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Kommentare zu:
Homofreundliches Europa: Deutschland auf dem zweiten Platz


#43 sanscapote
#42 MariusAnonym
  • 17.05.2012, 15:32h
  • Hat die FDP den Bericht bezahlt oder wie kommt die ILGA darauf, dass Deuschland noch vor den Niederlanden, Belgien, Schweden, Norwegen, etc. liegt?

    Überall dort sind Schwule und Lesben doch wohl rechtlich besser gleichgestellt als ausgerechnet in Deutschland, wo wir an 100 Stellen diskriminiert werden.

    Ich nennen nur mal exemplarisch Art. 3 GG, Eheöffnung, Adoptionsrecht, ADG, etc.
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#41 SebiAnonym
  • 17.05.2012, 15:15h
  • Wie kann das denn sein?

    Der Index bewertet die rechtliche Situation.

    Im Gegensatz zu forschrittlicheren Staaten hat Deutschland
    - nicht die Ehe geöffnet
    - ein Antidiskriminierungsgesetz, das explizit Diskriminierung von Schwulen erlaubt
    - Schwule schon im Grundgesetz diskriminiert
    - keine Gleichstellung im Adoptionsrecht
    - etc. etc.

    Staaten, die all das haben, sollen noch hinter Deutschland liegen?

    Und für die Homohasser ist das Ranking jetzt Entschuldigung, um nichts zu ändern, da Deutschland ja auch so angeblich schon auf Platz 2 liegt.

    Also da muss die ILGA wohl besoffen gewesen sein, als sie dieses Ranking gemacht hat.
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#40 lucdfProfil
  • 16.05.2012, 19:06hköln
  • Deutschland empfinde ich nicht als besonders homofreundlich, obwohl alles relativ ist.. In bestimmmten Vierteln sollte man lieber nicht Händchen halten, wenn man keinen Kampfsport kann.
    Erstaunlich auch, was die Leute manchmal für Argumente gegen die Eröffnung der Ehe für Homos bringen.

    Was mich rasend macht, ist die Verzögerungstaktik: "Es gibt wichtigere Probleme zu erledigen." So ein Blödsinn! Natürlich gibt es Wichtigeres zu tun aber würde man das trotzdem erledigen, würde es die Politiker nicht daran hindern, die anderen Probleme in Angriff zu nehmen.

    Was mich rasend macht: "Die Homos haben schon den Partnerschaftsvertrag. Der Partnerschaftsvertrag gibt nicht die gleichen Rechte. Das ist einfach eine glatte Lüge.

    Was mich rasend macht. "Die Ehe existiert, um einen sozialen Rahmen und einen Schutz für Familie und Kinder zu gewährleisten." Dann sollte man den Frauen, die zu alt sind, Kinder zu gebären, die Ehe verbieten. Außerdem gibt es eine Menge Homos, die Kinder haben. Allein in Deutschland. mehr als 100 000 Kinder, die Homosexuelle Eltern haben. Die muss man auch schützen und ihnen einen Status geben.

    Ich rede noch nicht mal von den religiösen Argumenten. Die interessieren mich nicht. Wir leben in einer Republik, nicht in einem Pfaffenstaat
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#39 TommeAnonym
  • 16.05.2012, 17:47h
  • Vielleicht sollte man sich einfach sein eigenes Urteil über diese Auswertung bilden und die Tabellen mal genauer ansehen.

    Es geht immerhin darum, inwiefern Homosexuelle die gleichen Rechte genießen, wie Heterosexuelle. Das betrifft vor allen Dingen die Partnerschaft, die Antidiskriminierung an Arbeitsplätzen, usw.. Dass es immer noch viele Leute gibt, die schwulenfeindlich sind und sich dagegen aussprechen ist ne andere Sache.

    Dennoch würdest du in osteuropäischen Ländern allein für deine Sexualität verhaftet oder sogar umgebracht werden. Man sollte die Freiheit genießen, die einem in Deutschland gegeben wird. Und wenn man in einem kleinen Dorf wohnt, dann am Besten raus da - immerhin gibt es in Berlin, Hamburg oder München genug Möglcihkeiten sich auszuleben.

    Zudem liegt Deutschland nicht auf dem 2., sondern auf dem 5. Platz. Vor uns sind Belgien, Spanien, Schweden und England.

    Viele Grüße aus Berlin.
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#38 KontexAnonym
  • 16.05.2012, 17:19h
  • Antwort auf #37 von seb1983
  • Nur weil andere Staaten schlimmer gegen Schwule vorgehen, ist das Elend für die Schwulen in Deutschland nicht weniger schlimm.

    Man muss die Diskriminierung und Unterdückung immer im Kontex des jeweiligen Landes sehen.
    Augenmass sieht jedenfalls anders aus...
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#37 seb1983
  • 16.05.2012, 14:54h
  • Antwort auf #36 von Olaf_LEO
  • Wir sind hier im Internet, da wird in der Regel nur negativ abgelästert und man lässt seinen Frust raus, positive Kommentare, gar über Deutschland gabs hier glaube ich noch nie *g*
    Repräsentativ ist es schonmal gar nicht.

    Trotzdem ist das Ranking, nicht nur wegen dem deutschen Platz, doch vom Konzept her für mich fraglich und da scheint tatsächlich viel an Gesetzen bezüglich Transsexualität gehangen zu haben. Mag ein wichtiger Punkt sein, berührt mich als Schwulen aber ehrlich gesagt nicht wirklich.

    Zudem fängt die Gesetzeslage den Lebensalltag nur schwer ein. So hinkt man in Deutschland der Realität weit hinterher. Bei allen Problemen lässt es sich als Schwuler hier gut Leben.
    Die Türkei etwa mag Homosexualität 40 oder 50 Jahre früher legalisiert haben, trotzdem werden Schwule dort ungleich härter diskriminiert.

    Was ich immer zu bedenken gebe: Wir messen uns hier mit den Besten in Sachen Homorechte auf der Insel Europa.
    Bei 192 Staaten verbieten aber 76 Homosexualität, in 7 sogar mit Todesstrafe, das sind weit über 1/3!
    Daher sollte man eigentlich meinen dass die Kritik hier mit Augenmaß erfolgt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#36 Olaf_LEO
  • 16.05.2012, 13:41h
  • Mich verwundern die ganzen negativen Kommentare. Klar, in Deutschland ist nicht alles super, aber im Vergleich zu den meisten anderen Ländern ist vieles besser. Ich wurde bislang nur einmal angegriffen weil ich schwul bin, und zwar in Amsterdam.
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#35 TadzioScot
  • 16.05.2012, 11:50h
  • @Yandrak

    "Also ich weiß ja nicht wie alt ihr alle seid, aber ich finde es sehr undifferenziert, zu sagen, dass Schwule/Lesben in Deutschloand nicht akzeptiert werden.. Ich bin nach der Schule in eine neue Stadt zum studieren gegangen und habe mich gleich am zweiten Tag in der Einführungswoche vor den neuen "Kollegen" geoutet...""

    Es gibt immer einzel Fälle, die zeigen das ein Outing auch Postiv sein kann (sind ja nicht alle Heteros schlecht) aber leider sind die Positiv erfahrungen sehr sehr wenig.
    Sei froh das es bei dir so gut gelaufen ist.

    Bei mir und anderen ist es eben ganz, gaaaanz anders gelaufen. Wir haben die Diskriminirung am eigenen Lebe erfahren, sowohl auf einem Dorf, als auch in einer Stadt.

    Ich wurde zusammengeschlagen, als ich mich im Dorf outete, man wollte meinen Freund als Schwulen anzeigen weil er mit mir zusammen war. Doch wie gesagt ich war 16 und zum Glück gab es keinen 175 mehr... Ich werde in der Stadt ganz Real ausgelacht und schräg beäugt wenn ich mit meinen RosaFummel drausen herum laufe, weil ich eben so bin wie ich bin.
    Wenn ich "normal" herum laufe, was ich auch ab und an tue, lacht keiner... Männer sollen nichts (scheinbar) "Weibliches" tragen. Also "Rosa" usw...

    Danny89 hat auch erschreckendes aus seinem Leben erzählt.

    Ein bekannter von mir (ein ehmaliges Heimkind)
    hat auch diesbezüglich, was Homofeindlichkeit betrifft, erschreckendes durchgemacht. (Siehe Kommentar 9)

    Doch selbst du müsstest die allgemeine "Homofeindlichkeit" spüren die durch die BRD-Bevölkerung zieht. Nicht umsonst kommt das ZDF mit einer erschreckenden Studie das 61% der Deutschen nichts mit uns zu tun haben wollen. (Siehe Kommentar 9)

    Du kannst auch nicht abstreiten, das auf Schulhöfen "Schwule Sau" usw. das Schimpfwort Nummer 1 ist. Nicht nur weil ich es damals (in der Schwule) am eigenen Leibe erlebt habe, nein auch heute noch, wie die Studie vom ZDF auch belegt hat. (Siehe Kommentar 9)

    In der ZDF Doku "Das ist doch Voll Schwul",
    hat eine Leherin sogar gesagt das selbst Lerher nicht gerne über dieses Thema reden.

    Wie gesagt, kalr es gibt auch Postiv Geschichten. Die kann selbst ich erzählen,
    aber dennoch überwiegen die negativ Aspekte unseres Lebens meißt nunmal.

    Auch dich schließt man nämlich z.b beim Blutspenden und Organe Spenden aus,
    um nur einen Aspekt zu nennen.

    Gegen diese Diskriminierung spricht sich kein Antidsikriminirungsgesetz aus.

    Und du weiß sicher das es genug Menschen gibt, die DICH nicht wollen nur weil du Schwul bist.

    Im Internet gibt es regelmäßig hetze gegen uns.
    Da wurde ein Kristof Herin bei DSDS in Angst und Schrecken gejagt, nur weil er Schwul ist.

    Da gibt es bei youtube und mypsace usw, so'n Video namens "Krüppel und Schwul", das uns (und Behinderte) auf's schärfste Diskriminiert.

    Gegen diese Diskriminierung macht kein Antidsikriminirungsgesetz etwas dagegen.

    Und ich gebe dir etwas zum bedenken mit, wenns recht ist, viele Leute tun vorne herum so, als wenn man mit uns Schwulen kein Problem hat, doch hinten herum wird oft getuschelt was das Zeug hält.

    Doch du hast in einem recht,
    nicht alle Heteros sind Schwulenfeindlich,
    doch leider ist es die Mehrheit...

    Wenn ich gläubig wäre würde ich sagen
    "Gnade uns Gott", wenn sich der Unmut der Mehrheit wieder auf die Gesetze auswirken sollte.

    Dann müsste ich sagen
    "Lass den Kelch an uns vorüber ziehen"

    Die Vergangenheit hat gezeigt,
    der Wind kann (was Geseteze betrifft)
    ganz schnell wieder drehen....

    Also auch dir, nichts für ungut...
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#34 TadzioScot
  • 16.05.2012, 11:40h
  • @HerthaBSC

    "Aber was mir viel wichtiger ist, ist dass die Bürger wirklich Toleranz leben."

    Wenn es dir recht ist würde ich gerne deinen Satz in einem kleinen aber sehr wichtigen Punkt abändern.

    Ich würde nämlich deinen Satz zu 100% zustimmen wenn du aus dem Wort "Tolleranz" einfach "Akzeptanz machen würdest.

    "Aber was mir viel wichtiger ist, ist dass die Bürger wirklich AKZEPTANZ leben."

    Das wort "Tolleriert" hört sich nämlich nur auf den erstenblick gut an.
    Auf den zweiten blick, beim genaueren darüber nachdenken, hört sich "Tolleriert"
    dann doch nicht so gut an.

    Was beinhaltet denn das Wort "Tolleriert" ? Eben "Tolleranz". Und jede "Tolleranz" hat seine "Tolleranzgrenze" und wenn die überschritten ist, ist es aus mit der "Tolleranz".

    Wenn ich oder wer auch imemr jemanden nur "Tolleriere" dann kann ich auch immer sagen
    "So ab hier hört's bei mir auf !"

    Nur wer Akzeptiert, dem ist es wirklich egal, wer wen oder was wie auch immer liebt.
    Wie sich Menschen lieben geht nur die Liebenden selbst etwas an und nicht uns.

    Ich/Wir müssen nicht verstehen warum andere Menschen anders lieben. Es ist halt so und gut ist. Wozu gibt es sonst die vielfalt ? Also nichts für ungut, gebe dir ja im Prinzip recht !
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#33 alexAnonym
  • 16.05.2012, 11:21h
  • Noch ein Punkt:
    Die ILGA hat wohl das gesonderte Arbeitsrecht der Kirchen völlig ausgeblendet: Es gibt in Deutschland keinen gesetzlichen Schutz vor Diskriminierung bei kirchlichen Arbeitnehmer_Innen, im Gegensatz zu anderen westeuropäischen Ländern.
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#32 goddamn liberalAnonym
  • 16.05.2012, 00:16h
  • Antwort auf #30 von Otto Schnelzer
  • "Das mag die Gesetzgebung widerspiegeln, nicht aber die Anerkennung von LGBT-Menschen im jeweiligen Land. Irreführende Augenwischerei!"

    Das spiegelt doch nicht mal die Gesetzgebung wider...

    www.bundestag.de/presse/hib/2012_05/2012_244/07.html

    Das ist die momentane Realität hierzulande. Politiker wie Herr Schäuble, die hartnäckig Rechte blockieren, die in Ländern, die weit niedriger ranken, längst gewährt sind.

    Da gehts nicht um Atmosphäre (die ist hier ohnehin oft miefig und beweihräuchert), da gehts um Knete...

    Und die kann man eigentlich zählen, wenn man rankt, oder?
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#31 Leo GAnonym
#30 Otto SchnelzerAnonym
  • 15.05.2012, 23:05h
  • Eine solche Verdrehung der Gegebenheiten mittels unausgegorener Statistik tut einfach weh! Hier schneidet die Schweiz gleich schlecht ab wie Serbien, und Portugal besser als Island. Das mag die Gesetzgebung widerspiegeln, nicht aber die Anerkennung von LGBT-Menschen im jeweiligen Land. Irreführende Augenwischerei!
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#29 el_es_vau_deAnonym
  • 15.05.2012, 22:46h
  • "Aber in Brandenburg zum Beispiel beschäftigen wir uns gerade mit dem Jagdgesetz.
    ...
    Wir sind ja gut mit Juristen bestückt, Gott sei Dank."

    (quelle: taz)
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#28 daVinci6667
#27 karriere-indexAnonym
#26 Albaboy
#25 Fakten vs LügenAnonym
  • 15.05.2012, 21:48h
  • Ich bin wirklich fassungslos angesichts dieser skandalösen Verfälschung der gesellschaftlichen Wirklichkeit in Deutschland, aber auch in Europa insgesamt.

    Eine Organisation, die derart fakten- und realitätsfern den weiterhin menschenverachtenden Status quo in dieser durchweg heterosexistischen Gesellschaft schönredet sowie die überall zu beobachtenden Rückschritte gerade in Zeiten der Krise völlig ausblendet, hat sich in jeder Hinsicht disqualifiziert.

    Zunächst einmal kann ein solcher "Bericht" überhaupt nur dann Sinn machen, wenn er soziale Rechte und soziale Sicherheit von Menschen, also effektiv gleich Lebensrechte als Voraussetzung für Freiheit, ins Zentrum seiner "Bewertungen" stellt.

    Dann wäre deutlich geworden, dass ein Land wie Großbritannien, das die höchste Kinder- und Jugendarmut und die größte soziale Ungleichheit in der ganzen EU aufweist, NIEMALS das "homofreundlichste" Land Europas sein kann. Denn mehrfach unterdrückte und diskriminierte Gruppen innerhalb der lohnabhängigen Bevölkerung, wie Schwule, Lesben, Frauen, Menschen "mit Migrationshintergrund" usw., haben erfahrungsgemäß ganz besonders unter diesen Verhältnissen zu leiden.

    In keinem anderen Land der EU wiederum sind ArbeitnehmerInnen so stark armutsgefährdet wie in Deutschland. In kaum einem anderen Land hängt das vermeintliche Recht auf Bildung so stark von der sozialen Herkunft ab. Wie kann ein solches Land an der Spitze angeblich gleicher Lebensrechte für mehrfach unterdrückte lohnabhängige Menschen wie Schwule und Lesben stehen???

    Und jetzt zu den konkret homopolitischen Fakten:

    Nicht nur gibt es in Deutschland eben ausdrücklich KEINE gleichen Rechte für Schwule und Lesben, sei es beim Ehe- und Adoptionsrecht, keinerlei effektiven Diskriminierungsschutz (siehe AGG mit seinen skandalösen Ausnahmen für Kirchen und der Verweigerung eines Klagerechts für Betroffenenorganisationen oder für Antidiskriminierungsstellen).

    Nicht nur gibt es in Deutschland nahezu flächendeckend KEIN verpflichtendes Mainstreaming sexueller Vielfalt in den Schulen und NIRGENDWO eine verpflichtende Ächtung und aktive Bearbeitung von Akten der homophoben Sprache und des homophoben Bullyings im so genannten Erziehungs- und Bildungswesen.

    Nein, Deutschland sorgt auch dafür, dass die dringend notwendige, neue Antidiskriminierungsrichtlinie der EU seit Jahren blockiert wird!

    All dies ist nicht wirklich verwunderlich, wenn man bedenkt, dass effektiv gleiche Lebensrechte (auch) von Schwulen und Lesben hierzulande auf "der großen Bühne" der Politik praktisch nicht vorkommen. Oder hat schon jemals ein Regierungschef oder Staatsoberhaupt es für nötig befunden, unsere Rechte auch nur in den Mund zu nehmen, geschweige denn aktiv gegen die allgegenwärtigen Hetero-Sexismen Stellung zu beziehen? Und sei es "nur" im historisch so unbedeutenden Kontext einer beispiellos verbrecherischen Verfolgung und Kriminalisierung unter den Nazis und in der BRD bis mindestens 1969?

    Man darf den Realitätsverfälschern und Opportunisten, die sich gegenüber den deutschen Eliten anbiedern, dringend empfehlen, sich mal für eine Stunde im öffentlichen Raum oder auf einem Schulhof aufzuhalten und alle paar Minuten mit "schwul", "Schwuchtel" und "Lutscher" als Schimpfwörtern konfrontiert zu werden.

    Oder sich freudig durch die Fernsehkanäle mit ihrem beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen gegen 0% tendierenden Anteil schwul-lesbischer Themen und Protagonisten und generell mit rund um die Uhr immer aggressiveren Hetero-Sexismen zu zappen.

    Obwohl das aus der weiterhin massiven Diskriminierung und Gewalt resultierende, deutlich erhöhte Suizidrisiko homosexuell empfindender Jugendlicher nicht geringer sein dürfte als in den USA, werden die tödlichen Folgen der Homophobie hierzulande auch von "queeren" Medien weiterhin gezielt totgeschwiegen (sic!).

    Es ist ein Skandal, dass ILGA-Europe ein solches Land, in dem reaktionärste PolitikerInnen wie Frau Schröder mit Herdprämien das Konstrukt der bürgerlichen, heterosexuellen Familie weiterhin allen Menschen aufherrschen, die Vielfalt menschlicher Lebensweisen weiterhin mit aller Macht unterdrücken, hier als Speerspitze der Homofreundlichkeit feiert.

    Da nützen dann auch die absurden Phrasen von angeblichem "Druckaufbauen" nichts mehr und sind lediglich Hohn und Spott in den Ohren derer, die sich nicht von systembewahrenden Opportunisten vernebeln lassen. Opportunisten, die Schwule und Lesben möglichst geräuschlos und technokratisch in die herrschende Ordnung einordnen bzw. sie dieser unterordnen wollen. Ohne jede Perspektive auf echten sozialen und politischen Fortschritt, auf eine grundlegende Überwindung von Heteronormativität, der herrschenden Geschlechterordnung, des herrschenden Familienmodells, die direkt mit den übergeordneten Herrschaftsverhältnissen (Produktions-/Reproduktionsverhältnissen) in dieser Gesellschaft verknüpft sind.

    Wer soziale Wirklichkeit derart verfälscht, macht sich zum billigen Erfüllungsgehilfen der Herrschenden und Unterdrücker!
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#24 KathiGr
#23 YandrakAnonym
  • 15.05.2012, 21:41h
  • Also ich weiß ja nicht wie alt ihr alle seid, aber ich finde es sehr undifferenziert, zu sagen, dass Schwule/Lesben in Deutschloand nicht akzeptiert werden...
    Ich bin nach der Schule in eine neue Stadt zum studieren gegangen und habe mich gleich am zweiten Tag in der Einführungswoche vor den neuen "Kollegen" geoutet...
    Und ich hatte keine Probleme...auf den Parties tanze ich häufig mit einem Freund von mir... Bei der ersten Party im Jahr waren auch die Professoren und Dozenten mit da und ich hatte auch danach nie Probleme mit denen..ganz im Gegenteil: Ich bin studentische Hilfskraft geworden...

    Ich bin auch schon händchenhaltend durch die Innenstadt oder durch mein Stadtviertel gelaufen...und bis auf ein alter Opa hat mich keiner shief angeschaut....Jetzt mag es daran liegen, dass man inLeipzig auf Grund von Buchmesse und WGT schon viele komische Gestalten gewohnt ist...aber was solls ;)

    Ich sage nicht, dass es keine Diskrimminierung in Deutschland gibt..aber im normalen Umgang ist sie bei weitem nicht so flächendeckend wie manche behaupten.

    Und schwul als Schimpfwort....klar...es ist einfach mal unreflektiert...die Teenies/Kinder machen sich darüber keine Gedanken...warum? Solange sie niemanden kennen der schwul/lesbisch ist, hat man doch keinen Grund sich damit auseinander zu setzen...ich setze mich auch nicht mit Transsexualität auseinander...
    Wenn mehr Schwule/Lesben den Mut hätten sich offen zu zeigen, würde das viel schneller selbstverständlich werden...
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#22 KathiGr
  • 15.05.2012, 21:37h
  • Ich schließe mich meinen Vorrednern an.

    Beim Blick auf die Karte war mein erster Gedanke: "Deutschland vor den Niederlanden, Belgien und den skandinavischen Ländern? Das kann nicht sein."

    Auch ich hätte mir zwei getrennte Karten für LGB und T gewünscht. Nicht, weil ich Trans-Themen ausgrenzen möchte, sondern weil ich mich mit Trans-Gesetzen viel weniger auskenne und ich an einer gesonderten Karte die verschiedenen Trans-Gesetzgebungen besser hätte vergleichen können. Auch ist es ja oft so, dass ein Land zwar gute LGB-Gesetze, aber schlechte Trans-Gesetze hat - oder umgekehrt. Zu viele Dinge in einer Karte schaden der Übersichtlichkeit.

    Was die Schweiz angeht, möchte ich daran erinnern, dass es dort keine Stiefkindadoption bei gleichgeschlechtlichen Paare gibt. Auch wurden Eingetragene Partnerschaften dort viel später eingeführt als in Deutschland.
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#21 goddamn liberalAnonym
  • 15.05.2012, 21:18h
  • Antwort auf #17 von Vladko
  • Lieber Vladko,

    als Oscar Wilde zu Zwangsarbeit verurteilt wurde, war gleichgeschlechtliche Liebe in Frankreich seit 100 Jahren schon straffrei! Er starb dann ja auch im Pariser Exil.

    Wir hatten hier unseren Nazi-Paragraphen bis 1969 und dann stufenweise noch bis 1994. In allen westlichen Nachbarstaaten von der Schweiz bis nach Dänemark war Homosexualität in der Nachkriegszeit schon straffrei. Es gibt bis heute keine Entschädigung für die Opfer und keine Entschuldigung unseres Verfassunggerichts für sein frömmelndes 'Scharia'-Skandalurteil von 1957.

    www.schwulencity.de/BVerfGE_6_389.html

    Die Untersuchung ist Mumpitz! Das Ärgernis dabei ist, dass man uns in Deutschland jetzt vorhalten wird, dass wir es eigentlich schon viel zu gut haben.
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#20 alexander
  • 15.05.2012, 21:16h
  • was für ein ausgemachter SCHMARRN !!!

    hier schweben doch schon wieder "besserverdienende" auf der rosa wolke !?
    (irgendwer muss de käse schliesslich finanzieren !)
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#19 NilsAnonym
  • 15.05.2012, 20:01h
  • Man muß sich die Untersuchung mal ansehen, dann versteht man auch dieses Ranking...wenn natürlich zwei Bundesländer in ihrer Verfassung drin stehen haben, daß niemand aufgrund sexueller Orientierung bzw. sexueller identität diskriminiert werden darf, kann man das ja auch so werten, daß beide Merkmale schutz mit Verfassungsrang haben und schon gibt es keine Punktabzüge...wobei ein Land wie schweden eben nur ein Merkmal drin stehen hat...insofern ist diese Untersuchung in sich logisch nur der Aussagewert ist eben =Müll
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#18 HerthaBSC
  • 15.05.2012, 19:15h
  • Es ist Zweitrangig wie die Gesetze sind. Ich möchte gar keine Extra Gesetze für Homosexuelle. Es soll nur so sein, dass durch Gesetze niemand weder bevorzugt noch benachteiligt wird. Jeder Homosexuelle soll alles, und damit meine Ich wirklich alles tun können was er will, so lange er keinem anderen dabei schadet. Also bitte Blut spenden, Adoption etc. erlauben. Auch Rechte von Transsexuellen stärken bitte. Ich habe gehofftn dass die FDP da mehr tut. Das ist ja nun die einzige Bürgerrechtspartei.

    Aber was mir viel wichtiger ist, ist dass die Bürger wirklich Toleranz leben. Was bringen denn Gesetze und Verbote? Die Leute sollen nicht aus Angst vor Strafen die Diskriminierung sein lassen sondern weil sie überzeugt-tolerante Menschen sind. Und ich treffe extrem oft Leute die wirklich wasb gegen ASchwule haben. Im Ländlichen Bereich aber sogar auch in Großsstädten. Viele meinen dass Deutschland so tolerant wäre, das ist nach meiner Erfahrung ein absoluter Trugschluss. Es gibt hier nun keine richtig harten Gesetze mehr gegen Homos, wir in Osteuropa, aber die Gesellschaft erachtet Homosexualität im großem Maße immer noch als Makel.

    Eine perfekte Gesellschaft wäre, wenn Schwule und auch Transsexuelle auch z.B: Lehrer oder Bauarbeiter sein dürften ohne dass sich jemand darüber echauffiert.
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#17 VladkoProfil
  • 15.05.2012, 17:59hNis
  • Irgendwas stimmt mit dieser Untersuchung nicht. Ich komme aus einem Balkanland und dieses ist, laut der Karte in diesem Artikel mit demselben Koeffizient der Homofreundlichkeit wie Frankreich. Nun, ich kann glaube aber nicht, dass in Frankreich Pflastersteine und metale Gegenstände fliegen, sobald Schwule auf die Straße gehen. Es ist schon komisch, was für ein Bild diese Untersuchung ergibt.
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#16 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.05.2012, 17:22h
  • Die ILGA ist immer für eine Überraschung gut! Das hätte ich nicht gedacht, daß Deutschland auf dem zweiten Platz liegt!
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#15 Elias23Anonym
  • 15.05.2012, 16:32h
  • Was für ein Schwachsinn. Dass zwei Länder die nichtmal eine vollwertige Ehe für gleichgeschlechtliche Paare haben vorn liegen sagt alles über dieses Ranking.

    Dass Deutschland vor Schweden oder den Niederlanden liegt ist absurd.
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#14 FuntasieProfil
  • 15.05.2012, 15:19h Mainz

  • Abgesehen von all dem was hier schon kommentiert wurde (und auch meiner Meinung entspricht!) möchte ich mal behaupten, dass 20 von 30 erreichbaren Punkten auch nicht gerade zum Feiern sind...!!
  • Antworten » | Direktlink »
#13 TadzioScot
  • 15.05.2012, 15:15h
  • Antwort auf #12 von Danny89
  • @ Danny89,

    kann dir da nur zustimmen.
    Ich komme ursprünglich vom Land
    und kann bestätigen das es besser
    ist wenn keiner weiß das man dort
    Schwul ist. Habe mich ja auch auf den Land geoutet, das Resultat ich wurde zusammengeschlagen, mein Freund sollte angezeigt werden, zum Glück passierte ihm nichts den ich war 16 und der 175 war abgeschafft. Aber wie ich imemr so schön sage "Die Nachwehen des 175" sind dort noch im Geiste der Bevlkerung. Leider ist es auch in
    der Stadt in der ich lebe nicht anders.

    Schwule werden ganz real von Schwulen Klatschern bedroht. Deutschland ist nicht das Paradies für Schwule. Im gegenteil, die Prüderie kehrt zurück.

    Und wir können nur hoffen das
    der hass der derzeit leider noch die anderen Minderheiten trifft, sich nicht auch noch gegen uns richtet, wie einst vor und während der Hitlerzeit. (siehe dazu den Comic "Rosa Winkel")

    www.queer.de/detail.php?article_id=16310)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#12 Danny89Anonym
  • 15.05.2012, 14:59h
  • Aha... Natüüürlich... Deutschland auf Platz 2 und auch noch vor den Niederlanden... Bestiiiiimt...

    So ein Blödsinn! Die Niederlande sind sehr homofreundlich, selbst in kleineren Städten bin ich mit meinem Verlobten Händchenhaltend durchs Stadtinnere gegangen und es wurden weder blöde Blicke ausgetauscht oder bemerkungen gemacht. Im Gegenteil, viele (auch Hetero-Männer) fanden das echt gut.

    Deutschland auf platz 2 ich glaubs nicht... Sind die sicher, dass es hier um Homo-RECHTE geht und nicht um DISKRIMINIERUNG. Denn die gibt es noch und zwar nicht zu knapp.

    Viele wollen davor die Augen verschliessen auch viele Schwule. Aber wer in Großstädten lebt kann sich gar nicht vorstellen, wie es z.T. auf dem Land abgehen kann.

    Ich komme von Land, habe alles erlebt. Sprüche wie "schwule Drecksau" und "sowas hatte man bis 45 noch vergast" bishin zu Schlägen, Tritten und Spucken und das schärfste Brandanschläge an der Wohnung. Alles das haben wir durch. Und wer glaubt sowas gäbe es nicht, der soll mal aufs Land fahren...

    Und wenn sowas reicht um bei der Statistik oben dabei zusein, tut es mir sehr leid..

    Wie heisst es so schön, glaube nur den Statistiken, die du selbst gefälscht hast... Wieviel Geld da wohl geflossen ist ?!?
  • Antworten » | Direktlink »
#11 TadzioScot
  • 15.05.2012, 14:28h
  • Korrektur, so muss es heißen :
    "Es gibt immer Zwei Seiten der Medaillie..."

    Sorry...
  • Antworten » | Direktlink »
#10 TadzioScot
  • 15.05.2012, 14:24h
  • "Wichtig ist doch wie es einem Schwulen, oder einem schwulen Paar im Alltag ergeht. "

    Stimmt...
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#9 TadzioScot
  • 15.05.2012, 14:22h
  • Von Deutschlands Homofreundlichkeit merke ich wirklich nicht viel. Das einzige was ich gut finde ist, das der 175 abgeschafft wurde,
    aber DAS haben wir nicht der BRD sondern der DDR zu verdanken,
    denn die haben bei der Wiedervereinigung auf die Abschaffung des 175 gepocht.

    Hätte es die DDR nicht gegeben, dann möchte ich nicht wissen wie lange es den 175 noch in der BRD gegeben hätte.

    Natürlich nicht zu vergessen all die alt Schwestern und Päderasten die sich immer für die abschaffung des 175 eingesetzt hatten !

    In der DDR wurde ab 1957 kein Schwuler mehr verurteilt, das heißt der DDR-Paragraph war dort faktisch eine Gesetzesleiche,
    so wie die Todesstrafe hier in Hessen...

    Im Jahre 1988 hat die DDR dann ihren Schwulen-Paragrahpen (diese Gesetzesleiche) dann ganz aus ihrem Gesetzbuch gestrichen.

    In der BRD hat das ganze wie gesagt noch bis 1994 gedauert ! Eine Schande !

    Aber um nochmal auf das Ergebnis zurückzukommen;

    Woran merkt man das Deutschland
    auf den 2. Platz liegt ?

    Schwule dürfen noch immer kein Blut oder Organe Spenden (will ich zwar nicht, möchte aber gerne die Option haben),
    "Schwul" ist noch immer das Schimpfwort Nummer 1 an den Schulen* und auf der Strasse.

    Ich habe nur einmal in meinem Gesamten leben ein Schwules Päärchen in der Öffentlichkeit händchen halten gesehen, sonst noch nie !
    Und ich lebe in einer Großstadt !

    Das einzige was ich mal sehe sind Lesben..
    Aber Frauen sind ja diesbezüglich etwas mehr akzeptiert. Doch auch nicht alle...

    Eine bekannte von mir wird von ihrem Bruder gemieden nur weil sie Lesbisch ist...

    Ich wurde von meiner Famillie Misshandelt nur weil ich mich dort als Schwuler geoutet hatte...

    Habe gestern erst von einem Freund erfahren (der in einem Heim groß werden musste) das er von den Erziehern (in anwendenheit andere Heinkinder) als "Schwuchtel" und "Schwule Sau" betitelt wurde, weil er Schwule Freunde hatte. Er selbst ist übrigens Hetero.

    Durch diese Aussage wurde er nicht nur von den Erziehern misshandelt, sondern auch von enigen Heimkindern die was gegen Schwule hatten.
    Das er von den Erziehern geschlagen wurde, das
    passt dann dazu ja auch noch... Übrigens die Erzieher die ihn so fertig machten waren Frauen und Männer. Von wegen das alle Frauen das Zwarte geschlecht sind. Es gibt immer Zeit seiten der Medaillie...

    In Spielfilmen und dergelichen wird sehr oft
    in den Synchronisation das Wort Schwul, Schwuchtel usw eingesetzt um irgendwas abfällig als Schlecht zu bezeichnen...

    Oder sogar in Deutschen Produktionen,
    Beispiel "Die Welle" (Neuverfilmung) dort spielen die Kids (zitat) das "Schwule Wasserball".

    Ein Film der gegen Faschismus ist, födert den Faschismus gegen Schwule, weil er den Satz nicht passend kritisch kommentiert.

    So in der Art "Jungs wenn euch Wasserball nicht gefällt, dann sagt man DAS DOFFE WASSERBALL, aber nicht DAS SCHWULE WASSERBALL"
    Aber nichts davon war in dem Film enthalten.

    Wenn ich mit meinem Rosa Fummel durch die Stadt gehe bekomme ich fast immer miese Blicke ab, oder die Leute lachen über mich...

    Wenn neben mir reinzufällig eine Frau in einen Rosa Flauschpulli und Rosa Tragetasche daher geht, lacht natürlich keiner... Frauen dürfen "Tucken" sein, Schwule Tucken allerdings nicht.

    Amerkung: Selbst unter uns Schwulen gibt es ja welche die behaupten, das die Tucken schuld an der Unterdrückung der Schwulen sind...

    Heiraten dürfen wir auch noch nicht, nur "verpartnern", das fälschlich (auch von vielen Schwulen) als "Homo-Ehe" bezeichnet wird..
    Eine Homo-Ehe wäre es erst, wenn man tatsächlich heiraten dürfte...

    61% der Deutschen wollen mit Schwulen am liebsten nichs zu tun haben**

    Das heißt die Mehrheit der Deutschen Bevölkerung will uns nicht in ihren Reihen haben. Sie müssen halt mit uns leben,ob sie wollen oder nicht, weil es eben kein 175 mehr gibt, aber das könnte sich auch noch ändern... Hoffen wir mal nicht...

    So kann ich als Fazit nur sagen "Platz 2",
    ist nicht gerechtfertigt...

    Statistiken sind schön und gut,
    doch die Realität sieht meißt
    anders aus.

    * (laut ZDF Doku, Das ist doch Voll Schwul)
    ** (laut ZDF Doku, Das ist doch Voll Schwul)
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#8 XavierAnonym
  • 15.05.2012, 14:12h
  • Ich finde auch das die untersuchte, juristische Menschenrechtslage in den Ländern von Homosexuellen und Transsexuellen ähnlich, teilweise aber auch unterschiedlich ist. Man hätte die Lage der Homosexuellen getrennt von denen der Transsexuellen bewerten sollen. Es gibt Gesetze die betreffen die jeweilige andere Gruppe nicht und verfälschen so das Gesamtranking.
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 15.05.2012, 14:12h
  • Antwort auf #4 von le_waldsterben
  • "unseren Steuergeldern hoch bezahlten Homo-Beamten"?

    Wo lebst Du eigentlich?

    Ich lebe in einem Staat, wo unsereiner für Projekte betteln gehen muss, und die katholische Kirche Milliarden aus ALLGEMEINEN Steuermitteln erhält. Damit ihre VON UNS ALLEN hoch bezahlten Bischöfe gegen uns wettern können (Meisner, Overbeck, Müller-Regensburg etc. etc.)
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 15.05.2012, 14:07h
  • Antwort auf #3 von daVinci6667
  • Sehe ich genauso.

    Entscheidend muss das sein, was nachweisbar ist. Zum Beispiel in Gesetzestexten. Und da haben wir hierzulande weder einen verfassungsrechtlíchen Schutz auf Bundesebene und wir haben auch annährend keine eherechtliche Gleichstellung. Zudem haben wir starke politische Kräfte, die das auch so belassen wollen (im Gegensatz zu den Konservativen in UK oder Skandinavien).

    Die Studie ist also einfach unseriös.

    Zumal auch die (Suizid-)Prävention bei LGTB-Jugendlichen hierzulande quasi nicht vorhanden ist. Auch das ist so gewollt.

    PS Von den Queer Studies an den Universitäten hierzulande wollen wir gar nicht erst reden - was in den USA jahrzehntelange Selbstverständlichkeit ist, bleibt im stockkonservativen deutschen Wissenschaftsbetrieb immer noch in den Schmuddelecke.
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#5 FrancoisAnonym
#4 le_waldsterbenProfil
  • 15.05.2012, 13:50hBerlin
  • Das KCM Münster hatte also doch Recht: Es gibt (so gut wie) keine Diskriminierung in Deutschland mehr.
    Also: Sofort alle Schwulenzentren abschaffen und alle mit unseren Steuergeldern hoch bezahlten Homo-Beamten, die nur noch damit beschäftigt sind, irgendwelche "Diskriminierungen" aufzudecken, die es gar nicht mehr gibt, entlassen!
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#3 daVinci6667
  • 15.05.2012, 13:12h

  • Sorry, dieses Ranking ist nichts wert! Wichtig ist doch wie es einem Schwulen, oder einem schwulen Paar im Alltag ergeht. Gut, die Transsexuellen wurden auch berücksichtigt. Vielleicht hätte man da den Aufwand nicht scheuen sollen ein separates Ranking zu erstellen. Ausserdem fehlt der Schutz vor Diskriminierung und mobbing in der Schule.

    So ist es einfach nicht nachvollziehbar: Es kann einfach nicht sein das Staaten die die gleichgeschlechtliche Ehe mit denselben Rechten inkl. Adoption hinter Staaten liegen die nur eingetragene Partnerschaften anerkennen. Auch ist mir nicht erklärbar, dass Deutschland vor der Schweiz liegt, wenn ihr steuerlich immer noch derart benachteiligt werdet. Kopfschüttel.

    War da etwa die deutsche FDP am Werk, die alles schönreden will????
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#2 JoelAnonym
  • 15.05.2012, 13:10h
  • Haben die Deutschen den Listenersteller geschmiert? Die Aufstellung ist wohl ein Unfug.
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#1 carolo
  • 15.05.2012, 12:58h
  • Das muss aber ein sehr seltsames Bewertungssystem sein, wenn Deutschland vor Belgien liegt.
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