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Die Regenbogenflagge sorgt in deutschen Rathäusern noch immer für Aufregung (Bild: chtfj21 / flickr / by-sa 2.0)

Weil der verantwortliche CDU-Bürgermeister Regenbogenflaggen am Rathaus ablehnt, stellen nun Grüne, Linke und SPD einen Eilantrag im Stadtrat.

Damit wollen die drei Parteien Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) überzeugen, doch noch die Beflaggung zu genehmigen, berichten die "Dresdner Neuesten Nachrichten". Orosz hat in diesem Jahr überraschend erstmals die Schirmherrschaft des CSDs in der Elbmetropole übernommen. Allerdings hat der verantwortliche Bürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) die Beflaggung abgelehnt, angeblich wegen der sächsischen Flaggenverordnung (queer.de berichtete). Im Jahr zuvor hatte die Stadtverwaltung ebenfalls den CSD-Organisatoren eine Abfuhr erteilt, damals wurde als Grund "Bauarbeiten am Rathausvorplatz" genannt (queer.de berichtete).

"Zeichen für die Gleichberechtigung"

Da die Stadt nicht selbst tätig werde, müsste nun die Beflaggung bei Orosz ausdrücklich eingefordert werden, erklärte Stadtrat Richard Kaniewski (SPD). "Damit würde die OB ein Zeichen für die Gleichberechtigung von Homosexuellen setzen", erklärte der Politiker. Die Zeit drängt: Der CSD startet am Samstag, die Parade findet am 2. Juni statt.

Der Streit um die Regenbogenfahne bei CSDs oder anderen schwul-lesbischen Events zieht sich in den letzten Jahren durch die gesamte Republik. In den meisten Städten gibt es keine Probleme, allerdings stellen sich immer wieder einzelne Politker oder Beamte quer. So erregte die Ablehnung der Berlin-Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) vor knapp fünf Jahren für Aufsehen, weil sie die Anliegen von Homosexuellen mit denen der NPD verglich, als sie die Beflaggung ablehnte (queer.de berichtete). Vorbehalte gegen die Fahne gibt es aber auch in anderen Parteien: So wollte der Prenzlauer Bürgermeister Hans-Peter Moser (Linkspartei) die Beflaggung 2008 ebenso verhindern wie im vergangenen Jahr Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD). (dk)



#1 David77Anonym
  • 24.05.2012, 17:15h
  • Meine Güte nochmal, die stellen sich aber an.
    Dann hängt man die Fahne eben andersrum wie sie auf dem Bild geschwungen wird und dann hält man es für eine Friedensfahne...
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#2 suspektAnonym
#3 alexander
  • 24.05.2012, 19:38h
  • ich finde den kampf gegen homophobie nach wie vor sehr wichtig ! aber mir stinkt es nach 40 jahren, immer wieder die gleichen wege einzuschlagen, die für diese idioten vorhersehbar sind ! und vor allem diese immer wieder neue leier gegen menschenrechte "überhaupt zu bewerten "!!!
    man muss sich für dresden schämen, diese stadt hat den kitt aus den fenstern gefressen und um solidarität und spenden gebuhlt, allein schon für die frauenkirche ! UND SIE AUCH BEKOMMEN !
    aber auch hier kommen kleinigkeiten zum zuge, wenn ich bedenke, dass ich 1991 im dorint-hotel, am steinhaufen der frauenkirche schon 6,-dm für eine tasse kaffe bezahlen sollte, im stehkaffe mit selbstbedienung, werde ich heute noch stinksauer !
    aber genauso ging die entwicklung weiter, heute komme ich in dresden in keine kirche mehr so ohne weiteres rein, um sie mir anzusehen und der rest (fast alles) kostet eintritt !
    über die mentalität der deutsch/sächsischen besserwisserei, nach dem motto : DAS STEHT UNS ZU ! sage ich nichts mehr.

    den berlinern sagt man selbstherrlichkeit nach, was auch stimmt, nur der berliner zwinkert dabei mit den augen und ist menschlich, im gegensatz zu den sachsen !
    es kann ja nicht von ungefähr kommen, dass genau diese region besonders schwulenfeindlich ist, zumindest was seine politiker angeht !
    ich erinnere mit sehr viel spass, meine erste reaktion im berliner tierpark 1990 (pfingsten), vor einem leeren gehege: da kommen die sachsen rein !
    dresden hat es geschafft, trotz der tollen architektur, ein rüdesheim an der elbe zu werden ! also no go area für menschen mit anspruch und muse !!! insofern ist es auch wurscht welcher "wimpel da irgendwo weht"!!!
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 TreegProfil
  • 26.05.2012, 19:49hDoetinchem
  • Na obs was bringt? Die Frau beschimpft auch regelmäßig die Leute, die es wagen, alljährlich im Februar gegen den Naziaufmarsch Sitzblockaden durchzuführen als "Kriminelle".

    Das bringt nix bei der, die ignoriert alle Probleme in Dresden. Der Verlust des UNESCO Weltkultuerbes war ihr ja auch scheissegal, hauptsache man baut ne brücke für mehrere millionen...

    Es gibt ja keine Brücken in Dresden...
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