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  • 18.05.2012           9      Teilen:   |

Hasssänger

Beenie Man soll nach Köln kommen

Beenie Man gelobt wieder mal Besserung
Beenie Man gelobt wieder mal Besserung

Hasssänger Beenie Man will zeitgleich zum CSD in Köln auftreten - in einem Internet-Video hat der 38-Jährige (wieder einmal) versprochen, in Zukunft Mordaufrufe gegen Schwule und Lesben zu unterlassen.

Der Veranstalter des Summerjam-Musikfestivals hat bestätigt, dass der 38-jährige Sänger Anfang Juli ein Open-Air-Konzert in Köln geben wird - am gleichen Wochenende, an dem auch der ColognePride stattfindet. Im August will Beenie Man zudem beim Chiemsee Reggae Summer auftreten (queer.de berichtete). Außerdem sind Konzerte in der Schweiz, in Holland, in Spanien und in Polen geplant.

Beenie Man steht in der Kritik, weil er in mehreren sadistischen Songs dazu aufruft, Schwule zu zu töten ("Ich träume von einem neuen Jamaika, wo sämtliche Schwulen hingerichtet werden"). Er entschuldigte sich bereits mehrfach für die Texte dieser älteren Lieder, so etwa in den Jahren 2004 und 2009. Trotzdem führte er sie nach jeder Entschuldigung erneut auf und lässt sie auch heute noch verkaufen.

Anlässlich seiner Europa-Tournee veröffentlichte er auf Druck der Kölner Veranstalter am Montag erneut eine Entschuldigung auf Youtube: "Lassen Sie mich klar und deutlich sagen: Ich habe gegen niemanden etwas", so Beenie Man. Er respektiere jeden Menschen, unabhängig von Herkunft, Religion und "sexueller Präferenz".

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"Reggae Compassionate Act 2"

Das Summerjam-Festival ließ Beenie Man auch den sogenannten "Reggae Compassionate Act 2" unterschreiben, in der er sich verpflichtet, "nirgendwo in der Welt" homophobe Lieder aufzuführen.

Eine derartige Vereinbarung hatte er aber bereits zwei Mal zuvor gebrochen: 2007 hat der Sänger einen "Reggae Compassionate Act" unterzeichnet. Daraufhin durfte er in Deutschland und anderen Ländern auftreten. Als er aber einen Monat später wieder zurück in der Heimat kam, dementierte er gegenüber der jamaikanischen Presse, jemals ein derartiges Dokument unterzeichnet zu haben (queer.de berichtete). Ähnlich verhielt er sich ein Jahr später, als er dank seiner Unterschrift in Berlin auftreten durfte.

In den vergangenen Jahren musste Beenie Man wegen seiner homophoben Texte jedoch immer wieder Konzerte absagen, so etwa 2010 in Amsterdam und Brüssel oder 2008 in Hamburg. (dk)

Youtube | Beenie Man behauptet, dass er alle Menschen respektiert, sogar die Schwulen.
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Reaktionen zu "Beenie Man soll nach Köln kommen"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
18.05.2012
18:49:05


(+8, 8 Votes)

Von beierhuber
Aus Genf (Schweiz)
Mitglied seit 28.01.2011


Das ist wirklich unglaublich. In seinem Video spricht Beenie Man davon, dass er seit 20 Jahren keins seiner Anti-LGBT Lieder gesungen hat. Es macht sich selbst zum Opfer. Gehts noch? fakt ist, dass er 2009 bei einem Festival seine Anti-Gays Songs gesungen hat und damit einen Skandal ausgelöst hat. Er hat in Uganda auf der Bühne den Song "Mi Nah Wallah" gesungen gefordert allen Schwulen die Kehle durchzuschneiden. Der Sponsor Pepsi Cola hat sich daraufhin öffentlich entschuldigt und distanziert. Hier ist der Song "Han Up Deh" in dem Beenie Man fordert, dass man lesbische Frauen aufhängen soll: Zur Zeit zu kaufen bei Amazon:
Link zu www.amazon.com
Distanzieren sieht für mich anders aus. Das Schweizer Reggae Festival in Frauenfeld überprüft gerade die Möglichkeit Beenie Man nach massiven Protesten wieder auszuladen.
Link zu www.nzz.ch

Wer noch mehr tun möchte kann u.a. diese Petition hier unterschreiben und gegen diverse Events diesen Sommer protestieren:
Link zu www.change.org


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#2
18.05.2012
19:53:06


(-5, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das Konzert wird nicht stattfinden, weil es viele geben wird, die dagegen protestieren und Erfolg haben werden!


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#3
19.05.2012
12:21:12


(+7, 7 Votes)

Von Sebi


Es geht schon nicht, dass Hasssänger überhaupt in Europa auftreten. Aber dann auch noch in Köln parallel zum CSD.

Und diese angeblichen Versprechen sind nichts wert. Wie oft haben dieser und andere Fascho-Sänger schon solche Versprechen abgegeben und dann wieder gebrochen. Es geht dabei nur um die Sicherung des Einkommens: vor einem Deutschland-Konzert wird viel versprochen um hier auftreten und kassieren zu können. Und danach wird dann munter weiter gehetzt.


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#4
19.05.2012
14:57:20
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Glaubt diesem Typen kein Wort!

Da wo es nicht mehr politisch korrekt ist zu Mord an Schwulen aufzurufen, versucht er aus rein kommerziellen Interessen den Geläuterten zu spielen. In Jamaica, Uganda etc. soll uns dann aber wieder die Kehle aufgeschlitzt werden und alle jubeln dem Fascho dort dann auch noch zu!

Gibt dem Europaweites Einreiseverbot!


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#5
19.05.2012
17:23:48


(-5, 7 Votes)

Von Frieder


Nazis dürfen sich doch auch versammeln und demonstrieren. Ihre Inhalte sind doch auch menschenverachtend.


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#6
20.05.2012
15:20:59


(0, 2 Votes)

Von ArthurDent


Warum kommentiere ich das überhaupt?
Ist doch immer dasselbe, irgendein Halbpromi
pöbelt homophob- Proteste aus der LGBT Community...und seinem Sponsoranhang- Halbherzige Entschuldigung- weiter wie bisher.
Da hilft nur: Konsequent ignorieren und keine Tickets und Platten kaufen.


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#7
20.05.2012
22:09:20


(+3, 3 Votes)

Von wilson
Profil nur für angemeldete User sichtbar


@qeer.de-Redaktion: Der Summerjam wird vom WDR (genauer vom Rockpalast, einer TV-Sendung und der Radiowelle Einslive) unterstützt (vgl. Liste der Freunde und Förderer). Habt ihr bei denen mal angefragt, wie sie zum geplanten Beenie Man Auftritt stehen? Vor zwei Jahren haben die auf meine Rückfrage ganz schnell Videos und Photos der Nachberichterstattung über einen Hasssänger von ihren Homepages genommen.


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#8
21.05.2012
10:37:00


(+2, 2 Votes)

Von Georgina
Antwort zu Kommentar #7 von wilson


Vielleicht sollte der CSD endlich einen Stand auf der Summerjam machen, um aufzuklären, und vor allem, um auch Wasch- und Pflegetipps zu geben.


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#9
30.05.2012
10:53:36


(0, 2 Votes)

Von Ganz Einfach


Wieso diskutiert ihr überhaupt?

Der Sachverhalt ist klar:

"Wie einige andere seiner Musiker Kollegen aus Jamaika hat auch Beenie Man in seinen Anfangsjahren - geprägt durch jamaikanische Ghetto Communities - homophobe Textinhalte geschrieben. Er hat aber im Laufe der Zeit, nach der Möglichkeit einer Bewusstseinserweiterung durch Konzertreisen in westliche Länder, ein eindeutiges Statement zu diesen 'early years issues' abgegeben. Auf Initiative der Berliner Kulturbrauerei und unter Mitwirkung verschiedener Verbände hat er im August 2008 den 'Berlin Reggae Compassionate Act' unterschrieben und dann ein phantastisches Konzert in Berlin geben. Wir haben vor der Verpflichtung des Künstlers dieses Dokument erneuert und für den Auftritt beim SUMMERJAM als Vertragbestandteil erklärt."

BEENIE MAN hat sich von homophoben Liedgut distanziert und darf somit überall in Europa auftreten!

Von mir aus auch auf einem der Regenbogen-Wagen auf dem CSD in Köln!


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