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  • 19.04.2012           25      Teilen:   |

Biolek: Outing war "schmerzhafter Schlag"



Der frühere Showmaster Alfred Biolek würde beruflich alles nochmal genauso machen, privat dagegen nicht: "Privat ist nicht alles so gut gelaufen", sagt Biolek in der ARD-Porträtreihe "Höchstpersönlich", die das Erste am Samstag, den 21. April um 15.03 Uhr ausstrahlt.

Das Emotionale habe viele Aspekte, die man nicht immer selbst bestimmen könne. Der schwule Talk-König, der nach langer Beziehung allein lebt, zieht im Film des Hessischen Rundfunks eine Lebensbilanz. Er habe erst sehr spät befreit gelebt. Mit über 30 Jahren habe er seine Anzüge und Krawatten gegen Lederjacken getauscht. "Da habe ich mich dann auch erstmals bewusst mit jungen Männern getroffen." Sein erzwungenes Outing durch Rosa von Praunheim Jahrzehnte später habe er als schmerzhaften Schlag empfunden, der ihn befreit hätte. "Es hat wehgetan, aber es hat die Verspannung gelöst."

Eine eigene Familie vermisse er manchmal, habe sich aber damit arrangiert. Dafür habe er viele Freunde. Biolek wohnt seit einiger Zeit wieder in Köln und gab seine Wohnung in Berlin auf. Der 77-Jährige, der sich 2006 aus dem Fernsehgeschäft zurückzog, fürchtet sich nicht vor dem Tod. "Je älter ich werde, desto näher komme ich dem Tod. Und wenn er morgen käme, wäre es auch nicht so schlecht." Vor zwei Jahren hatte er sich bei einem Sturz schwer verletzt. (cw)

Foto oben: Wiki Commons / Steschke / GFDL-1.2

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Tags: alfred biolek, outing, rosa von praunheim
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Reaktionen zu "Biolek: Outing war "schmerzhafter Schlag""


 25 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
19.04.2012
16:27:36


(-5, 9 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Alfred Biolek hat uns in den letzten Jahren schöne Fernsehmomente beschert, ob bei "Bios Bahnhof", "Mensch Meier" oder "Kochen mit Alfred Biolek" (Pfeffer immer frisch gemahlen und das Schlürfen leckerer Weine)! Ich wünsche im alles Gute!


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#2
19.04.2012
18:16:38


(+6, 8 Votes)

Von aalf


Schwul und alt werden, das ist oft sehr schwer und sicherlich nicht nur in heutiger zeit.


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#3
19.04.2012
18:32:05


(+1, 9 Votes)

Von maaaartin
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


"köstlich, köstlich!" :)


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#4
19.04.2012
19:19:31


(+6, 6 Votes)

Von carolo


Erzwungenes Outing? Der ist doch schon Mitte der 70er vor aller Augen im Pimpernel herumgeturnt.

Also ehrlich...


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#5
19.04.2012
20:07:24


(+1, 9 Votes)

Von le_waldsterben
Aus Berlin
Mitglied seit 07.01.2012


Nachdem er mit großem Getöse nach Berlin gezogen war, kehrte er einige Zeit später wieder nach Köln zurück. Berliner kümmern sich nicht um "Prominente" und das war Biolek offensichtlich nicht gewohnt. Als beleidigte Leberwurst zog er deshalb wieder ins Rheinland, wo er die Blicke auf sich ziehen konnte...


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#6
20.04.2012
14:58:08


(-1, 15 Votes)

Von wanderer LE
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Pfeffer frisch gemahlen? Leckere Weine? Pfeffer ist Pfeffer und Wein ist Wein. All diese Kochshows sind nur was für Pfeffersäcke und eine Verhöhnung des Publikums. Gekocht wird, daß man satt wird, nicht eine Folge aufwendiger Kostehäppchen, die ein halbes Vermögen kosten.

Feinschmeckerei ist so überflüssig wie ein Kropf. Man sollte diese "Gourmets" auf eine einsame Insel stecken, wo sie froh sein müssen, was zum Essen zu finden, um zu überleben. Die haben doch nicht alle Latten am Zaun.


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#7
20.04.2012
15:30:54


(-5, 7 Votes)

Von devilsguy
Aus Rheine (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 05.06.2008


Wie schön.
Ich wünsche DIR eine einsame Insel mit ´ner schönen grünen und saftigen Wiese.
Da kannst du dann nach Herzenslust grasen, dass macht auch satt...


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#8
20.04.2012
16:48:32


(-6, 18 Votes)

Von FDP-Ingo
Antwort zu Kommentar #6 von wanderer LE


Kochen auf höchstem Niveau ist ein Stück Kultur. In Frankreich und Italien ist das eine Binsenweisheit. In Deutschland dagegen wird man zwar bewundert, wenn man ein Auto für 100.000 € fährt, aber wenn man für ein Abendessen pro Person 300 € ausgibt, kommt der vom Protestantismus geprägte Kleingeist zum Vorschein und man wird beschimpft.


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#9
20.04.2012
22:33:08


(+4, 14 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von FDP-Ingo


da magst du zwar recht haben, was die esskultur angeht (deiner meinung nach)!
meiner meinung nach, "leicht überzogen", wer 300€, ehemals 600 DM p.P.,für ein paar saugute, leckere häppchen ausgibt, hat nicht mehr alle latten am zaun !!!
das hat auch nichts mit kleingeist zu tun und schon garnichts mit protestantismus !
zeige mir einen fdp "mittelstandsdeppen", der auch nur im mindestens "solche kochkunst zu würdigen weiss ???"
letztlich, wer so dämlich "isst" und behauptet er hat eine angeborene gourmetzunge, dem ist nicht mehr zu helfen, zumal er nicht arbeitsfähig sein kann, denn wer sein geld so leicht verdient, hat es nicht verdient, sondern "geklaut"!!!

ja, ja , das AMBIENTE !

mich wundert, dass du nicht rot wirst, mit deinem "fachlich, kompetenten kommentar ?
was hätte wohl deine oma dazu gesagt ???

du bist doch wirklich eine "lachnummer" und hast vor allem vom "gediegenen speisen", keinen blassen schimmer !!!


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#10
21.04.2012
00:21:42


(+5, 13 Votes)

Von wanderer LE
Antwort zu Kommentar #8 von FDP-Ingo


FDP? Ist das nicht diese West-Splitterpartei, die 1990 unsere Nationaldemokraten geschluckt hat, um mehr Gewicht zu bekommen?

Wenn Snobs unter sich bleiben - meinetwegen. Aber sich noch öffenlich so zu spreizen, ist eine Frechheit. Standesunterschiede waren schon mal abgeschafft, und ich sehe nicht ein, weshalb ich einen Rückschritt akzeptieren soll.

Ich fahre ein optimales Fahrrad für 400 Euro - der wichtigste Fortschritt, den mir die "Wende" gebracht hat. Soviel zu den Relationen. Wer Statussymbole braucht, ist ein armer Tropf.


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