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  • 24.04.2012           48      Teilen:   |

Humorvoller Gligée oder rassistisches Klischee?

Ein Ausschnitt aus dem Video. Gleich wird fröhlich gesungen.
Ein Ausschnitt aus dem Video. Gleich wird fröhlich gesungen.

Ein Video zur letztjährigen Kölner Aids-Gala von Marcos Schlüter zur HIV-Prävention bei Migranten sorgt für Empörung. Die Aids-Hilfe sieht sich missverstanden und provoziert noch mehr Unverständnis.

Von Norbert Blech

Sich als weißer Comedian die Haut dunkel zu färben, gilt seit Jahren als verpönt. Zu schnell landet man im Bereich des Rassismus, ob gewollt oder nicht. Nur wenige Künstler können sich einen entsprechenden Gag leisten, etwa, wenn sie sich nachweisbar über jede Minderheit - und über die Mehrheit - lustig machen und erkennbar den Hintersinn haben, gerade Vorurteile aufzubrechen.

Diese Entlastung fällt schwer bei einem Video, das der Kölner Entertainer René Gligée alias Marcos Schlüter im letzten Jahr für die Kölner Aids-Gala drehte, Ende März in seinem Youtube-Kanal hochlud und nun entdeckt wurde. Es ist Teil einer ganzen Reihe von Mini-Filmen, in denen der 43-Jährige die Arbeit der Aids-Hilfe von einer lustigen Seite nehmen will, und beschäftigt sich mit der HIV-Prävention für Personen mit Migrationshintergrund.

Unter dem Titel "Migrationshintergrundberatungsmekka" wird eine Arbeit der Aids-Hilfen gezeigt, in der der "Berater" Dildos überreicht - je nach dargestellter Nation in unterschiedlicher Größe und Farbe. Dargestellt wird eine überfröhliche afrikanische Frau, ein Asiate, der seinen Dildo mit Stäbchen ausgehändigt bekommt, und eine Frau mit Kopftuch - auch der "Berater" trägt hier Kopftuch und erklärt ein Kondom am Beispiel einer Burka, bevor er zusammen mit der Klientin ein Bild von Mekka anbetet und dann erschöpft einnickt. "Beratung für jeden, koste es was es wolle", "bis die Fördertöpfe leer sind" sagt der Sprecher aus dem Off, im Video wird dazu Köln von neuen Beratungszentren überrollt.

Youtube | Das Video bei Youtube. Beschreibung: "Aufklärung ist mehr als wichtig!!! Das dieses auch humorvoll passieren kann zeigt dieser Film, der für die KÖLNER AIDS-GALA 2011 im Maritim-Hotel produziert wurde."
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"Künstlerischer Beitrag aus dem Genre der Satire"

Das Video war und ist auch über den Youtube-Kanal der AIDS-Hilfe Köln verfügbar
Das Video war und ist auch über den Youtube-Kanal der AIDS-Hilfe Köln verfügbar

Spätestens die Betonung der Kosten vermittelt den Eindruck, die Intention des Videos sei es, zielgruppenspezifische Prävention als teuren Unsinn zu erklären - das ist zumindest das, was unwidersprochen hängen bleibt. Gerade in diesem Zusammenhang erscheinen die dargestellten Rollen als rassistische Zerrbilder, man kann sich dieses Video gut bei "Politically Incorrect" oder in NPD-Foren vorstellen. Doch war das die Intention, wo doch der Spot gerade für die Aids-Hilfe produziert wurde?

Die Antwort ist etwas komplizierter und überraschend: Es war zumindest die Intention der Aids-Hilfe Köln, einen Standpunkt gegen eine spezielle Beratung für Migranten abzugeben. Pressesprecher Marlon Berkigt erläutert gegenüber queer.de, ohne eine Anmoderation wie bei der Gala funktioniere das Video nicht so, wie es gedacht sei. Die Auftragsarbeit spiele mit Klischees und greife wie auch die anderen Videos von Schlüter "auf humoristische Weise" die Arbeit der Aids-Hilfe auf.

Es gebe "aktuell den politischen Trend, verstärkt spezielle Beratungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern. Eine Untersuchung im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat jedoch beispielsweise gezeigt, dass 80 Prozent der befragten Jugendlichen mit Migrationshintergrund Beratung und Infomaterial in deutscher Sprache wünschen. Hier stellt sich für uns die Frage, ob es für spezielle Angebote einen tatsächlichen Bedarf gibt." Man sehe "nicht die Notwendigkeit, für alle möglichen Migrationshintergründe spezielle Angebote zu schaffen", sondern wolle diese mit den bewährten Angeboten erreichen. Das Video nehme "mit dem Stilmittel der Satire die boomenden Spezial-Förderprogramme auf die Schippe und regt damit zum Nachdenken an".

"Ganz grundsätzlich können wir mit Mühe nachvollziehen, dass man den Spot ohne Einbettung in den Rahmen der Kölner Aids-Gala und aus dem Zusammenhang gerissen möglicherweise missverstehen kann", so Berkigt. Der Spot sei aber "insofern selbsterklärend, da es sich nicht um eine Dokumentation unserer Arbeit, sondern um einen künstlerischen Beitrag aus dem Genre der Satire handelt." Es werde die Frage gestellt, "ob es wirklich notwendig ist, für jede Präventionsanfrage zu HIV und sexuell übertragbaren Erkrankungen nach Migrationshintergrund, kultureller und sexueller Orientierung und sonstigen denkbaren Differenzierungsmöglichkeiten ein eigenes Angebot zu machen. Diese Frage darf gestellt werden."

Das Video sei "weder rassistisch noch diskriminierend": "Es benutzt das Stilmittel der Satire, um eine politische Frage aufzugreifen und zu kommentieren. Dies ist in Deutschland erfreulicherweise möglich." Man habe den Spot "sehr gerne gezeigt" und positive Rückmeldungen erhalten - er ist bereits seit letzten Sommer im Youtube-Kanal der Aids-Hilfe verfügbar.

Marcos Schlüter hat auf Anfragen von queer.de seit Freitag nicht reagiert. Die Aids-Hilfe NRW will sich nicht konkret zu der Sache äußern, die Kollegen der Aids-Hilfe Köln seien aber "in jeder Weise unverdächtig, wenn es um diskriminierende Äußerungen bzw. Haltungen geht. Wir wertschätzen die Arbeit der Kölner Kollegen und stehen auch zu deren Arbeit in transkulturellen Zusammenhängen", so Geschäftsführer Patrik Maas. Man schätze die Aids-Hilfe Köln "auch wegen ihrer manchmal scharfzüngigen und provokativen Art - wenn diese auch mal künstlerisch überzeichnen mag."

"Ekelhaft rassistisch"

Diese CD mit Beiträgen in acht afrikanischen Beiträgen ist nur ein Beispiel der spezifischen Präventionsarbeit der Aids-Hilfen
Diese CD mit Beiträgen in acht afrikanischen Beiträgen ist nur ein Beispiel der spezifischen Präventionsarbeit der Aids-Hilfen

Will die Kölner Aids-Hilfe mal kurz das Prinzip der zielgruppenspezifischen Prävention aufgeben, einen Grundpfeiler der eigenen, wichtigen und erfolgreichen Arbeit? Und das nur, um mögliche Mitbewerber zu verhindern? Und wenn man wohlwollend unterstellt, der Spot zeige satirisch, wie schlechte Beratung aussieht: Warum werden dann die Klienten nicht als normale Bürger gezeigt, die pikiert oder erbost reagieren?

Die Antwort der Aids-Hilfe Köln wirft viele Fragen auf und stellt nicht jeden zufrieden. Ulrich Würdemann, der in seinem preisgekrönten HIV-Blog "ondamaris" die Arbeit der Aids-Hilfen engagiert begleitet, findet, der Spot "geht voll nach hinten los": "Auf 'humoristische Weise' sich auf Kosten anderer (zum Teil auch von HIV betroffener) Gruppen zu amüsieren finde ich ganz und gar nicht witzig, sondern geschmacklos, widerlich und einer Aids-Hilfe unwürdig", so Würdemann zu queer.de. Die Erläuterungen der Aids-Hilfe dazu zeigten "selbstgerechte Ignoranz".

Würdemann vermittelte auch den Kontakt zu Melike, einer HIV-positiven Berlinerin mit türkischen Wurzeln, die zunächst sprachlos war, als sie den Spot zum ersten Mal sah, und dann wütend: Das Video sei "eines der menschenverachtendsten, das ich je gesehen habe: Es verwendet alle letzten Klischees auf übelste Art, verletzt religiöse Gefühle, ist ekelhaft rassistisch und Frauen erniedrigend - und vor allem nicht witzig!", so Melike zu queer.de.

Zur später nachgelieferten Erklärung der Aids-Hilfe Köln sagt sie: "Ich bin jetzt doppelt sprachlos geworden!" Solle man demnächst auch eine Frauenberatung, eine Schwulenberatung in Frage stellen? Die Antwort sei schlimmer als der Spot selbst, beide diskreditieren die jahrelange erfolgreiche Präventionsarbeit in Migranten-Communitys, in der sie selbst aktiv ist. Und bemerke man in Köln nicht einmal, was Rassismus und Diskriminierung ist? "Ein reinster Horror", so Melike. Sie überlegt, mit der bundesweiten Selbsthilfegruppe Afroleben+ und der Berliner Anlaufstelle für Migranten zu HIV und AIDS, BeKAM, offiziell auf das Video zu reagieren.

Bereits ein anderes Video von Schlüter/Gligée hatte ihm bei einigen Lesern von queer.de den Vorwurf des Rassismus eingebracht: In einem Werbevideo der Phoenix-Sauna gibt Gligée Poppers in die Trockensauna, ein vorher blasser Mann verwandelt sich in einen Schwarzen. Darauf Gligée: "Black ist eben doch beautiful".

Update, 18.30h Inzwischen hat auch Marcos Schlüter geantwortet, der findet, die Vorwürfe gegen das Video "seien an Absurdität fast nicht mehr zu toppen". Ansonsten lässt er den Regisseur Stefan Sauerzapf antworten, der die Aussage des Spots so zusammenfasst: "Öffentliche Beratungsgelder werden durch immer atomisiertere Zielgruppenbetreuung nach Ansicht der Kölner Aidshilfe sinnlos verbraten. Daher werden bewusst Mini-Zielgruppen gezeigt, der Schwarze, der Asiate, die Türkin. Nach Ansicht der Kölner Aidshilfe macht die Form dieser 'Einzel-Betreuung' keinen Sinn - eine Aufklärung aus einer Hand dagegen sei erstrebenswerter."

Bei der Aids-Gala hätten "1.800 Zuschauer aus Kultur, Politik und Gesellschaft [...] herzlich und laut gelacht am Aufführungsabend, weil sie in der Lage waren, den Content zu begreifen und die humoristische Überzeichnung als Stilmittel der Satire zu erkennen". Über die Vorwürfe sei er fassunglos, es gebe nur zwei Möglichkeiten, "wie man auf so einen völligen Schwachsinn kommen kann: 1. Man schaltet seinen Verstand aus oder 2. Man will jemandem böswillig etwas andichten. Das erste ist traurig, das zweite unverschämt."

Da Gligée auch schon "dumme Tunte" gesagt habe, könnte man auch eine Überschrift wie "Rene Gligée ist schwulenfeindlich" wählen - "das wäre in etwa so sinnvoll wie das Falsch-Verstehen der beiden o.g. Geschichten." So empfiehlt er auch, zum Satz "Black ist eben doch beautiful" über den Satz "In Köln ist es eben doch am schönsten" nachzudenken. Schlüter selbst beendet die eMail mit "Wärmste Grüße (hoffentlich ist das nicht auch schon wieder schwulenfeindlich)".

Update, 25.4. Jasper Prigge, offen schwuler Listenkandidat der Linken zur NRW-Wahl, und der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft queer der Partei, Frank Laubenburg, haben in einer Pressemitteilung das Video als "zutiefst rassistisch und politisch abscheulich" bezeichnet: "Mit der klischeehaften Darstellung (...) dürfte sich die Aids-Hilfe Köln um den Ruf gebracht haben, eine kompetente Anlaufstelle" für Migranten zu sein. Verteilungskämpfe um Fördermittel dürften nicht auf den Rücken von Migranten geführt werden.

Youtube | Werbevideo von René Gligée für die Kölner Phoenix-Sauna
Links zum Thema:
» Ondamaris: "Aids-Hilfe Köln wegen umstrittenem Migrations-Spot in der Kritik"
Extra-Umfrage: Ist der Spot von René Gligée zur Kölner AIDS-Gala 2011 rassistisch? (Ergebnis)

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Tags: marcos schlüter, rené gligée, aids-hilfe köln, aids-gala, ondamaris, rassismus, migranten
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Reaktionen zu "Humorvoller Gligée oder rassistisches Klischee?"


 48 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
24.04.2012
10:22:37


(+2, 12 Votes)

Von suspekt


die aidshilfe hat sowieso schon seit geraumer zeit den bezug zur gesunden realität verloren. den beratern dank für ihre arbeit, aber sonst knirrschen die ganz schön dolle inne köppe.


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#2
24.04.2012
12:25:33


(-1, 11 Votes)

Von Axel


Ich habe noch keinen gesehen der es geschafft hätte, komisch und intelligent daher zukommen, wenn er sich braune Schmiere ins Gesicht kletscht. Im besten Fall wird es peinlich und unangenehm - meistens kommt nur Mist dabei herum.

Mit der AIDS-Hilfe ist es wohl auch nicht viel anders als mit den anderen Selbsthilfegruppen: es gab Zeiten, da war manches besser. Derzeit interessiert sich kaum jemand für irgendwelche Gruppen. Und selber aktiv werden, mann wer hat denn dafür überhaupt noch Zeit und Lust.

Und bei den wenigen die übrig bleiben, wird es dann ja auch nicht einfacher. Ich habe die ganz leise Hoffnung, dass mit dem Aufstieg der Piraten vielleicht doch noch einmal sowas wie Bewegung in die Menschen kommt und sie sich wieder mehr einbringen. Und dann relativiert sich so ein Unsinn wie der hier beschriebene sehr rasch von alleine.


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#3
24.04.2012
12:36:38


(+7, 23 Votes)
 
#4
24.04.2012
14:09:06


(-9, 31 Votes)

Von Arthas


"Das Video sei "eines der menschenverachtendsten, das ich je gesehen habe: Es verwendet alle letzten Klischees auf übelste Art, verletzt religiöse Gefühle, ist ekelhaft rassistisch und Frauen erniedrigend - und vor allem nicht witzig!"

was für eine theatralisch-pathetische Wortwahl. Irgendwie werden Begriffe wie "menschenverachtend, verletzt religöse Gefühle, Frauen erniedrigend und rassistisch" heutzutage ziemlich inflationär gehandhabt!

Ich fands lustig, besonders die Szene mit der Burka und der Muslima. Aber mir war schon vorher klar das die politisch korrekten Gutmenschen aufgrund von zu viel Tagesfreizeit sich wieder darüber aufregen werden.


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#5
24.04.2012
14:22:07


(+7, 17 Votes)

Von schunkele
Antwort zu Kommentar #3 von Heinrich Lübke


alles wat schön es, dat darf mer nit mih?

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#6
24.04.2012
14:29:58


(-7, 21 Votes)

Von Lapushka


Ich kann mich da auch nicht wirklich drüber empören.


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#7
24.04.2012
14:40:37


(+8, 16 Votes)

Von dradio
Antwort zu Kommentar #4 von Arthas


Hörspiel
Wider die Horden Allahs
Karl Martell und seine Nachfolger
Essay von Walter van Rossum

Link:
ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/04/21/dlf_
20120421_2110_fed90acb.mp3


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#8
24.04.2012
14:48:12


(+8, 18 Votes)

Von Lachsack
Antwort zu Kommentar #4 von Arthas


Noch lustiger ist der Mitschnitt der Planung.
Was alles weggelassen wurde.
Schenkelklopf & gröhl:
Das kann man so nicht bringen.


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#9
24.04.2012
14:48:18


(+13, 23 Votes)

Von Sabine
Antwort zu Kommentar #4 von Arthas


"Gutmenschen" schreiben nur schlechte Menschen.


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#10
24.04.2012
15:12:45


(-5, 29 Votes)

Von Lapushka
Antwort zu Kommentar #9 von Sabine


Ist doch aber trotzdem eher harmlos.
Sind halt Klischees die jeder kennt. Afrikaner sind mega behangen, Asiaten nicht und Muslime sind verklemmt.
Wirklich "böse" ist das doch aber nicht. Das ist ungefähr auf dem Level wie wenn gesagt wird "Deutsche essen Sauerkraut".
Ob es witzig ist oder nicht, darüber lässt sich streiten, aber "menschenverachtend" und "rassistisch", ich weiss nicht.


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