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Für die Lokalnachrichten war die Geschichte um Marcus W. das Hauptthema

Ein 18-Jähriger ist in Florida wegen Mordes angeklagt worden, weil er einen 30-Jährigen in einem Park erschossen hatte. Angeblich hatte der Mann ihn sexuell belästigt, als der Schüler seinen Rausch ausschlief.

Die Tat ereignete sich nach Angaben des Lokalsenders WTSP im Wildnispark der Kleinstadt New Port Richey, die 40 Kilometer nördlich von Tampa liegt. Der 18-jährige Marcus W. soll demnach mit Christopher M. in der Nacht vom 12. zum 13. Mai große Mengen Alkohol konsumiert haben. Die Beiden feierten M.s 30. Geburtstag.

W. sagte in seiner Zeugenvernehmung, dass er dann auf einem Picknicktisch eingeschlafen sei. Als am frühen Sonntagmorgen erwachte, habe M. ihn oral befriedigt. Daraufhin habe er den Mann panikartig von sich gestoßen und dessen Waffe genommen, die neben ihm auf dem Tisch gelegen hatte - und habe seinen Trinkpartner erschossen. Dann habe er die Leiche mit einem Schlafsack abgedeckt, den Geldbeutel des Opfers an sich genommen und habe mit dessen Wagen den Tatort verlassen. Auf dem Weg nach Hause habe er für 40 Dollar das Auto vollgetankt und mit dem erbeuteten Geld bezahlt.

Anklage wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz

Die Polizisten fanden die Tatwaffe, den Wagen und den Geldbeutel in der Wohnung des Schülers. Er wurde inzwischen wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz angeklagt. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Mindeststrafe von 25 Jahren Gefängnis. Da er bereits 18 Jahre alt ist, wird er in jedem Fall im Gerichtsverfahren als Erwachsener behandelt.

Der Staat Florida ist in den letzten Monaten wegen seines "Stand-your-ground"-Gesetzes in die Schlagzeilen geraten. Dieses Gesetz, das in der Hälfte der US-Bundesstaaten angewendet wird, erlaubt es jeder Person, einen anderen Menschen zu töten, wenn dieser als Bedrohung empfunden wird. Unter Bürgerrechtlern sorgte die Tötung eines unbewaffneten 17-Jährigen für Aufregung, der Ende Februar vom Mitglied einer Nachbarschaftswache auf offener Straße erschossen wurde. Zunächst wollte die Polizei den Täter nicht festnehmen, weil dieser erklärte, er habe sich von dem jungen Schwarzen bedroht gefühlt. Nach Protesten im ganzen Land verhaftete die Polizei den 28-jährigen Todesschützen schließlich über sechs Wochen nach der Tat. Auch er ist inzwischen wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz angeklagt worden, befindet sich derzeit gegen Kaution aber wieder auf freiem Fuß. (cw)



#1 SebiAnonym
  • 22.05.2012, 20:34h
  • Naja, USA.

    Haben wir ja jetzt erst wieder gesehen, was das Leben eines Schwulen in den USA wert ist.

    Der wird wohl auch wieder 30 Tage Haft bekommen und das war es dann. Die Toten sind aber für immer tot. Die erwachen nicht nach 30 Tagen oder auch 30 Jahren wieder zum Leben...
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#2 NickAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 BjörnarAnonym
  • 23.05.2012, 03:56h

  • Die bescheuerten Amis und ihre Schußwaffen!

    Ich frage mich allerdings, würden die Reaktionen im Forum eventuell anders ausfallen, wenn es sich um eine Frau gehandelt hätte, die durch unerwünschten Oralverkehr geweckt worden ist...
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#5 anonymusAnonym
  • 23.05.2012, 09:43h
  • "Dann habe er die Leiche mit einem Schlafsack abgedeckt, den Geldbeutel des Opfers an sich genommen und habe mit dessen Wagen den Tatort verlassen. Auf dem Weg nach Hause habe er für 40 Dollar das Auto vollgetankt und mit dem erbeuteten Geld bezahlt."

    Also wenn ich einen Menschen erschieße weil ich mich von ihm bedroht fühle, habe ich bestimmt andere Gedanken als mir den Geldbeutel meines Opfers zu schnappen, dessen Auto, dannn an die Tanke zu fahren und den Tank zu füllen ..., da würde ich persönlich die nächsterreichbare Polizeistelle aufsuchen und den Vorfall schildern.
    Was mich auch wundert, daß M. seine Knarre einfach so neben sich auf den Tisch gelegt hatte ...
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#6 christianAnonym
  • 24.05.2012, 00:34h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Naja, wäre die Tat in Berlin passiert und nicht in den USA, dann wäre der Täter bestimmt auf freien Fuß gesetzt worden, weil er über einen festen Wohnsitz verfügt und vor Gericht dann nur wegen Totschlags belangt und zu einer Freiheitsstraf von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.
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