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  • 21.05.2012           22      Teilen:   |

Im Windschatten Obamas

50 Cent für Ehe-Öffnung und Hetero-Schutz

50 Cent, der Homo-Gerüchte stets angewidert von sich weist, äußert sich erstmals zur Ehe-Öffnung
50 Cent, der Homo-Gerüchte stets angewidert von sich weist, äußert sich erstmals zur Ehe-Öffnung

Gangsta-Rapper 50 Cent hat sich für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ausgesprochen, gleichzeitig aber gewarnt, dass Heteros vor schwulen Übergriffen geschützt werden müssten.

Der 36-Jährige, der bislang eher durch homophobe Äußerungen aufgefallen ist, erklärte im Interview mit "XXLMag": "Ich denke, es wäre dumm jetzt noch gegen gleichgeschlechtliche Ehen zu sein". Er erklärte, dass er die Unterstützung der Ehe-Öffnung durch US-Präsident Barack Obama begrüße. Obama hatte sich vor gut einer Woche überraschend für die Ehe-Öffnung ausgesprochen – er ist damit der erste amtierende Präsident, der sich für die Gleichstellung einsetzt (queer.de berichtete).

50 Cent schob allerdings – wie so oft in Interviews – eine recht provokante These hinterher: Er behauptete, dass angesichts der zunehmenden Gleichberechtigung von Schwulen Heteros geschützt werden müssten. Die wachsende Akzeptanz von Schwulen könne zur Diskriminierung führen, fürchtet der Rapper: "Wir brauchen Organisationen für Hetero-Männer. Wir brauchen sie, wenn man zum Beispiel im Aufzug ist und am Hintern angefasst wird."

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Jay-Z für Homo-Ehe

Bereits letzte Woche hat der in den USA erfolgreiche Rapper Jay-Z für die Ehe-Öffnung geworben, allerdings ohne sich wie 50 Cent Sorgen um seinen Hintern zu machen: "[Diskriminierung von Schwulen] ist genau das gleiche wie Diskriminierung von Schwarzen", sagte der Künstler, der in Amerika 23 Mal Platin für seine Alben erhalten hat.

50 Cent wurde mehrfach von Homo-Gruppen für homofeindliche Äußerungen kritisiert. So sorgte ein Twitter-Eintrag im vergangenen Jahr für Aufregung, in dem er allen nichtheterosexuellen Männern empfahl, Selbstmord zu begehen (queer.de berichtete). Er erklärte später, er sei missverstanden worden. Bereits 2004 hatte er gesagt: "Ich bin kein Freund von Schwuchteln, ich will keine Homos um mich rumhaben." (queer.de berichtete). (dk)

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Reaktionen zu "50 Cent für Ehe-Öffnung und Hetero-Schutz"


 22 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
21.05.2012
14:22:32


(+3, 5 Votes)

Von fink


"Homophobia is the fear that gay men will treat you the way you treat women."

(volksweisheit via twitter)


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#2
21.05.2012
14:30:30


(-6, 8 Votes)

Von Sarkast


Der Typ spinnt mit seiner Aussage...
Die Armen Heteros müssen ja sooo Angst vor den Schwulen haben. Es ist doch eher umgekehrt...

Iinteresannte aber erschreckende Info:

Link zu www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

"In einigen muslimischen Ländern – so auch im Irak - werden Homosexuelle qualvoll hingerichtet. So wird ihnen der Anus zugeklebt und sie bekommen als Getränk ein starkes Abführmittel (Terminus: “iranischer Kaugummi“). "

So und jetzt bin ich mal sarkastisch :
Genau, die Schwulen sind alle Vergewaltiger von Hetero-Männern, genauso wie man ja behauptet das alle Pädos vergewaltiger von Jungs oder Mädchen sein sollen und nur das schlimmste wollen...


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#3
21.05.2012
15:03:23


(+4, 10 Votes)

Von info
Antwort zu Kommentar #2 von Sarkast


Der französische Präsident Hollande sprach sich vor seiner Wahl für die Homo-Ehe aus.

Er besiegte Sarkozy mit 1,1 Millionen Wählerstimmen.

1,7 Millionen muslimische Franzosen stimmten für Hollande.

(93% Holllande 7% Sarkozy)

Link zu www.gatestoneinstitute.org


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#4
21.05.2012
15:14:43


(+4, 8 Votes)
 
#5
21.05.2012
15:21:32


(+4, 8 Votes)
 
#6
21.05.2012
15:48:53


(+4, 6 Votes)
 
#7
21.05.2012
17:01:03


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


50 Cent ist für die Homoehe und für einen Schutz für Heteros vor schwulen Übergriffen - paradox ist hier noch untertrieben!


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#8
21.05.2012
17:23:49


(+2, 2 Votes)

Von Francois


Er will doch nur heiraten können.
Im Brautkleid wird er aussehen wie damals Dennis Rodman. Cool.


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#9
21.05.2012
17:48:55


(0, 2 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #3 von info


Die wählten Hollande allerdings nicht, weil sie Muslime sind, sondern weil sie Franzosen sind. Linke Franzosen halt.

Die Angstfantasie vor der Fahrstuhlattacke zeigt, dass heterosexuelle Identität ein heteronormatives Konsstrukt ist. Die verdrängte Lust kehrt zurück als Angst. Traurig.


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#10
21.05.2012
17:54:00


(+4, 4 Votes)

Von Panne


"Wir brauchen Organisationen für Hetero-Männer."

Hase, sowas gibt es schon.

Quelle: Wikipedia
"Sexuelle Belästigung ist eine Form von Belästigung, die insbesondere auf das Geschlecht der betroffenen Person abzielt.

Sie gilt heute in den meisten westlichen Ländern als Diskriminierung und ist z. B. im Sinne des Arbeitsrechts rechtswidrig, ist aber abzugrenzen von sexuellem Missbrauch sowie körperlicher Gewaltanwendung, die ihrerseits Straftatbestände erfüllen. Als sexuelle Belästigung gelten unter anderem sexistische und geschlechtsbezogene entwürdigende bzw. beschämende Bemerkungen und Handlungen, unerwünschte körperliche Annäherung, Annäherungen in Verbindung mit Versprechen von Belohnungen und/oder Androhung von Repressalien."


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