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  • 24.05.2012           16      Teilen:   |

Coming-out

Jim Parsons jetzt offiziell schwul

Jim Parsons spielt in der "Big Bang Theory" den genialen Wissenschaftler und Science-Fiction-Fan Sheldon Cooper - Quelle: CBS Broadcasting Inc.
Jim Parsons spielt in der "Big Bang Theory" den genialen Wissenschaftler und Science-Fiction-Fan Sheldon Cooper (Bild: CBS Broadcasting Inc.)

In einem Porträt in der "New York Times" hat sich TV-Star Jim Parsons ("The Big Bang Theory") in einem Nebensatz offiziell geoutet.

Der Artikel in der angesehensten amerikanischen Tageszeitung berichtet von einem Gastauftritt Parsons im Broadway-Stück "The Normal Heart" von Homo-Aktivist Larry Cramer. Zum Ende des Textes heißt es: "'The Normal Heart' ist für ihn auf mehreren Ebenen wichtig: Herr Parsons ist schwul und seit zehn Jahren in einer Beziehung". Parsons hat dieser Formulierung offenbar ausdrücklich zugestimmt. Bislang hatte er sich mit Aussagen zu seinem Privatleben stets zurückgehalten.

In Hollywood ist die sexuelle Orientierung Parsons kein Geheimnis gewesen. Bereits 2010 outete ihn das Revolverblatt "National Enquirer", das an Supermarktkassen verkauft wird (queer.de berichtete). Darin wurde über die langjährige Beziehung mit seinem Partner Todd Spiewak und über eine bevorstehende Hochzeit berichtet. Ein paar Monate später berichtete der "Enquirer", dass die Hochzeit abgesagt wurde, weil Parsons angeblich keine Kinder haben wollte. Die Männer seien aber ein Paar geblieben.

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Keine Alibi-Frauen

Wirklich versteckt hatte Parsons seine sexuelle Orientierung in der Vergangenheit nie. So erschien er zu öffentlichen Anlässen - anders als viele seiner heimlich schwulen Kollegen - nie mit einer Alibi-Frau, sondern nahm seinen Partner oft zu Preisverleihungen mit. Als er im vergangenen Jahr zum zweiten Mal für "Big Bang Theory" den Golden Globe erhielt, dankte er in seiner Rede seinem Partner, allerdings versteckt zwischen vielen anderen Namen. Homo-Blogger haben den besonders unter jüngeren Amerikanern beliebten Schauspieler aufgefordert, sich öffentlich zu seiner Sexualität zu bekennen, um schwulen Jugendlichen ein Vorbild zu sein.

In den letzten Jahren haben sich immer mehr schwule Hollywood-Schauspieler geoutet, weil dies offenbar nicht mehr als Karrierekiller empfunden wird. So verkündeten zuletzt Zachary Quinto (Spock im neuen "Star Trek") und Matt Bomer (Hauptdarsteller in "White Collar") ihr Coming-out.

"Big Bang Theory" läuft bis mindestens 2014

Parsons spielt in der "Big Bang Theory" bereits seit 2007 den theoretischen Physiker Sheldon Cooper. Er wird als genialer Wissenschaftler mit mangelnder Sozialkompetenz dargestellt. Außerdem hat er in der Serie keinerlei Interesse an Sex geäußert, hat aber seit 2011 mit Neurobiologin Amy Farrah Fowler eine Freundin. Die Serie hat in den USA gerade die fünfte Staffel beendet und ist mit Einschaltquoten von durchschnittlich 16 Millionen eine der erfolgreichsten aktuellen Serien. Der Sender CBS hat die "Big Bang Theory" daher bereits bis Mitte 2014 verlängert. In Deutschland läuft die Senung auf Pro Sieben und lockt dort bis zu zwei Millionen Zuschauer vor den Fernseher. (dk)

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Tags: coming-out, jim parsons
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Reaktionen zu "Jim Parsons jetzt offiziell schwul"


 16 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
24.05.2012
13:13:31


(-1, 9 Votes)

Von P Irat


Ich habe noch nie verstanden, warum ein Comint out so ein großer Schritt sein soll und weshalb er gemacht werden muss.

Ich bin mir meiner Homosexualität seit dem 16. Lebensjahr bewusst und habe nie ein Geheimnis drum gemacht. Viel Tam-Tam jedoch auch nicht.

Alibi-Frauen finde ich für im Übrigen vollkommen in Ordnung. Jeder entscheidet selbst, wer und wie viele etwas über einen wissen. Ich hätte keine Lust als Filmstar, dass selbst meine Sexleben öffentlich diskutiert wird. In diesem Sinne hat eine Alibi-Frau auch nichts mit Verleugnen zu tun: Ein Schutz der Privatsphäre muss doch jedem möglich sein.


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#2
24.05.2012
13:42:27


(0, 0 Vote)

Von Friedrieke


Die sollten zeigen, dass Sheldon schwul ist, und wie nüchtern und rational er damit umgehen würde.

PS: In Sicoms darf Mann heute in USA offen schwul sein, siehe auch How i met your...
Aber nur im Comedy Bereich. Und die kriegen auch keinen anderen Jobs mehr..


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#3
24.05.2012
15:04:17
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von P Irat


Du hast also Alibi-Frauen um den Hetero-Macker zu geben und hälst das Coming-out nur für ein großes Tamtam?

Weißte was? Sei mal ehrlich mit dir selber: Du bist ne Klemmschwester und hattest dein Coming-out noch gar nicht!

Im übrigen hat man später noch immer wieder seine kleineren Coming-Outs im Alltag, immer dann wenn du neue Leute außerhalb der Community kennen lernst. Du denkst ist nicht notwendig das zu sagen? Doch! Weil es in erster Linie dich selbst zu stören beginnt und wir nur durch Sichtbarkeit im Alltag Verbesserungen erreichen.

Frag dich in solchen Situationen einfach: Bin ich Mann oder Feigling?


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#4
24.05.2012
16:35:18


(-5, 9 Votes)

Von Sabine
Antwort zu Kommentar #3 von daVinci6667


Versteht mich jetzt nicht falsch, aber ein Nicht-Coming-Out schützt oft auch davor nicht völlig zu verschwulen, siehe David-Statue im Schlafzimmer etc. Wenn man älter wird besteht nicht so sehr die Gefahr, nur die Szene und die Homokultur an sich als identitätsstiftende Merkmale anzusehen.

Der Mittelweg wär gut:. Sich nicht verstecken müssen, also sich dem Umfeld mitteilen können, aber ohne einen seltsamen Musikgeschmack (ESC o. Rufus Wainwright..) entwickeln zu müssen und vor allem diesen schrägen Style zu pflegen: Wenn ich heute die 18+ Homos in Clubs sehe, dann erschrecke ich mich oft, und denke, wenn ich einen Sohn hätte, der mit solchen Frisuren rumlaufen würde und solche pfauenartige Freunde hätte, dann würde mir das gar nicht gefallen. In Style-Fragen bin ich sehr streng. Vielleicht schützt ja ein späteres Coming-Out vor solchen Geschmacksverirrungen.


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#5
24.05.2012
17:05:58


(+4, 4 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von P Irat


Nicht-Alibi bedeutet zu sich zu stehen. Da kann es mir wurscht sein, was die Umgebung denkt!

Wenn du hetero waerst, wuerdest mit einem Alibi-Freund herumlaufen?

Wozu laeufst du also mit einer Alibi-Frau herum, wenn du wirklich schwul bist, was ich bezweifle. Du willst dich vor denjenigen Menschen verstecken, die du auf ein Podest gestellt hast und zu dir herabblicken koennten!

Ich fuer mein Teil, gehe auch gern mit meinem Hetero-Freund aus, nicht wegen eines Alibis, sondern aus Freundschaft und gemeinsamer Interessen.

Aber eine Unternehmung mit jemandem als Alibi d.h. um meine wahren Gefuehle zu verstecken, kaeme mir niemals in den Sinn.


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#6
24.05.2012
17:19:36


(-2, 2 Votes)

Von Seraph80
Aus Köln (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 29.04.2012
Antwort zu Kommentar #3 von daVinci6667


Ohja, ohja...beschimpfen wir uns eine Runde. So zeigt man am besten nach außen die typisch schwule Solidarität, wie?:)

Vielleicht sollte man mal tatsächlich über die Grenze von Privatsphäre und öffentlich sexueller Person diskutieren. Das scheint ja nicht einfach auflösbar zu sein. Im übrigen hat es mir bei meinem Coming out irgendwie nicht geholfen zu wissen das es offen schwule Schauspieler in Hollywood gibt. Auf dem thüringischen Dorf ist das relativ irrelevant.
Wichtig daran ist doch nur die symbolische Seite, d.h. das sich jemand meint outen zu können ohne das es stärkere- wohlgemerkt- stärkere Probleme mit sich bringt.
Wahrscheinlich wird aber erst eine echte Gleichstellung es dahin schaffen, dass auch schwule Prominente auf ihr Recht auf Privatssphäre pochen dürfen. Bis dahin bleiben sie halt indiskreten Vermutungen von beiden Seiten des Ufers ausgesetzt.
Nochmal für das Protokoll: auch ich habe keine Lösung, finde eine einsseitige Auflösung des Themas in richtig/falsch diskussionswürdig:))


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#7
24.05.2012
19:35:23
Via Handy


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User mgrasek100
Antwort zu Kommentar #3 von daVinci6667


Deine Aussage ist beleidigend und es ist ok wenn man sich nicht outen will


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#8
24.05.2012
19:54:11
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Sabine


"Versteht mich jetzt nicht falsch, aber ein Nicht-Coming-Out schützt oft auch davor nicht völlig zu verschwulen"

Eigentlich sollte man auf so nen Blödsinn gar nicht schreiben!
In einem queeren Forum rät ne Sabine einem Jungen, er soll sich nicht ganz outen damit er nicht "verschwult", was natürlich ganz was schlimmes Abartiges wäre. Ganz schön dreist das Sabinli' Aber ernstnehmen kann man das nicht!

Wie nennst du eigentlich ne Hete die eine Statue einer nackten Frau im Schlafzimmer hat. Etwa einen richtigen Mann mit Stil?

"Wenn man älter wird besteht nicht so sehr die Gefahr, nur die Szene und die Homokultur an sich als identitätsstiftende Merkmale anzusehen"

Aha! Dann ist es also nur schon wegen dem Älterwerden besser eine Schrankschwester zu bleiben?

Außerdem kennst du mich/ uns nicht. In der Szene sind wir nicht oft anzutreffen, was aber auch ganz egal ist. Eines Mannes Identität macht sehr viel mehr aus als seine sexuelle Identität, gerade dann wenn er älter und reifer geworden ist, ganz egal ob homo, bi oder hetero.


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#9
24.05.2012
20:08:58


(+3, 5 Votes)

Von nobsi_ffm
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Sabine


Ich bin entsetzt wie wenig Toleranz hier doch herrscht. Was heißt denn bitte "völlig zu verschwulen"? Ja, manche Menschen haben eine David Statue im Schlafzimmer, lieben den ESC oder haben einen eigenen, ausgefallenen Style. Das muss dir auch nicht gefallen, aber du hast es zu akzeptieren.
Deine seltsame Theorie, dass ein spätes oder Nicht-Coming-Out einen davor schützen könnte finde ich doch sehr gewagt. Frei nach dem Motto: "Du darfst schon schwul sein, aber bitte so, dass es nicht auffällt!"
Ist es nicht gerade die schwule Vielfalt, die die schwule Community kennzeichnen sollte, ohne Angst, sich für seinen Geschmack, seinen Style oder sein Auftreten rechtfertigen zu müssen? Dein Kommentar zeugt nicht von Toleranz sondern von Homophobie in seiner schlimmsten Form. Denk mal drüber nach.


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#10
24.05.2012
20:36:50


(+4, 6 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #4 von Sabine


alles klar, sabine: schwul darf man also ruhig sein, aber bitte nicht ZU schwul, und besser auch nicht zu früh.

das schrille ist ja, dass dir womöglich auch noch einredest, du seist nicht im mindesten homophob.


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