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Inca brütet, während Rayas nach dem Rechten sieht

In Spanien dürfen nicht nur gleichgeschlechtlich liebende Menschen adoptieren, sondern auch Tiere: In einem Tierpark in Madrid legten Zoowärter den schwulen Eselspinguinen Inca und Rayas ein Ei ins Nest.

Die zwei Pinguine sind bereits seit sechs Monaten zusammen und zeigen im Faunia-Park das gleiche Paarungsverhalten wie verschiedengeschlechtliche Pinguine, berichtet die spanische Tageszeitung "ABC". Weil eine Artgenossin zwei Eier gelegt hat, haben sich die Zoowärter entschieden, Inca und Rayas zu Adoptiveltern zu machen - und ihnen das Ei zu übergeben.

Eine Pflegerin sagte, dass das tierische Regenbogenpaar eine Weile brauchte, um sich an seine neue Rolle zu gewöhnen: "Anfangs waren sie sehr überrascht und sehr nervös. Sie wussten nicht, was sie tun sollen." Inzwischen hat Inca aber die Rolle des Ausbrütens übernommen und will sich nicht mehr vom Ei trennen. "Wir können den besten Fisch der Welt anbieten, er bewegt sich einfach nicht."

Homosexualität ist unter Pinguinen weit verbreitet - und sorgt immer wieder für Aufregung in Zoos weltweit. Am bekanntesten ist das Paar Silo und Roy aus dem New Yorker Zoo. Sie zogen nach der Jahrhundertwende zusammen Nachwuchs auf. Ihre Geschichte wurde sogar in dem Kinderbuch "And Tango Makes Three" verewigt. Die Liebe war allerdings vergänglich: 2005 verließ Silo Roy für ein Weibchen (queer.de berichtete).

In Kanada gab es im letzten Jahr Proteste gegen die Trennung eines gleichgeschlechtlichen Brillenpinguin-Paar. Die Männchen sollten mit Weibchen verkuppelt werden, um ihre "erstklassigen Erbanlagen" zu erhalten. Tatsächlich vergaß Buddy seinen Partner recht schnell und bandelte mit dem weiblichen Geschlecht an (queer.de berichtete)

Das klappt aber nicht immer: So gab es 2005 in Bremerhaven Proteste gegen den Zoo, weil ein männliches Pinguin-Paar mit aus Schweden importierten Weibchen bezirzt werden sollte. Die "Umpolungsversuche" scheiterten. Statt dessen brütete das gleichgeschlechtliche Paar 2009 - wie jetzt seine spanischen Kollegen - gemeinsam ein Ei aus (queer.de berichtete). (dk)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 24.05.2012, 17:51h
  • Parzany, Overbeck, Meisner, Kyrill, Ayatollah Tralala!

    Übernehmen Sie!

    Und veranstalten Sie einen interreligiösen (Gesund- und Sitten-)Prediger-Wettbewerb vor dem Pinguin-Gehege!

    Schon der Hl. Franziskus war gut zu Vögeln:

    »Meine Brüder Vöglein, gar sehr müßt ihr euren Schöpfer loben, der euch mit Federn bekleidet und die Flügel zum Fliegen gegeben hat; die klare Luft wies er euch zu und regiert euch, ohne daß ihr euch zu sorgen braucht«. Als er ihnen aber dies und ähnliches sagte, begannen die Vögel, in wunderbarer Weise ihre Freude bezeugend, die Hälse zu recken, die Flügel auszubreiten, die Schnäbel zu öffnen und aufmerksam auf ihn zu schauen."

    Ob sie jedoch von der Unzucht abließen, ist nicht überliefert...
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#4 stromboliProfil
#5 Fred i BKKAnonym
  • 25.05.2012, 12:13h
  • ...also wenn die Buddisten Recht haben mit der Wiedergeburt ...dann will ich als schwuler Pinguin
    (muss ja nicht Eselspinguin sein ) einen naechsten " Durchgang " haben....so mit geschenkten Eiern suessem Schucki-Pingi an meiner Seite .....

    nur eins macht mir noch zu schaffen .....

    ich mag keinen Fisch.....[]

    (weiss jemand welche Pinguinart sich von Pizza
    ernaehrt ???) ....
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 FrancoisAnonym
  • 25.05.2012, 18:10h
  • Eine Frage der Zeit bis einer eine Miss von Nebenan bespringt. DAS ist der Unterschied zum Menschen. Tiere sind versatiler ;-)) Echte Queers..
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