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"Fresh Air, die erste schwul-lesbische Fluggesellschaft der Welt, fliegt als erstes Ziel die beliebte gayfriendly Stadt Budapest an, Austragungsort der Eurogames 2012 vom 27. Juni bis 1. Juli." Mit diesem Satz beginnt eine Pressemitteilung von "FreshAir European Gaylines", die uns an diesem Wochenende erreichte.

Die neue Fluggesellschaft verspricht darin nicht nur mehr Fun, Komfort und Stil beim Fliegen, sondern auch eine "queere Atmosphäre" an Bord. Alle Passagiere sollen u.a. kostenlos einen Gay-Guide mit Tipps für Clubs, Badehäuser und Events erhalten.

Richtig überrascht waren wir in der Redaktion zunächst nicht über die angekündigte Konkurrenz für Lufthansa und Co. Schließlich durften wir in den vergangenen Jahren auch schon über einen Gay-Only-Charterflug ("Schwuppen-Bomber") nach Gran Canaria oder SAS-Sonderflüge zum Gay Pride in Stockholm berichten. Und warum soll es nicht tatsächlich eine reine Homo-Airline geben, wo sich doch bereits schwul-lesbischer Kaffee und queere Versicherungen auf dem Markt behaupten konnten?

Doch als wir uns dann das "offizielle Werbevideo" von Fresh Air anschauten, merkten wir plötzlich ganz schnell, dass es sich bei dieser Fluggesellschaft "nur" um absolut geniale PR für die Budapester Eurogames handelt. Enjoy! (mize)

Hintergrund: EuroGames

Die EuroGames werden seit 1992 jedes Jahr ausgetragen, mit Ausnahme der Jahre, in denen Gay Games oder Outgames stattfinden. Die Lizenz für die drei- bis viertägige Veranstaltung wird mit einer Vorlaufzeit von drei Jahren von der European Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF) an eine oder mehrere ihrer Mitgliedsorganisationen vergeben.

Es wird unterschieden zwischen großen EuroGames, welche üblicherweise alle vier Jahre stattfinden, und den dazwischenliegenden kleinen EuroGames, die für maximal 3.000 Athleten gedacht sind. Dies soll auch der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit der austragungswilligen Organisationen Rechnung tragen.

Zu den Sportarten, in denen bei den EuroGames Wettkämpfe abgehalten werden, zählen Fußball, Volleyball, Basketball, Tennis, Schwimmen, Tanzen und einige weitere, aber auch eher exotische Sportarten wie Linedance, Cheerleading, Aerobic oder Synchronschwimmen mit Männern und Frauen. Die Spiele sind für alle offen und es gilt das Prinzip: Mitmachen und die persönliche Bestleistung erbringen.



#1 PanneAnonym
#2 AutschAnonym
  • 06.05.2012, 18:02h
  • Antwort auf #1 von Panne
  • Homo-freundlich?

    Ehm.

    Ja...

    Ehm....

    Nein!?

    Schlecht recherchiert oder ist hier der Wunsch Vater des Gedanken? Budapest ist eine tolle Stadt, wunderschön und alles, aber homofreundlich? Ich wurde bei meinem letzten Aufenthalt dort beschimpft und verfolgt und fand das leider gar nicht "gayfriendly".

    Autsch!
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#3 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 07.05.2012, 09:43h

  • Gayfriendly? Hab ich da was verpasst? Budapest ist vielleicht ein wenig mehr gayfriendly als Belgrad, aber dann doch das Schlusslicht in Europa.
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#4 Kennste denAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 alexMucEhemaliges Profil
#7 Leo20mal6Anonym