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"Sexuelle Belästigung"

Vier Masseure gegen John Travolta


John Travolta im Film "Hairspray" (2007)

Mehrere Masseure bezichtigen John Travolta der sexuellen Belästigung - und wollen Geld sehen. Der mit Schauspielerin Kelly Preston verheiratete Star streitet alle Vorwürfe ab.

Zuletzt hat der Masseur einer bekannten New Yorker Hotel-Sauna hat in der "Daily News" behauptet, dass der 58-jährige Schauspieler drei Jahre lang Hausverbot hatte, weil er sich gegenüber männlichen Angestellten "unangemessen" verhalten habe. "Travolta hat immer einen Mann für seine Massage verlangt, aber nach einer Weile wollte ihn niemand mehr bedienen", erklärte Michael Caputo. Daraufhin sei Travolta der Zugang zum Saunabereich verwehrt worden. Caputo behauptet, dass Travolta die männlichen Masseure nackt angemacht habe, um zu sehen, "wie weit er gehen kann". Das Hotel wollte sich zu den Vorwürfen bislang nicht äußern.

Zuvor hatten bereits drei weitere Masseure berichtet, dass Travolta sexuelle Dienstleistungen von ihnen verlangt habe. Zunächst hatte ein Masseur aus Kalifornien Travolta vor gut einer Woche wegen sexueller Belästigung auf zwei Millionen Dollar verklagt (queer.de berichtete). Sein Anwalt Okorie Okorocha hat den Mann aber inzwischen fallengelassen, weil Travolta am betreffenden Tag nicht im Bundesstaat gewesen sein soll. Der Anwalt erklärte aber, dass ihn bereits "unzählige vermeintliche Opfer" kontaktiert hätten und er weitere Klagen vorbereite.

Zwei Masseure - einer arbeitet auf einem Kreuzfahrtschiff, der andere in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) - haben Travolta seither wegen angeblicher sexueller Übergriffe öffentlich belastet. Der Mann aus Atlanta, der ebenfalls von Okorocha vertreten wird, behauptet, er sei "durch den Vorfall emotional beschädigt" worden. Der 150 Kilogramm schwere Masseur sei nach Angaben seines Anwalts mit der Zahlung von 250.000 Dollar einverstanden, seine Klage fallenzulassen.

Gegenklage möglich

Travolta-Anwalt Marty Singer behauptet, die Masseure hätten die Geschichten frei erfunden, um schnell an Geld zu kommen. Dem Anwalt der Masseure warf er vor, für "15 Minuten Ruhm" Lügen zu verbreiten. Travolta denke darüber nach, eine Gegenklage wegen Verleumdung und übler Nachrede vorbereiten zu lassen.

Es gibt bereits seit Jahren Homo-Gerüchte um John Travolta. Erst im Dezember 2011 hatte Schauspielerin Carrie Fisher ("Prinzessin Leia") im Homo-Magazin "The Advocate" auf die Frage nach Travoltas Homosexualität erklärt: "Meine Gefühle über John sind eindeutig: Wir wissen es und uns ist es egal. Es tut mir Leid, dass ihm das unbequem ist. Das ist alles, was ich sagen kann" (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.05.2012, 17:33h
  • Die Masseurenaffäre scheint John Travolta bald in arge Erklärungsnöte zu manövrieren! Derzeit steht Aussage gegen Aussage. Es könnte aber auch dazu führen, daß das Ganze Travolta so zusetzt, daß ihm keine andere Möglichkeit bleibt, sich als bisexuell zu outen! Dann wäre er endlich aus dem Schrank!
    Ob es mit der Schauspielerkarriere weitergeht, da muß man abwarten.
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#2 milky wayAnonym
#3 vulkansturmAnonym
  • 16.05.2012, 02:11h
  • Der 150 Kilo schwere Masseur will 250.000 Dollar. Mein Gott, wer es glaubt wird selig.
    Wer belästigt sexuell einen derartig Übergewichtigen. Das Rechtsystem in den USA ist einfach nur krank.
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#4 DarkpawEhemaliges Profil
  • 17.05.2012, 10:52h
  • Da steckt doch einfach nur die typische Geldgeilheit hinter. Profitgeile Mistschweine.
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#5 mgrasek100Ehemaliges Profil