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  • 03.05.2012           24      Teilen:   |

Kopenhagen: Heteros wegen Kuss aus Gay-Bar geworfen

Wenn das nicht mal Ärger mit dem Gesetz gibt: Die Kopenhagener Gay-Bar "Never mind" geht gegen heterosexuelle Gäste vor, wenn zuviele von ihnen Einlass begehren. Oder wenn diese sich küssen wollen.



Entsprechende Clubregeln wurden durch eine eMail bekannt, die der Besitzer der Bar an das Portal "Homotropolis" schickte. Vorausgegangen war ein Vorfall, in der ein Mitarbeiter einem heterosexuellem Paar das Küssen verbat. Nach einer anschließenden Diskussion des Mitarbeiters mit dem Paar und dessen teils schwulen Freunden, darunter ein aufgebrachter Homo-Aktivist, wurde die ganze Gruppe aus dem "Never mind" geworfen.

Dessen Manager schrieb nun, Heteros dürften in seinem Laden Händchen halten - aber sich weder küssen noch eine Stripperstange benutzen. Es sei auch ok, als Schwuler heterosexuelle Freunde mitzubringen, so Christian Carlsen. "Aber wenn du mit 3, 4 oder 5 Freunden kommst, passt Du nicht länger in eine Gay Bar". Hintergrund sei, dass gerade am späteren Abend Heterosexuelle auftauchten und etwa mit Anmachen nicht zurecht kämen - dabei sei eine Gay Bar dafür da, dass man jemand ansprechen könne, ohne sich Gedanken zu machen, ob der Ansprechtpartner wirklich schwul ist. Auch sei die Szene mittlerweile von Heteros überrannt.

Der Aktivist Jobbe Joller, der sich über die Behandlung seiner Freunde aufregte, sieht auch das Problem: In der Cosy Bar stünden am Wochenende oft Schwule und Lesben vor der Tür Schlange, während drinnen hauptsächlich Heterosexuelle tanzten. Aber die Diskriminierung einzelner und oft wohlwollender und unproblematischer Gäste könne keine Lösung sein. So sieht es auch der von "Homotropolis" befragte Boss des "Club Kristopher": Wer die anderen Gäste respektiere und mitfeiere, sei willkommen, egal ob schwul oder hetero. Man solle aber nicht in einer Ecke sitzen und die "Show betrachten", auch sollte man als Hetero locker mit einem schwulen Flirtversuch umgehen können. (nb)

Soweit die Kurzfassung. Man kann es auch lang fassen.

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Tags: diskriminierung, hetero, kopenhagen, dänemark
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Reaktionen zu "Kopenhagen: Heteros wegen Kuss aus Gay-Bar geworfen"


 24 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
03.05.2012
17:07:12


(+2, 8 Votes)

Von Avalon84
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 26.09.2011


tolle aktion -.- homos wollen toleranz udn akzeptiert werden haben aber was dagegen wenn heten in ne gaybar gehn. ist heterophobie neuerdings mordern? warum sollten heten und homos nicht zusammen feiern udn spass haben? und wenn ein schwule ne hete anbaggert, ist es doch auch nicht schlimm. mich haben manchmal auch frauen angebaggert aber wir lachten drüber und feierten gemeinsam.


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#2
03.05.2012
17:31:34
Via Handy


(+3, 9 Votes)

Von Larsu
Antwort zu Kommentar #1 von Avalon84


Wenn der heterosexismus nicht so extrem wäre und nicht in fast jeder Werbung, jeder Zeitung und tv/Internet sich alles um Heterosex und halbnackte Weiber drehen würde, wäre man als Schwuler auch weniger genervt und toleranter.


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#3
03.05.2012
17:39:59
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von Larsu


Und bei der stripstange geht es sicherlich nicht darum das heteromänner sie nicht benutzen sollen, sondern das man dort keine Frauen haben will. Ein Playboyclub will auch nur Frauen tanzen sehen und keine Männer, also sollte es umgekehrt auch akzeptiert werden.


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#4
03.05.2012
17:48:39


(+6, 8 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar


im grunde ist dieser vorfall lächerlich !
(aber eine verständliche reaktion auf den täglichen hetenterror, den wir ertragen "müssen"!)

allerdings ist es schon unangenehm und ärgerlich, wenn eine schwulenbar von heten so stark frequentiert wird, dass schwule gäste vor der tür stehen müssen !
aber dieses problem gab es schon in den 70zigern, in berlin, hier waren angesagte schwule läden, speziell am wochenende, auch mit heten gerammelt voll. aber es gab diesbezüglich nie probleme. wer als hete in einen schwulen laden geht, muss mit einer anmache rechnen, logo !
aber man kann trotzdem toll miteinander feiern, wir wollen doch keine ausgrenzung, also was soll's ???


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#5
03.05.2012
18:14:48


(+4, 8 Votes)

Von chris
Aus Dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2008


Ich muss sagen, dass ich dieses Verahlten mutig finde und grundsätzlich richtig. Zwar wäre es falsch, Heteros in schwulen Bars so zu behandeln, wie wir auch nicht in hetero Bars behandelt werden wollen, aber es kann nicht sein, dass die Heten uns auch noch unsere kleinen Biotope wegnehmen oder belasten. Meine bekannten verstehen zum Teil auch nicht, warum ich sie nicht mit in die Szene nehmen will. Aber es stimmt, wenn ich als einziger Schwuler mit drei oder vier Heteros in eine Szenebar reinschneie, dann bin ich da falsch. Das müssen dann die lieben Heteros auch aktzeptieren. Egal, wie homofreundlich sie auch sind.


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#6
03.05.2012
18:47:20


(-1, 7 Votes)

Von gähn
Antwort zu Kommentar #2 von Larsu


schuld sind immer die anderen. die geselschaft. der sexismus... und überhaupt.
so kann man sich schön ne aurede parat legen warum man auch ma intolerant sein darf.

" die anderen hams doch auch gemacht, mutti "


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#7
03.05.2012
20:54:54


(+7, 9 Votes)

Von Mister_Jackpot
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Also irgendwie verstehe ich beide Seiten. Ich persönlich finde, dass jeder Hetero Einlass haben sollte auch in schwule Clubs! Allerdings muss ein Heteromann auch die Anmachen schwuler Männer über sich ergehen lassen. Wenn Heteros in schwulen Clubs nur schwule ärgern wollen gehören sie vor die Tür gesetzt. Ansonsten sollte jeder überall feiern dürfen...und knutschen sollte auch jeder dürfen. Auch Mann und Frau in nem Schwulenclub, aber dann auch bitte zwei Typen in jedem Heten Club. Ich hab sogar nichts gegn Frauenzutritt in Cruising Club weil ich der Auffassung bin, dass Frauen da sowieso ganz schnell wieder rausrennen würden. Wie gesagt...solang Heteros sich nicht über schwule Anmachen in Schwulenclubs beschweren können sie ihre(n) Partner da gern auch knutschen. Ich erwarte von jedem Mensch Toleranz...und zwar egal wo ich mich befinde. Allerdings ist es immer noch so, dass es meistens Schwule sind, die diskrimniert werden, wenn sie in der Öffentlichkeit kuscheln..deswegen sollten bestimmte Schutzräume auch bestehen bleiben...Bin bei dem Thema also sehr zwiegespalten um ehrlich zu sein....man will ja auch tolerante Heteros nicht vor den Kopf stossen, indem man sie ausgrenzt. Nur Kommunikation hilft da wohl...grad als schwuler Bekannter/Freund von Heteros sollte man ihnen (den Heten) das klar machen. Heteros, die wirklich tolerant sind werden die Problematik verstehen.


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#8
03.05.2012
21:10:56
Via Handy


(0, 8 Votes)

Von Funtasie
Aus Mainz (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 30.04.2012


Meiner Meinung nach sollten Leute, die bestimmte Verhaltensweisen von anderen erwarten auch selbst dementsprechend handeln...!! Also, wenn alle Homos Toleranz wollen, dann sollten sie doch auch den Heten Toleranz entgegenbringen... Zumal Heteros, die in Schwulenbars gehen selbst nicht unbedingt intolerant sind, oder nicht...?!


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#9
03.05.2012
22:46:54
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Schwierig. Das Heteros wegen einem Kuss rausgeschmissen werden geht natürlich gar nicht.

ABER wenn unsere Locations derart beliebt sind dass plötzlich eine Hetero-Mehrheit droht, muss natürlich reagiert werden. Einzelne Heteros, auch Paare stören sicherlich nicht. Doch wir wollen auch mal hauptsächlich unter uns sein. Es darf nicht sein, dass wir auch noch die letzten Rückzugsmöglichkeiten verlieren.


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#10
03.05.2012
23:29:30


(+2, 4 Votes)

Von Sveni


Also ich finde es richtig!
Es geht hier um die Abend- und Flirtstunden, so wie ich den Text verstehe.
Auf einer "normalen" Single-Party wäre es ziemlich blöd, wenn mich ständig Frauen anlabern und für die wäre es auch total nervig, wenn auch der 20zigste Mann schwul ist.
Klingt jetzt oberflächlich, aber ich will nicht Stunden mit verbringen, die einfach fehl am Platze sind. Fragt mal Eure Heten-Freunde, ob die es toll finden, bei der Partnersuche ständig auf Homos zu treffen.
In einem Café, wo man nicht explizit zum Flirten hingeht, ist das etwas anderes.

Ich finde, da liegt der große und entscheidende Unterschied. Man muss sich erst mal fragen: Welchem Zweck dient die Location?
Nett weggehen. Okay, dann ist es wurscht!
Flirten, Beziehung oder Sex finden. Da ist es bescheuert.
Ich geh ja auch nicht zum Hetero-Speed-Dating.


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