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Roman Lob im Gespräch mit queer.de

Nicht nur in seinem Heimatdorf Neustadt-Wied werden die Menschen am Samstag mitfiebern, wenn Roman Lob die Bühne des Eurovision Song Contests in Baku betritt. Der 21-jährige gelernte Industriemechaniker ist grundsympathisch und besticht mit seinen Rehaugen nicht nur Frauenherzen. Michael Götz-Pijl hat ihn am Freitag in Baku zu einem kurzen wie gut gelaunten Interview getroffen.

Jetzt wo die Startreihenfolge feststeht: Wie fühlst Du Dich damit? Gerade Spanien ist vor Dir, mit einer sehr starken Stimme.

Das habe ich mir auch gedacht: Es ist wirklich hart, dass Pastora Soler direkt vor mir ist. Ihre Stimme ist halt bombig, muss man schon sagen. Echt sehr, sehr gut, da gibt es keinen falschen Ton. Es wird hart, aber das macht es ja auch wieder spannend.

In einigen Medien hieß es, die anderen Big 5 hätten Angst vor Dir, müssten sich in Acht nehmen. Was denkst Du darüber?

"Angst vor mir" klingt komisch, braucht wirklich keiner vor mir zu haben. Ich finde auch dieses Wort "Konkurrenten" ganz schlimm. Wir sind alle hier, um Musik zu machen und Spaß zu haben.


Roman am Freitag auf einer Pressekonferenz mit Lena (Bild: EBU)

Einer Deiner Songs heißt "Changes". Was hat sich für dich geändert?

Es ändert sich schon einiges. Nicht unbedingt privat: Ich bin immer noch derselbe wie vorher. Aber man ist natürlich viel unterwegs. Eigentlich eine positive Veränderung: Ich mache jetzt Musik. Das ist immer mein Traum gewesen und jetzt erstmal mein Beruf. Ich werde da viel Energie reinstecken und diese Veränderung erstmal leben, genießen.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Thomas D.?

Super, total entspannt. Thomas ist ein Kumpel geworden, ist immer für einen da. Man kann ihn auch nachts mit einem Problem oder einer Songidee wecken, da hat er gar kein Problem mit.


Das Magazin "Männer" hatte Roman kürzlich als "Babybär" betitelt - es scheint ihm nicht entgangen zu sein

Gegenüber dem Magazin "Männer" hast Du ja schon erzählt, dass Du mal mit Freunden in einem schwulen Club warst. Könntest Du Dir auch vorstellen, auf einem CSD aufzutreten, in Köln oder Frankfurt oder wo auch immer?

Warum nicht? Natürlich. Ist ja genauso ein Festival wie jedes andere auch. Ich wäre sofort dabei! Ich sag ja immer: Die Schwulen feiern echt am friedlichsten, da geht es echt gut ab.

Einige von uns nennen dich ja den Teddybär mit den süßen Augen...

...Ja, "der Babybär", ne? (lacht)...

...Stört dich das?

Nö, ist okay. Es gibt ja schlimmeres, "das Maultier" oder "der Nasenbär" oder so (schmeißt sich weg) Ne, ich find's super (lächelt), nennt mich ruhig so. Ist ein Kompliment, kann man schon sagen.

Was für eine Message würdest Du unseren schwulen und lesbischen Lesern mit auf den Weg geben?

Also erstmal: Jeder sollte so bleiben, wie er ist. Sich nicht verändern, mache ich auch nicht. So kommt man auch am besten durch das Leben: Einfach das machen, was man denkt. Ach: Und wünscht mir viel Glück!



#1 FriederiekeAnonym
  • 25.05.2012, 23:07h
  • Naja, verändern ist schon wichtig im Leben. Mit 30 sollte man schon anders sein als mit 20 uswusf..

    An alle: Ich kann diesen Fehler bei "Thomas D" nicht mehr sehen: Das D hat keinen Punkt!
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#2 reiserobbyEhemaliges Profil
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 FriederAnonym