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Die Pause von Queen Bee nutzt Ina Müller zu einem Solo-Ausflug. Sanfter Pop mit deutschen Text prägt "Das grosse Du".

Von Jan Gebauer

Die Frau mit dem Allerweltsnamen ist alles andere als normal. Vielen bekannt als eine Hälfte von Queen Bee, anderen als Plattdeutschkolumnistin, gibt sie nun mit "Das große Du" endlich ihr Solodebut. "Sommer" heißt das erste Stück, die ganze Platte hätte diesen Namen verdient, denn Unbeschwertheit und Sonnenschein durchziehen das Album wie ein roter Faden. Punktabzug gibt's für falsche Grammatik im Titel (trotz neuer Rechtschreibung schreibt man "groß" immer noch mit "ß"). Ansonsten klingt die CD entspannt und relaxt, so richtig zum kuscheln, wenn es draußen stürmisch wird. Übrigens enthält das Album ausschließlich hochdeutsche Aufnahmen, also keine Angst vor plattdeutschen Zungenbrechern.

Porträt:

Ina Müller wurde 1965 in Köhlen (Landkreis Cuxhaven) als vierte von fünf Bauerntöchtern geboren. Sie sprach ausschließlich plattdeutsch bis sie mit sechs Jahren eingeschult wurde und Hochdeutsch lernte. Nach ihrer Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen-Assistentin (PTA) lebte und arbeitete sie in Bremen, auf Sylt und in Hamburg, bevor sie dort 1996 den Kittel an den Nagel hängte und seither als eine Hälfte des Musikkabaretts "QueenBee" durch Deutschland tourt.

Zur Zeit lebt Ina Müller in München. Seit 2000 schreibt und liest sie 14-tägig plattdeutsche Geschichten für die NDR Sendereihe "Hör mal'n beten to" (Moondag bit Sünnovend Klock 8.40 auf NDR 90,3). 2001 wurde ihr der "Niederdeutsche Literaturpreis der Stadt Kappeln" verliehen. Inzwischen hat sie zwei Bücher mit plattdeutschen Geschichten veröffentlicht: 2002 erschien im Quickborn Verlag "Platt is nich uncool", das seit letztem Jahr auch als Hörbuch vorliegt. In diesem Jahr brachte sie außerdem "Mien Tung is keen Flokati" heraus. Mit ihrer Leseshow mit Musik geht sie im September auf Tour durch Norddeutschland und erzählt dabei eindeutig-zweideutig auf Platt; von sich, ihrem Alltag, von Männern und Frauen und von allerlei, was beide gemeinsam oder eher doch nicht gemeinsam haben.



#1 Nils WöhrmannAnonym
  • 25.10.2004, 15:49h
  • quote:---------------------------------------------------
    Original geschrieben von Jan Gebauer
    ..(trotz neuer Rechtschreibung schreibt man "groß" immer noch mit "ß")...
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    quote:---------------------------------------------------
    Original geschrieben von Jan Gebauer
    ...gibt's für DIE falsche Grammatik im Titel...
    ...hochdeutsche Aufnehmen,...
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    Wie war das noch mit dem Steinhaus und den Gläsern? ^^
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