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  • 25.05.2012           2      Teilen:   |

Berliner Polizei fahndet in der Szene nach weiterem Mörder

Der pensionierte Lehrer Manfred Kindel wurde am 23. März ermordet. Wer kann Angaben zu seinem persönlichen Umfeld machen?
Der pensionierte Lehrer Manfred Kindel wurde am 23. März ermordet. Wer kann Angaben zu seinem persönlichen Umfeld machen?

Bereits vor drei Monaten wurde der 62-jährige Rentner Manfred Kindel in seiner Wohnung getötet - jetzt wurde rekonstruiert, dass er seinen mutmaßlichen Mörder über ein schwules Onlineportal kennengelernt hat.

Von Carsten Weidemann

Seit drei Monaten fahndet die Berliner Polizei nach dem Mörder von Manfred Kindel, doch auch die Thematisierung des Falles bei "Aktenzeichen XY" Anfang Mai brachte bislang keine heiße Spur. Jetzt bittet die Kriminalpolizei die schwule Community um Mithilfe. Denn die neuesten Ermittlungen der Beamten haben ergeben, dass das Opfer seinen mutmaßlichen Mörder über ein schwules Online-Portal kennengelernt hat.

Der 62-jährige pensionierte Lehrer Manfred Kindel war am Nachmittag des 23. März 2012 in seiner Wohnung am Klausenerplatz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf getötet worden, einen Tag später wurde er von besorgten Verwandten entdeckt.

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Der dringend Tatversächtige war eventuell am rechten Arm verletzt

Bei Versuch, mit der EC-Karte des Opfers Geld abzuheben, wurde der mutmaßliche Täter gefilmt
Bei Versuch, mit der EC-Karte des Opfers Geld abzuheben, wurde der mutmaßliche Täter gefilmt

Von dem mutmaßlichen Täter wurden bereits vor einigen Wochen Bilder und Videos einer Überwachungskamera veröffentlicht: Noch am Tag der Tat hatte er versucht, gegen 18 Uhr Geld bei einer Filiale der Berliner Bank in der Grunewaldstraße 46 am Bayerischen Platz abzuheben.

Der dringend Tatverdächtige ist 20 bis 35 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß. Er trug am 23. März eine dunkle Jacke, eine dunkle Mütze mit kleinem Schirm und blaue Jeans. Außerdem hatte er einen dunklen Rucksack der Firma Nike mit der Aufschrift "JUST DO IT" bei sich. Möglicherweise war der mutmaßliche Täter am rechten Arm bzw. an der rechten Hand verletzt. Am Tatort hatte zudem er eine blau gestreifte Kapuzenstrickjacke von C&A zurückgelassen.

5.000 Euro Belohnung für Ergreifung des Täters

Diesen Kapuzenpullover ließ der mutmaßliche Täter in der Wohnung des Opfers zurück
Diesen Kapuzenpullover ließ der mutmaßliche Täter in der Wohnung des Opfers zurück

Die Polizei fragt nun: Wer kann Angaben zu der gesuchten Person machen? Wer kann Hinweise zur Jacke geben? Wer kannte Manfred Kindel und kann Angaben zu ihm oder seinem persönlichen Umfeld machen? Wer hat zum Tatzeitpunkt am 23. März 2012 zwischen 14 und 18 Uhr eine auffällige, möglicherweise verletzte Person in der Nähe des Klausenerplatzes beobachtet?

Hinweise, auf Wunsch auch vertraulich, nimmt die 3. Mordkommission unter Tel. (030) 4664-911333 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Berliner Staatsanwaltschaft Berlin hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat und Festnahme des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro ausgelobt.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Mordkommission des Berliner Landeskriminalamts Fahndungsfotos von einem Mann veröffentlicht, der in der Schwulenbar "Große Freiheit 114" den 32-jährigen Nicky Miler umgebracht haben soll (queer.de berichtete).

Links zum Thema:
» Das Video der Überwachungskamera
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Reaktionen zu "Berliner Polizei fahndet in der Szene nach weiterem Mörder"


 2 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
25.05.2012
11:33:29


(0, 2 Votes)

Von Fuchur


Vielleicht ein Stricher?
Es ist immer verdächtig wenn sich junge Männer auf viel ältere einleissen.


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#2
25.05.2012
15:03:07


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Es ist schon erschreckend: erst die Gaysaunaleiche und nun ein Rentner! Hoffentlich werden die zwei Fälle bald geklärt und die Mörder gefaßt!


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