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  • 11.05.2012           7      Teilen:   |

Bericht

Romney mobbte als Jugendlicher schwulen Mitschüler

Mitt Romney will im November die Präsidentschaftswahlen gegen Barack Obama gewinnen
Mitt Romney will im November die Präsidentschaftswahlen gegen Barack Obama gewinnen

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney soll einem Zeitungsbericht zufolge Mitte der 60er Jahre einen schwulen Mitschüler gemobbt haben - der Politiker erinnert sich an nichts, bedauert aber "viele Dummheiten".

Die "Washington Post" hat am Donnerstag berichtet, dass der damals 17-jährige Romney mit Schulfreunden gezielt gegen einen schwulen Schüler vorgegangen sei. Er besuchte damals eine Elite-Privatschule in Bloomington (Michigan). Das Mobbing wurde von fünf seiner früheren Klassenkameraden bestätigt.

Demnach sollen Romneys Freunde, darunter ein Ringkampf-Meister und ein Football-Kapitän, den schwulen Schüler eines Tages überwältigt haben, während Romney das blondierte Haar des Jungen abschnitt. Das Mobbing-Opfer habe damals panisch um Hilfe geschrien.

Der frühere Schüler Phillip Maxwell erinnert sich, wie er mit Romney gegen den schwulen Schüler, der 2004 an Krebs verstarb, vorgegangen sei, weil er dessen Aussehen als "falsch" empfunden habe. Auch Maxwell hat sich an der Schikanierung des jungen Schwulen beteiligt, bereut aber nach eigener Aussage heute seine Tat: "Das spukt heute noch in meinem Gedächtnis herum", sagte er der Zeitung.

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Romney erinnert sich nicht

Romney erklärte nach der Veröffentlichung des Artikels, er könne sich an den Vorfall nicht erinnern: "Ich glaube nicht, dass ich den Typen damals für einen Homosexuellen gehalten habe. Daran haben wir damals nicht gemacht in den 60er Jahren", so Romney gegenüber "Fox News Radio". "Es ist keine Frage, dass ich viele Dummheiten in der Highschool gemacht habe. Wenn ich jemand damit weh getan habe, tut mir das Leid und ich entschuldige mich dafür." Er sagte weiter, dass er als Highschool-Schüler ein anderer Mensch gewesen sei und sich insbesondere durch seine Arbeit für die Mormonenkirche verändert habe. Romney war in den 80er Jahren Bischof für die amerikanische Religionsgemeinschaft.

Das Thema Mobbing gegen Homosexuelle ist in den vergangenen Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, weil es immer mehr Berichte über Selbstmorde von schwulen Jugendlichen gab, die von ihren Mitschülern brutal gemobbt wurden. Im letzten Monat wurde etwa über den Freitod eines 14-Jährigen aus Iowa berichtet, der nach seinem Coming-out von seinen Mitschülern bedroht worden war (queer.de berichtete).

Die Meldung über Romneys Vergangenheit platzt mitten in den US-Wahlkampf, nur einen Tag, nachdem sich Barack Obama erstmals als Präsident für die Öffnung der Ehe ausgesprochen hat (queer.de berichtete). Auf die Ankündigung reagierte Romney mit den Worten: "Meine Ansicht ist, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Frau und Mann ist". (dk)

Direktlink | Bericht von ABC News
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Tags: mitt romney, us-wahlen
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Reaktionen zu "Romney mobbte als Jugendlicher schwulen Mitschüler"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
11.05.2012
12:52:37


(-3, 3 Votes)

Von ehemaligem User Nicole


Mitt soll Mitt der 60er Jahre einen Mittschüler gemobbt haben! ^^


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#2
11.05.2012
13:34:18


(0, 2 Votes)

Von Wienerle
Antwort zu Kommentar #1 von Nicole


Wer hat dich eigenttlich in Berlin so sehr gemobbtt, dass du um Mitternacht (26.04) vom Mann zu Frau wurdestt und auf einen Schlag fünf Jahre ältter?


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#3
11.05.2012
14:37:46


(+1, 3 Votes)

Von Julian Ac


Das passt ja. Da ist er bei den Republikanern in der richtigen Partei. Die treiben gerne Mitbürger in den Tod. Pack.


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#4
11.05.2012
20:01:12


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Mitt Romney hatte also einen schwulen Mitschüler gemobbt und kann sich daran nicht mehr erinnern - oder vielmehr erinnert er sich und will das Ganze verdrängen! Und so einer will US-Präsident werden!


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#5
12.05.2012
10:43:30


(+1, 1 Vote)

Von Petter
Antwort zu Kommentar #4 von FoXXXyness


So ist das doch immer bei solchen verlogenen Politikern wie ihm:
im Nachhinein wollen sie sich plötzlich an nichts mehr erinnen.

Ihre Amnesie ist aber immer sehr selektiv; an anderes können sie sich durchaus noch erinnern. Vor allem dann, wenn es ihnen was bringt. Nur das, was schadet, ist angeblich immer vergessen. Während die Opfer noch heute leiden.

Und sowas will Präsident werden.


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#6
12.05.2012
17:29:28


(+1, 1 Vote)

Von Robin


So jemand darf auf keinen Fall Präsident werden.


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#7
13.05.2012
12:11:55


(0, 2 Votes)

Von qwjökliocv
Antwort zu Kommentar #6 von Robin


...stimmt. und jemand der Guantanmo nicht schließt auch...


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