Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16559

Dieser Mann wird verdächtigt, etwas mit dem Tod von Nicky Miler zu tun zu haben (Bild: Pressestelle Polizei Berlin)

Die Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes sucht nach einem Mann, der in der Schwulenbar "Große Freiheit 114" den 32-jährigen Nicky M. umgebracht haben soll.

Miler war am Morgen des 5. Mai in der "Männerwirtschaft mit beruhigtem Gastraum" ermordet aufgefunden worden. Ein Mitarbeiter hatte bei seinem Kontrollgang gegen 6:30 Uhr den toten Mann nach Medienberichten im Darkroom entdeckt und die Polizei alarmiert (queer.de berichtete). Am Dienstag hat die Polizei nun Fahndungsfotos und ein kurzes Video veröffentlicht, die am Ostbahnhof von einer Überwachungskamera aufgenommen worden sind und den Tatverdächtigen zeigen sollen.

Bei der gesuchten Person handelt es sich vermutlich um einen Deutschen, der akzentfrei spricht und kommunikativ ist. Der Mann ist zirka 25 bis 40 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß. Er hat eine kräftige Statur und war in der Tatnacht mit einer blauen Jeans sowie mit einer dunklen Jacke der Firma "Jack & Jones" (Modell: Green Jacket) bekleidet. Die Aufnahmen sind kurz nach der Tat entstanden, als der Gesuchte gegen 5:50 Uhr morgens versuchte, mit der geklauten Kreditkarte des Opfers an einem Fahrkartenautomaten ein Deutsche-Bahn-Ticket nach Saarbrücken zu kaufen.

Fahrtziel Saarbrücken

Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Gesuchten im Bereich der Boxhagener Straße, Warschauer Brücke, Ostbahnhof gesehen oder eine Zugfahrkarte - möglicherweise auch mit einem anderen Fahrziel als Saarbrücken - gekauft haben. Außerdem suchen die Beamten weiterhin nach Personen, die Nicky Miler kannten und Angaben zu seinem persönlichen Umfeld machen können. Auch Zeugen, die Miler vor seinem Tod in der Bar gesehen haben, sollten sich bei den Behörden melden.

Bereits im Januar gab es ein Tötungsdelikt an einem Berliner Szeneort: Ein Mitarbeiter des schwulen Badehauses "Boiler" war Anfang Januar umgebracht worden. Ein 43-jähriger Verdächtiger ist in diesem Fall festgenommen worden, die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl wegen Mordes "zur Befriedigung des Geschlechtstriebs" (queer.de berichtete). (dk/pm)

Hinweise im Fall Nicky M...

...nehmen die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911333 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


#1 anonymusAnonym
  • 22.05.2012, 15:10h
  • " Ein 43-jähriger Verdächtiger ist in diesem Fall festgenommen worden, die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl wegen Mordes "zur Befriedigung des Geschlechtstriebs" (queer.de berichtete). (dk/pm)"

    ... ich frag mich, wie tief die Szene noch abdriftet
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MalewixAnonym
#3 Thorsten1Profil
  • 22.05.2012, 15:54hBerlin
  • Antwort auf #1 von anonymus
  • Es wird noch schlimmer werden, aber nicht nur bei den Schwulen, auch bei den Heteros. Die Leute kommen durch das Internet auf Ideen, die sie früher nicht hatten. Und Ideen werden dann irgendwann auch in die Tat umgesetzt.
    Bei einem anonymen Treffen mit einem Unbekannten bleibt immer ein Restrisiko. Es ist unglaublich, mit welcher Naivität viele Schwule unbekannte Männer zu sich in die Wohnung lassen. Aber jeder muss wohl erst selbst negative Erfahrungen gemacht haben, bis er vorsichtiger wird, denn jeder geht davon aus, dass so etwas immer nur anderen Leuten passiert, nie einem selbst - solange, bis man einen Revolver oder ein Messer am Hals an...Mir selbst ist das vor einigen Jahren passiert.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 SabineAnonym
  • 22.05.2012, 16:12h
  • Antwort auf #3 von Thorsten1
  • diese (crusing-) morde gab es schon immer in der homoszene, auch ohne internet. ich weiß noch dass ein lehrer davon erzählte dass ein ehemaliger schüler in der "heimlichen" szene in der großstadt umgebracht wurde..die frage ist, ob sie gestiegen sind.
    homos sind sehr narzisstisch und viele haben eine persönlichkeitsstörung. wenn dann falsche aufeinander treffen können ungelöste ödipale
    konflikte zu tage treten.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 daVinci6667
  • 22.05.2012, 16:33h
  • Antwort auf #3 von Thorsten1

  • Ja Thorsten, du hast leider recht!

    Zu Single-Zeiten, ging Ich alleine teilweise oft in schwule Saunen, Clubs und Bars. Nie ist irgendwas passiert, wohl weil ich (meist) vorsichtig war und zumindest statistisch, innerhalb der Schweiz weniger geschieht. Verrückte und abartig Perverse gibt es natürlich überall, nicht nur bei "schwulen" Locations.

    Heute gehen wir selten in die Szene und nur gemeinsam als Paar. Ich kann generell empfehlen nach Möglichkeit immer mit Freunden auszugehen. Spass soll sein, Sicherheit geht vor!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 KonstantinEhemaliges Profil
#7 maaartinAnonym
#8 SabineAnonym
#9 SebiAnonym
  • 22.05.2012, 20:37h
  • Antwort auf #4 von Sabine
  • Aha, Schwule haben also eine Persönlichkeitsstörung.

    Wie viel Prozent denn? Mehr als bei Lesben und Heteros? Oder vielleicht alle Schwulen?

    Und welcher Studie entnimmst Du das? Oder ist das einfach nur Deine persönliche Phantasie?
  • Antworten » | Direktlink »
#10 FoXXXynessEhemaliges Profil