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München Nach dem Bekanntwerden eines Gutachtens des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, wonach ein Adoptionsrecht für Homopaare nicht die Verfassung verletzte, hat sich ein weiterer CSU-Politiker gegen ein entsprechendes Recht ausgesprochen. Nicht alles, was verfassungsrechtlich erlaubt sei, sei auch politisch richtig, sagte der CSU-Innenpolitiker Wolfgang Zeitlmann am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur epd. Zeitlmann bemängelte, dass sich die Bundesregierung vor allem um homosexuelle Lebenspartnerschaften kümmere, aber in fast allen Bereichen der Politik mit den Problemen der zu niedrigen Geburtenrate gekämpft werde. Zudem sei es "nicht vertretbar", dass für die Homo-Ehe die Hinterbliebenenrente eingeführt werden solle, bei den Rentern diese aber gekürzt werde. Bei Geld aus staatlichen Kassen konkurriere die eingetragene Lebenspartnerschaft unmittelbar mit der Ehe. Daher fehle das Geld, das homosexuellen Paaren zukomme, zur Förderung von Ehe und Familie, so Zeitlmann. (nb/pm)



#1 MarkusAnonym
  • 14.09.2004, 16:49h
  • Abgesehen davon, daß das Geblubber dieses Hohlkopfs schon längst vom BVerfG verworfen und ad acta gelegt wurde: Warum sollte der Staat "Ehen" fördern? Der Staat kann allenfalls ein Interesse daran haben, Kinder zu fördern. CDU/CSU ist es vermutlich noch nicht aufgefallen, aber es stimmt: Um Kinder zu erziehen, muß man weder heterosexuell sein noch verheiratet! Und wo Kinder sind, ist auch "Familie" - unabhängig von der Konstellation, der Anzahl der Erziehenden und deren sexueller Orientierung. Wenn CDU/CSU also das Nicht-Zeugen von Kindern benachteiligen wollen, dann bitteschöne auch bei kinderlosen Heteropaaren (das Ehepaar Merkel läßt grüßen). Und wenn sie die Erziehung von Kindern unterstützen, Homosexuellen aber gleichzeitig die Adoption verbieten wollen, ist das der perfide Versuch, sich die eigenen Schein-Gegenargumente per Gesetz selbst zu stricken!
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#2 wolfAnonym
  • 14.09.2004, 19:41h
  • es ist ja gemeinhin bekannt, dass früher die hirten und bauern ein inniges verhältnis zu ihren tieren hatten. nur so sind solche genetischen fehler bei diesen bergstämmen noch zu verstehen, jetzt bin ich mal genauso blöd wie die !
    das grundgesetz ist hoffentlich für alle da !
    dieser staat hat seit über 50 jahren an partnern verdient und nicht zu knapp !
    was unterstehen sich diese dödels überhaupt, uns unsere grundgesetzlich zustehenden rechte abzusprechen !!!
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#3 ThomasAnonym
  • 15.09.2004, 07:45h
  • Seid doch froh, dass solche nicht wirklich ernst zu nehmenden Meinungsäußerungen von CDU/CSU-Politikern kommen - brauchen sich Anhänger solcher Äußerungen nicht noch weiter rechts zu orientieren. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass alles möglich ist, wenn man/frau den Menschen nur ordentlich einheizt. Dann lieber Angriffe auf Schwule und Lesben von CDU/CSU. So bleibt´s wenigstens demokratisch.
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#4 JanAnonym
  • 15.09.2004, 10:07h
  • @ Thomas: Ob Rechtsradikale und CDU/CSU wählen oder gleich NPD - es sind und bleiben Rechtsradikale, und ich finde es ganz und gar nicht beruhigend, wie sich die Schwarzen mitunter um solche Wähler bemühen! Und was an den Äußerungen von Gauweiler, Geiß und Co. immer so demokratisch sein soll, ist mir auch noch nicht aufgegangen...
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#5 ThomasAnonym
  • 15.09.2004, 13:10h
  • @-jan - sind leider Benachteiligte der Blockade-Union! Natürlich ist es eine Katastrophe, dass durch Politiker-Gezicke Gruppen von Menschen fortwährend diskrimiert werden und dieses Gezicke auch noch als politsche Willensbildung überzeugen soll.
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#6 MezzoAnonym
  • 15.09.2004, 15:39h
  • Bisher hatte komischerweise keiner Gewissensbisse die Steuern meines Freundes und meine anzunehmen und damit Hinterbliebenenrenten oder kinderlose Hetenehen zu subventionieren. Sollten wir aber die Forderung stellen auch etwas von der Solidargemeinschaft fordern zu wollen ist das anscheinend unanständig, weil ja unser Geld dann an anderer Stelle fehlt, wo es anständigen Bürgern zu Gute kommen würde...........
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#7 Alexander DegeerAnonym
  • 11.10.2004, 15:00h
  • Also vielleicht sollte man mal einen ganz anderen Ansatz suchen. Für Ehepaare erst gar keine Steuervergünstigungen mehr einführen, sondern demenstsprechend das Kindergeld erhöhen. So bekommen dann auch nur die Familien und Ehen Finanzielle Unterstützung aus denen Kinder hervorgehen, bzw Kinder mit in die Ehe/Partnerschaft gebracht werden. Dann wäre dies für alle gleich! Dann wäre das Argument Steuervergünstigung wegen der Kindererziehung wohl vom Tisch!
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