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Das gab es noch nie: Eine ganze Fußballtribüne in Regenbogenfarben. Beim Spiel des Bundesligisten Mainz 05 gegen VFL Wolfsburg am Freitag wurde dieser Traum eines eindeutigen Zeichens nun Wirklichkeit: Die Fans der Heimmannschaft verwandelten das Stadion in eine riesengroße Regenbogenflagge, dazu gab es den Spruch "Fans gegen Homophobie" auf einem Riesenplakat ebenso zu sehen wie einen Glückwunsch zu 5 Jahren Meenzelmännern.

Der offizielle schwul-lesbische Fanclub des FSV Mainz 05 war am 13. April 2007 gegründet worden, fand bald viele Anhänger und Freunde und bedankte sich zum Jubiläum bei Fans und Verein "für eine unglaubliche Unterstützung unseres Fanclubs" und das "gemeinsame Engagement gegen Diskriminierung - speziell Homophobie - wie es in Deutschland wirklich einmalig ist".

Das war noch vor der Regenbogenaktion, die sich über die ganze Gegengerade erstreckte und von den Meenzelmännern organisiert wurde - mit finanzieller Unterstützung der eigenen Mitglieder, des LSVD und der Initiative QueerNet Rheinland-Pfalz. Auch die Fußfallfans von"Supporters Mainz" gaben Geld hinzu.

Foto: Markus Delnef (Vielen Dank!)



#1 AndreasAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.04.2012, 00:10h
  • Dem kann ich mich nur anschließen! Danke, Mainz! Zur Nachahmung in anderen Bundesligastadien auf jeden Fall sehr zu empfehlen!
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#3 smallAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 finkAnonym
#6 TadzioScot
#7 SebiAnonym
  • 21.04.2012, 13:33h
  • Toll!!

    Ein super Zeichen...

    Das nimmt aber auch all den Bedenkenträgern wie Philipp Lahm den Wind aus den Segeln, die immer noch behaupten, das Klima für Fußballer-Outings sei noch lange nicht da.

    Wenn eine ganze Tribüne sich mit Schwulen solidarisiert, dann sollte man doch von den Spielern erst recht erwarten können, dass sie endlich ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und als wahre Sportler zu sich selbst stehen, statt Versteck zu spielen!!
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#8 darm innen wandAnonym
  • 21.04.2012, 13:59h
  • Als Aktionsform ist das mehr als eine Geste.

    Mehr als ein mouseclick und anders mehr als eine Unterschrift in einer Fußgängerzone.

    Lehrforschungsobjekt? Lehrforschungsprojekt?
    Fördermittel?
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#9 erasuretteAnonym
#10 MarekAnonym
  • 21.04.2012, 14:45h
  • Das würde ich mir noch bei viel mehr Spielen wünschen. Auch von den Fans anderer Vereine!

    Schwule Spieler, die sich outen, würden so viel Unterstützung erfahren. Das wären wahre Helden und Vorbilder - für Schwule wie für Heteros; für Jugendliche wie für Erwachsene.
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