Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
| Eurovision Song Contest
  • 21.05.2012           1      Teilen:   |

Sinplus: Der Traum zweier Brüder

Nicht nur Roman kann V-Ausschnitt: Gabriel und Ivan von Sinplus im Gespräch mit queer.de
Nicht nur Roman kann V-Ausschnitt: Gabriel und Ivan von Sinplus im Gespräch mit queer.de

Glaubt man den Prognosen aus dem Pressezentrum, wird es beim ersten Halbfinale eng für Ivan und Gabriel Broggini. Die beiden Brüder aus Losone (Kanton Tessin) treten für die Schweiz beim Eurovision Song Contest an. Michael Götz-Pijl sprach in Baku mit der Band über Selbstverwirklichung, ihre Favoriten und ihre Message an schwul-lesbische Fans.

Wie fühlt es sich an, Teil der Eurovision-Familie zu sein?

Ivan: Es ist toll, bei diesem goßen Event dabei zu sein. Am Anfang wussten wir noch nicht viel über diesen Wettbewerb, haben aber viel gelernt. Und es ist wirklich wie eine Familie: Wir haben viele Leute aus allen möglichen Ländern getroffen. Das ist super: Alle sind da, um Spaß zu haben.

Wie gefällt euch Baku?

Ivan: Wir sind glücklich, hier zu sein. Die Leute sind alle so froh und freundlich, man merkt, sie wollen was gutes auf die Beine stellen.

In Deutschland gab es eine große Diskussion, ob man den Song Contest boykottieren sollte. War das auch ein Thema in der Schweiz, und was ist Eure Ansicht dazu?

Gabriel: Auch in der Schweiz wurde diskutiert. Aber Eurovision ist eine gute Sache: Jetzt weiß ganz Europa über Aserbaidschan Bescheid, redet über die Probleme im Land. Wir hoffen, dass der Contest den Menschen hier helfen wird. Aber Probleme gibt es in vielen Ländern, auch in der Schweiz.

Fortsetzung nach Anzeige


Die Brüder bei der zweiten Probe - Quelle: EBU
Die Brüder bei der zweiten Probe (Bild: EBU)

Ihr hattet als Band ursprünglich den Namen "Infinity" und habt euch später umbenannt. Warum?

Ivan: Die Zusammensetzung der Gruppe hatte sich verändert, einige sind in eine andere Stadt gezogen. Mit der neuen Combo haben wir ein wenig eine neue musikalische Richtung eingeschlagen. Daher haben wir uns neu für Sinplus entschieden. Mit dem Namen wollten wir ausdrücken, dass Rock'n'Roll mehr ist als eine Sünde, es sind mal mehrere Sünden, mal Liebe.

Warum habt ich euch dazu entschieden, am Grand Prix teilzunehmen?

Gabriel: Er ist eine große Chance für eine neue Band, im Ausland gehört zu werden, die Grenzen des eigenen Landes zu verlassen.

Euer Song heißt "Unbreakable". Was geneu wollt ihr mit ihm aussagen?

Ivan: Der Titel hat eine wichtige Botschaft: "Ey, Du kannst machen, was du willst, Du kannst Deine Träume verfolgen." Das ist natürlich manchmal nicht so einfach, aber Du musst weiterprobieren, ein bisschen unbreakable sein. Wir sind stolz, dass wir eine solche positive Message haben, wir singen nicht einfach über Party und so. In der jetzigen Krisenzeit braucht man solche positiven Botschaften.

Sinplus-Pressekonferenz in Baku
Sinplus-Pressekonferenz in Baku (Bild: EBU)

Habt ihr Favoriten beim diesjährigen Song Contest?

Ivan: "Unbreakable" (lacht). Anggun ist bereits eine große Künstlerin und meine persönliche Meinung ist, dass sie was sehr gutes machen wird. Sie hat viel Erfahrung auf der Bühne und ich denke, sie wird im Finale viel Erfolg haben.

Gabriel: Ich mag auch das Mädchen aus Dänemark. Sie bringt etas anderes auf die Bühne, das ist gut und ergänzt diesen Wettbewerb.

Was ist wichtiger bei diesem Contest: Einen guten Song zu haben oder eine gute Bühnenshow?

Ivan: Schwierig. Der Song muss unbedingt gut sein, catchy, nicht zu kompliziert, vielleicht auch tanzbar. Zugleich ist das eine TV-Show: Das Auge entscheidet mit. Ich denke aber, das Lied ist trotzdem wichtiger.

Jedward haben euch bei der Pressekonferenz halbernst vorgeworfen, sie zu kopieren: Zwei Brüder auf der Bühne, dazu gestylte Frisuren. Was ist eure Antwort?

Ivan: Ach, man kann uns nicht einfach mit Jedward vergleichen. Natürlich sind wir Brüder, was toll ist: Denn in der Musikgeschichte war das oft erfolgreich, denk mal an AC/DC, Van Halen oder Oasis.

Was ist eure Message an unsere schwulen und lesbischen Leser?

Ivan: Folgt euren Träumen, tut was immer ihr tun wollt. Wenn ihr auf unbreakable guys steht, unterstützt uns!

Das Album "Disinformation" ist soeben in Deutschland erschienen.

Youtube | Die Brüder bei ihrer zweiten Probe
Links zum Thema:
» Webseite von Sinplus
» Das Album bei Amazon
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher ein Kommentar | FB-Debatte
Teilen: 5                  
Service: | pdf | mailen
Tags: sinplus, schweiz, eurovision
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Sinplus: Der Traum zweier Brüder"


 1 User-Kommentar
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
22.05.2012
22:39:22


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich drücke ihnen die Daumen, daß sie es ins Finale schaffen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


ESC-Berichte von Queer.de
Eurovision 2016 in Stockholm
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2016
» Video-Galerie als Playlist-Popup
Eurovision 2015 in Wien
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2015
Eurovision 2014 in Kopenhagen
» ESC-Liveblog 2014
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2014
Eurovision 2013 in Malmö
» ESC-Liveblog 2013
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2013
Eurovision 2012 in Baku
» Eurovision-Live-Blog
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2012
Eurovision 2011 in Düsseldorf
» Liveblog: ESC in Düsseldorf
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer
» Szene-Guide Düsseldorf
» Unsere ESC-Youtube-Videos
Eurovision-Links
» Offizielle Seite (NDR)
» Offizielle Seite (EBU)
» Prinz ESC Blog
» Vorwärts ESC Blog
» Mehr Links (rechte Spalte)

Top-Links (Werbung)

 KULTUR

Aktuell auf queer.de
MV: Fast alle LGBT-Schüler machen Diskriminierungserfahrungen Regenbogenfahnen gestohlen und verbrannt Berlin: Zwei Männer im U-Bahnhof homophob beleidigt und verletzt Die SPD und der Paragraf 175
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt