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Bereits in den 1920er Jahren thematisierte die französische Performancekünstlerin, Surrealistin und Dichterin Claude Cahun (1894-1954) in ihren Fotografien, Collagen und Objekten Androgynität, lesbische Liebe und Feminismus. Sie nahm Gender und Sprache auseinander, stritt energisch für Emanzipation und gegen Faschismus. Jetzt werden ihre Bilder im Rahmen der Kunstausstellung "to dyke_trans" erstmals in Berlin ausgestellt. Das Selbstporträt oben stammt aus dem Jahr 1928 (© Claude Cahun. Jersey Heritage).

Die ungewöhnliche, nur sechs Tage dauernde Ausstellung in der Galerie Funke (Willibald Alexis Straße 13-14, Berlin-Kreuzberg) stellt ab Mittwoch, den 23. Mai um 18 Uhr "dyke_trans" als (selbst-)kritisches Konzept vor und zeigt zahlreiche Werke von queer-feministischen Künstlerinnen und Künstlern. "Grundgedanke ist es, unterschiedliche feministische Perspektiven auf zweigeschlechtliche Normierungen zu zeigen, zu irritieren und zu hinterfragen", heißt es in der dazugehörigen Pressemitteilung.

Neben den Werken von Claude Cahun feiern auch Bilder von Zanele Muholi Berlin-Premiere. Die südafrikanische Künstlerin und Aktivistin engagiert sich in ihrer Heimat politisch für die Rechte von Lesben und thematisiert in ihren Arbeiten die Sichtbarkeit von LGBT in der Gesellschaft. Hier etwa Zanele Muholis Foto-Porträt von Phumzile Nkosi (Vosloorus, Johannesburg, 2011):



Die Ausstellung "dyke_trans" ist eines der Highlights der spannenden queeren Veranstaltungsreihe Lab: Trans_forming Politics, die vom 23. bis 29. Mai an verschiedenen Orten in Berlin stattfindet. Veranstalter sind die Humboldt-Uni, die Lesbenberatung, GLADT und der Südblock. (mize)