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  • 06.05.2012           34      Teilen:   |

Friedrichshain

Berlin: Mordermittlungen in schwuler Cruising-Bar

Am Samstag wurde Nicky Miler tot in einer schwulen Bar in Berlin gefunden. Nach der Obduktion ermittelt die Polizei nun wegen eines Tötungsdeliktes.

Von Carsten Weidemann

Die "Große Freiheit 114", eine schwule Cruisingkneipe im Berliner Stadtteil Friedrichshain, galt bislang als sicherer Hafen für den "einsamen schwulen Seemann", wie es in der Eigenwerbung heißt. Der Barmann des Ladens muss am Samstagmorgen gegen 6:30 Uhr allerdings den Schreck des Lebens erlitten haben: In der "Männerwirtschaft mit beruhigtem Gastraum" lag ein Toter.

Seit Sonntag ermittelt die Mordkommission des Landeskriminalamtes. Denn eine rasch durchgeführte Obduktion des toten Mannes am Samstagabend hat ergeben, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Auch die Identität des Opfers ist geklärt: Es handelt sich um den 32-jährigen Nicky Miler.

Weitere Details hat die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen nicht mitgeteilt. In der Pressemeldung ist nur von einer Bar in der Boxhagener Straße die Rede. Nach Recherchen von queer.de ist der Fundort "Große Freiheit 114" jedoch inzwischen bestätigt.

Fortsetzung nach Anzeige


Konkrete Fragen an die Besucher der schwulen Bar

Die Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand laufender Ermittlungen, die Ermittlingsbeamten haben deshalb ein Foto des Opfers veröffentlicht und bitten um Mithilfe. Sie fragen insbesondere:

- Wer kannte Nicky Miler?
- Wer kann Angaben zu seinem persönlichen Umfeld und seinem Bekanntenkreis machen?
- Wer hat Nicky Miler am Abend oder in der Nacht vom 4. Mai auf den 5. Mai 2012 im Lokal oder in der Nähe des Lokals in der Boxhagener Straße gesehen?

Korrektur: In der ersten Fassung haben wir - wie im Polizeibereicht vermeldet - geschrieben, dass eine Reinigungskraft den Toten gefunden habe. Laut Leserhinweis war es aber der Barmann bei seiner Runde vor Schließung.

Update, 7. Mai Berliner Medien berichten, das Mordopfer sei im Darkroom aufgefunden und erwürgt worden.

  Hinweise...
...nimmt die 3. Mordkommission des Landeskriminalamts in der Keithstraße 30 in Berlin Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 333 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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Tags: große freiheit 114, mord, nicky miler, friedrichshain
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Reaktionen zu "Berlin: Mordermittlungen in schwuler Cruising-Bar"


 34 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
06.05.2012
18:15:17


(+2, 6 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Große Frage bleibt: Wie kann das Personal eine Leiche im Laden übersehen? Krasse Geschichte!


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#2
06.05.2012
18:54:31


(+6, 6 Votes)

Von anonym


zu 1
Die Leiche wurde nicht wie in der Presse behauptet von der "Putzfrau" gefunden sondern vom Personal beim Rundgang vor dem schließen


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#3
06.05.2012
19:24:34


(+1, 5 Votes)

Von Panne
Antwort zu Kommentar #2 von anonym


Trotzdem merkwüdig, dass keinem Gast das aufgefallen ist oder nicht als meldepflichtig angesehen wurde. Das muss man doch sehen wenn da irgendeiner liegt. Selbst wenn man nur denkt dass da einer einen Absturz hat, kann man ja mal nachschauen.


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#4
06.05.2012
19:40:47


(0, 2 Votes)

Von anonym
Antwort zu Kommentar #3 von Panne


zu 3
evtl. war er ja in einer Kabine...


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#5
06.05.2012
20:26:25


(-4, 10 Votes)

Von ehemaligem User Hannibal


In Berlin liegen andauernd irgendwelche zugedrogten Leute in der Kneipe rum und pennen. Das ist also nichts besonderes.


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#6
06.05.2012
20:52:39


(+2, 12 Votes)

Von DangeL
Aus Ansbach (Bayern)
Mitglied seit 10.01.2012
Antwort zu Kommentar #5 von Hannibal


Da sieht man, wie abgestumpft und egoistisch Großstadtmenschen sein können. Auch zugedröhnte, abgestürzte Menschen bedürfen Obhut und Medizinische Hilfe. Bewusstlos = Notarzt, egal wodurch sie hervorgerufen wurde. Wegsehen ist da sogar strafbar (Unterlassene Hilfeleistung).

Gerade in Cruising Clubs / Kinos / Saunen sollte man vermehrt darauf achten. Wenn man an den leichten Umgang mit Poppers und co denkt, und mit den teils gravierenden Folgen, die daraus resultieren können, gerade wenn man das noch mit Potenzsteigerungsmittelchen einnimmt und die Wechselwirkungen nicht kennt.

Kleine Anekdote? In einer Dampfsauna ist einer zusammengeklappt, ich bin hingegangen und durfte einen Herz-Kreislaufstillstand feststellen, hab ihn rausgezogen, Wiederbelebung eingeleitet und dadurch kann nun jemand weiterleben, nebst dem Gefühl etwas Gutes getan zu haben, war ich auch der Held des Abends.


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#7
06.05.2012
23:18:57


(+1, 1 Vote)

Von Avalon84
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 26.09.2011


warum wurde die leiche erst am nächsten morgen gefunden? kontrollieren die betreiber bei feierabend nicht ob noch jmd in den dark rooms ist? find ich verantwortungslos, evtl hätte man noch ihn wiederbeleben können


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#8
06.05.2012
23:24:59


(-3, 13 Votes)

Von Georg2
Antwort zu Kommentar #6 von DangeL


Vergiss es, Menschlichkeit kannste bei Hannibal nicht erwarten. Ders aufm Dauer Egotrip.

Gibt aber zum Glück noch viele andere Großstädter die nicht so sind.

Toll das du wenigstens nicht weggesehen hast :))


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#9
07.05.2012
09:40:07
Via Handy


(-14, 16 Votes)

Von ehemaligem User eMANcipation


Was geht er auch in so einen schäbigen Club?! Wer sich in solchen Kreisen bewegt, muss auch mit sowas rechnen.


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#10
07.05.2012
09:51:41


(+6, 8 Votes)

Von my2cents
Antwort zu Kommentar #9 von eMANcipation


Ich verstehe dich nicht, einerseits predigst du "weg von der heteronormativen Gesellschaft", aber andererseits veurteilst du die, die sich davon losgelöst haben.


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