kann, denn wer sein geld so leicht verdient, hat es nicht verdient, sondern "geklaut"!!!

    ja, ja , das AMBIENTE !

    mich wundert, dass du nicht rot wirst, mit deinem "fachlich, kompetenten kommentar ?
    was hätte wohl deine oma dazu gesagt ???

    du bist doch wirklich eine "lachnummer" und hast vor allem vom "gediegenen speisen", keinen blassen schimmer !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 wanderer LEAnonym
  • 21.04.2012, 00:21h
  • Antwort auf #8 von FDP-Ingo
  • FDP? Ist das nicht diese West-Splitterpartei, die 1990 unsere Nationaldemokraten geschluckt hat, um mehr Gewicht zu bekommen?

    Wenn Snobs unter sich bleiben - meinetwegen. Aber sich noch öffenlich so zu spreizen, ist eine Frechheit. Standesunterschiede waren schon mal abgeschafft, und ich sehe nicht ein, weshalb ich einen Rückschritt akzeptieren soll.

    Ich fahre ein optimales Fahrrad für 400 Euro - der wichtigste Fortschritt, den mir die "Wende" gebracht hat. Soviel zu den Relationen. Wer Statussymbole braucht, ist ein armer Tropf.
  • Antworten » | Direktlink »