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"Newsweek" hat in seiner neue Ausgabe Präsident Barack Obama zum "First Gay President" erhoben. Obama hatte sich letzte Woche erstmals während seiner Präsidentschaft für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ausgesprochen (queer.de berichtete).

Die Titelgeschichte des nach "Time" zweitgrößten US-Nachrichtenmagazins beschreibt, dass Obama sich in das Leben von Schwulen und Lesben hineinversetzen könne, weil er ähnliche Hürden als schwarzer Amerikaner überwinden musste. Als der Präsident in Hawaii und Indonesien aufgewachsen sei, habe die Frage seiner Rasse noch keine große Rolle gespielt - als Erwachsener habe er aber mit Diskriminierung Erfahrungen gemacht:

Das ist die schwul-lesbische Erfahrung: Als Erwachsener hat er eine Community gefunden, die er vorher nicht kannte. Er hat dafür gekämpft, in beiden Orten zu Hause zu sein - und zwar ohne sich verstellen zu müssen und ohne sich fremd zu fühlen. Heute ist das einfacher als je zuvor. Aber man muss immer mit Narben rechnen. Obama hat gelernt, schwarz zu sein - auf die gleiche Art lernen Schwule, schwul zu sein.

Der Artikel wurde vom eigenwilligen schwulen Kolumnisten Andrew Sullivan verfasst. Der in England geborene und aufgewachsene 48-jährige Amerikaner bezeichnet sich selbst als Konservativen, der sich unter anderem für eine einheitliche Einkommensteuer und für eine weitere Reduzierung des Bundeshaushalts einsetzt. Einst ein glühender Anhänger von George W. Bush, wandte er sich jedoch 2004 vom republikanischen Präsidenten ab und unterstützte daraufhin die demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry und Barack Obama. Neben der unversöhnlichen Haltung Bushs gegenüber Homo-Rechten kritisierte er auch die Irak-Politik des Republikaners, obwohl er 2003 die Invasion des Landes noch unterstützt hatte.

Viele republikanische Analysten haben in den letzten Tagen die Hoffnung geäußert, dass das Eintreten für die Ehe-Öffnung konservative Wähler bei den Präsidentschaftswahlen im November in Scharen an die Wahlurnen locken könnte. Manch republikanischen Politiker setzen sich inzwischen mit offen homophoben Kommentaren für ihren Kandidaten Mitt Romney ein - indem sie etwa das Wort "gay" wie Rabauken auf dem Schulhof negativ besetzen. So erklärte am Wochenende US-Senator Rand Paul bei einer Veranstaltung der konservativen Lobbygruppe "Faith and Freedom Coalition": "Nennen Sie mich zynisch, aber ich war mir nicht sicher, dass seine Ansichten über die Ehe noch schwuler werden konnten." Das Publikum lachte entzückt. (dk)

Aussagen Pauls zur Homo-Ehe ab 5:20. Rand Paul ist der Sohn von US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul.



USA: Homo-Gegner in Aktion

Studenten in den USA erklären auf Facebook, warum sie Homo-Paaren keine Rechte geben wollen – meist ist Gott im Spiel.
#1 oldieAnonym
  • 14.05.2012, 15:58h
  • Ein Farbiger sitzt in New Orleans im Bus und liest eine jüdische Zeitung. Klopft ein Jude ihm auf die Schulter und fragt: „Reicht es ihnen denn nicht, schwarz zu sein?"
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#2 FriederikeAnonym
#3 FrancoisAnonym
  • 14.05.2012, 22:11h
  • Obama ist doch nur halber Schwarzer. Das ist quasi so wie ein heteroliker Schwuler,-)) Keine schrille Tunte vs. kein tiefschwarzer N**ga.
    Und wenn er erst als Erwachsener Diskriminierung erfahren hat, dann hat er Glück gehabt, und ungewöhnlich ist das auch.
    Aber passt schon..I like.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.05.2012, 17:26h
  • Man stelle sich einmal das gleiche Bild mit Volker Beck auf der Titelseite der BILD-Zeitung vor: das wäre kitschig-köstlich!
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#5 luschtigissesnetAnonym
  • 16.05.2012, 17:11h
  • Obama - Ob Schwul oder nicht...
    Dieser Präsident ist auch nicht (viel)
    besser als die anderen Präsidenten der USA...

    Auch mit Obama haben die USA Krieg geführt (im Namen des "Friedens" mit noch mehr Waffen um den "Krieg gegen den Terror" zu führen.

    Obamas Regierung hat Guantanmo nicht geschloßen, wie er es großmäulig im Wahlkampf damals versprochen hat. Er war sogar gegen die Homo-Ehe, egal ob er jetzt dafür is, er war mal dagegen...

    Obama hat mit seinen Mannen (und Frauen) die tötung von Bin Laden Live mit angeschaut und Osama eben nicht vor Gericht gestellt, sondern
    sie (die USA) waren Angkläger,Richter und Vollstrecker in einer Person... Bin Laden hätte so manches unangenehme auspacken können, das die USA in die Scheiße hätte reiten können.

    Klar, Obama hat sicher auch gute Dinge gemacht, aber was nutzen diese Dinge in Gegenwart all der Verbrechen die er mit seiner Regierung begangen hat (und zwar im Namen der Freiheit) ? Ich sage nur Lybien-Krieg...

    Und für den Kapitalismus ist Obama ja auch...
    Wer für Kapitalismus ist, ist (ob er will oder nicht) logischerweise auch für die dadurch bedingte Armut. Kapitalismus setzt Armut vorraus, weil Kapitalismus "die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" födert.

    Im Kapitalsimus geht es nur um Gewinnmaximierung und nicht um die Menschlichkeit oder um irgendwelche vorgeschobenenen Menschenrechte...
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