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  • 28.05.2012           25      Teilen:   |

Mordwaffe Liquid Ecstasy

Mutmaßlicher Darkroom-Mörder tötete zweiten Mann

Keine harmlose Partydroge: Der Konsum von Liquid Ecstasy kann - vor allem in höheren Dosen - Atemlähmungen mit Todesfolge hervorrufen.  Im Mix mit Alkohol verstärkt sich die Gefahr um ein Vielfaches
Keine harmlose Partydroge: Der Konsum von Liquid Ecstasy kann - vor allem in höheren Dosen - Atemlähmungen mit Todesfolge hervorrufen. Im Mix mit Alkohol verstärkt sich die Gefahr um ein Vielfaches

Der am Samstag im Berliner Mordfall Nicky M. verhaftete Mann hat nach Angaben der Staatsanwalt die Tat "weitestgehend gestanden". Außerdem soll er bereits am 26. April einen weiteren Mann mit der Partydroge Liquid Ecstasy (auch bekannt als GHB/GBL) ermordet und ausgeraubt haben.

Der 32-jährige Nicky M. war am Morgen des 5. Mai tot im Darkroom der Szenebar "Große Freiheit 114" in Berlin-Friedrichshain von einem Mitarbeiter aufgefunden worden. (queer.de berichtete). Die Obduktion ergab, dass er betäubt und erwürgt wurde. Der Täter entwendete zudem seine Wertsachen.

Der schnelle Fahndungserfolg war durch die Veröffentlichung von Fahndungsfotos in der vergangenen Woche möglich geworden (queer.de berichtete). Eine Überwachungskamera hatte Bilder von dem 37-jährigen dringend Tatverdächtigen geliefert, als er versuchte, mit der Bahncard des Opfers am Ostbahnhof ein Ticket nach Saarbrücken zu kaufen. Der angehende Pädagoge Dirk P., gegen den am Sonntag Haftbefehl erlassen wurde, soll vor längerer Zeit aus dem Saarland nach Berlin gezogen sein.

Fortsetzung nach Anzeige


In allen drei Verbrechen war Liquid Ecstasy im Spiel

Bei der Vernehmung sagte der 37-Jährige aus, M. im Darkroom der "Große Freiheit 114" Liquid Ecstasy verabreicht und ihn anschließend erdrosselt und ausgeraubt zu haben. Außerdem gestand Dirk P. zwei weitere Verbrechen. So soll er nicht einmal zwei Wochen zuvor, am 26. April 2012, mit derselben Methode einen Bekannten in dessen Wohnung in Berlin-Mitte betäubt und ausgeraubt haben. Dabei soll er den Tod des Opfers billigend in Kauf genommen haben.

Der Konsum von Liquid Ecstasy kann - vor allem in höheren Dosen - Atemlähmungen mit Todesfolge hervorrufen. Im Mix mit Alkohol verstärkt sich diese Gefahr um ein Vielfaches.

Die dritte Tat ereignete sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nur wenige Minuten nach dem Mord an Nicky M.: Nach Verlassen der Darkroom-Bar soll der Festgenommene am U-Bahnhof Warschauer Straße einem weiteren Mann ein mit Liquid Ecstasy versetztes alkoholisches Getränk verabreicht haben. Als diesem schwindlig wurde, bot der 37-Jährige an, ihn nach Hause zu begleiten. In einer ruhigen Seitenstraße raubte er den benommenen Mann jedoch stattdessen aus. Eine Passantin fand das auf dem Bürgersteig liegende, hilflose Opfer und rief einen Rettungswagen. Der Mann wurde im Krankenhaus behandelt und befindet sich außer Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen Mordversuchs.

Die Ermittler werfen dem mutmaßlichen Täter vor, in allen drei Fällen heimtückisch und aus Habgier gehandelt zu haben. Finanzielle Probleme soll Dirk P. nicht gehabt haben.

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Tags: liquid ecstasy, gbl. ghb. darkroom, mord, große freiheit 114
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Reaktionen zu "Mutmaßlicher Darkroom-Mörder tötete zweiten Mann"


 25 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
28.05.2012
10:47:04


(+2, 4 Votes)

Von Robin


Ich hoffe, er wird mit aller Härte bestraft und muss wirklich für seine Taten büßen.

Und ich hoffe, dass er nie mehr die Chance bekommt, einen anderen Menschen zu ermorden.


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#2
28.05.2012
10:49:41


(+1, 3 Votes)

Von XX1XX


Dieser Kerl gehört, wenn seine Schuld nachgewiesen wurde, auf Lebzeit, ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung weggesperrt.

Der letzte Weg dieses Menschen aus einem Gefängnis heraus sollte dann der Weg zu seiner eigenen Beisetzung sein.

So etwas darf man nicht zulassen, dass es sich etabliert und Nachahmer findet.


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#3
28.05.2012
13:06:39


(-3, 7 Votes)

Von RacheQueen


Das Schweinn soll im Gefängnis sterben! Bald!


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#4
28.05.2012
14:17:42


(+1, 3 Votes)

Von saltgay
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Mord aus Habgier ist ein weit verbreitetes Motiv für Tötungsdelikte.

Die Tatumstände sind auch nicht außergewöhnlich. Stets wird eine Täter-Opfer Beziehung aufgebaut, bis in einem Moment der Arglosigkeit die Tötung vollzogen wird.

Alle weiteren Details werden dann wohl im Prozess geklärt werden. Das Strafmaß für Mord ist ebenfalls eindeutig. Es geht dann nur noch um die Feststellung einer schweren Schuld.

Viele Morde aus diesem Motiv sind aber nicht aufgeklärt worden, ob im idyllischen Südharz oder im Drogenmilieu einer Großstadt.

Es hat nur nichts mit dem Besuch eines Darkrooms zu tun. Aber die absolute Sicherheit hat es nicht einmal unter "Adolf" gegeben, wie früher gern behauptet wurde. Schon als Jugendlicher war mir klar, in welchen Stadtvierteln Berlins man sich besser nicht allein am Abend oder in der Nacht herumtrieb. Dabei war das S-Bahn fahren sogar sehr ungefährlich, denn auch ein anständiger Mörder hielt sich damals an den S-Bahn Boykott:"Kein Geld für Ulbrichts Stacheldraht!".


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#5
28.05.2012
14:36:38
Via Handy


(0, 2 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Und unser reiserobby verlangte in anderen Threads hier schon, man müsse alle Gefängnisse schließen!

Was soll man denn sonst mit so einem kriminellen kranken Hirn machen? In der Schweiz würden ihm lebenslange Verwahrung drohen ohne dass er je wieder rauskommt!

In solch extremen Fällen geht es eben nicht mehr um Resozialisierung, und Nein es geht auch nicht um Rache, sondern nur um den Schutz der Gesellschaft vor solchen Monstern.


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#6
28.05.2012
14:46:07


(+12, 12 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008
Antwort zu Kommentar #3 von RacheQueen


RacheQueen schreibt am 28.05.2012, 13:06:39 Uhr:
"Das Schweinn soll im Gefängnis sterben! Bald!"

Robin schreibt am 28.05.2012, 10:47:04 Uhr:
"Ich hoffe, er wird mit aller Härte bestraft und muss wirklich für seine Taten büßen. Und ich hoffe, dass er nie mehr die Chance bekommt, einen anderen Menschen zu ermorden."

XX1XX schreibt am 28.05.2012, 10:49:41 Uhr:
"Dieser Kerl gehört, wenn seine Schuld nachgewiesen wurde, auf Lebzeit, ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung weggesperrt. Der letzte Weg dieses Menschen aus einem Gefängnis heraus sollte dann der Weg zu seiner eigenen Beisetzung sein. So etwas darf man nicht zulassen, dass es sich etabliert und Nachahmer findet."
-------------------------------------------------------------

Ähem, Leute, ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass Euer Tonfall sich nur unwesentlich von dem der Typen unterscheidet, die die Todesstrafe für alle möglichen Anlässe fordern?

Sicherlich handelt es sich um ein verabscheuungswürdiges Delikt, aber muss ich mich einer derartigen Wortwahl bedienen, die eher auf eine primitive Persönlichkeit schließen lässt?


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#7
28.05.2012
14:59:53


(+7, 7 Votes)

Von ehemaligem User alexMuc
Antwort zu Kommentar #6 von herve64


Daran erkennt man einen strammen, treuen Leser von "BILD"


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#8
28.05.2012
15:06:53


(+14, 14 Votes)

Von Knueppel
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von herve64


"(...) Leute, ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass Euer Tonfall sich nur unwesentlich von dem der Typen unterscheidet, die die Todesstrafe für alle möglichen Anlässe fordern? ..."

Du hast recht. Und deshalb rate ich Kommentatoren generell ihre Texte nicht, zu posten, während sie noch emotional aufgewühlt sind.

Menschen sind relativ leicht manipulierbar, das weiß jeder Diktator und wiegelt die Massen daher gern mit Greuel-Geschichten auf, damit er freie Hand bekommt für seine Pläne, die vom Angriffskrieg über die (Wieder-) Einführung der Todesstrafe und der "Vorbeuge-Haft" bis zur Kastration von "Perversen" reichen kann.

Also, Verstand einschalten und die Emotionen abklingen lassen, bevor Ihr auf die Tasten haut. Dann muss ich mich auch nicht so oft "fremdschämen", wenn ich aus anderen Internet-Foren hierher verlinke ...


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#9
28.05.2012
16:06:16


(-6, 10 Votes)

Von XX1XX
Antwort zu Kommentar #8 von Knueppel


Diese Aussage verstehe ich nicht!

Wichtig ist, das die Schuld festgestellt wird und in diesem Zusammenhang die besondere schwere der Schuld, damit eine Verwahrung auch über das übliche Strafmaß hinaus möglich ist.

Die Aussage hinsichtlich der Todesstrafe halte ich für verfehlt und der Sache an sich in keiner Weise dienlich.

Es geht sich hier nicht um Rache, sondern einzig und alleine darum die Gesellschaft vor diesem einen Menschen zu schützen. Das ist nur durch Lebenslange Sicherungsverwahrung zu gewährleisten.


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#10
28.05.2012
16:18:10
Via Handy


(0, 6 Votes)

Von bastian


Lebenslang wegsperren. -Punkt-

Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Man muss die Gesellschaft vor solchen Kreaturen schützen. Über sämtliche Moralapostel, die hier "harte Kommentare" kritisieren, kann ich nur den Kopf schütteln!


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