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Hochzeit am Pfingstsonntag

Cynthia Nixon unter der Haube


Christine Marinoni und Cynthia Nixon haben einen Sohn, den sie in New York City aufziehen

Die 46-jährige Schauspielerin Cynthia Nixon hat ihre langjährige Freundin, die ein Jahr jüngere Christine Marinoni, am Sonntag im US-Bundesstaat New York geheiratet. Das bestätigte das Management des "Sex and the City"-Stars gegenüber dem US-Magazin "People".

Weitere Details der Hochzeit ließ das stets auf seine Privatsphäre bedachte Paar nicht an die Öffentlichkeit dringen. Es wurde nur bekannt, dass Nixon am Sonntag ein Kleid der venezolanischen Designerin Carolina Herrera getragen hatte, die bereits Schauspielerin Renee Zellwenger und die frühere First Lady Jacqueline Kennedy-Onassis ausgestattet hatte. Die gleichgeschlechtliche Ehe-Schließung ist im Staat New York erst seit knapp einem Jahr möglich.

Nixon und Marinoni sind seit 2004 ein Paar und hatten 2009 ihre Verlobung bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr wurden die Beiden Mütter: Marinoni brachte im Februar 2011 Max Ellington Nixon-Marinoni zur Welt. Wer der biologische Vater des Kindes ist, hat das Paar nicht verraten (queer.de berichtete). Nach der Geburt kauften sich die Frauen eine gemeinsame Luxuswohnung in Manhattan. Für Nixon war es bereits das dritte Kind, ihre heute 15-jährige Tochter Samantha und ihr achtjähriger Sohn Charles gingen aus einer Beziehung mit dem New Yorker Englischprofessor Danny Mozes hervor, mit dem sie 15 Jahre lang liiert war.

Kontroverse Debatte um Bisexualität Nixons

Seit mehreren Jahren setzt sich Nixon öffentlich für Homo-Rechte ein und tritt bei Demonstrationen auf, bei denen die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben gefordert wird. Anfang des Jahres wurde sie aber von Homo-Aktivisten kritisiert, weil sie erklärt hatte, dass es für sie eine "freie Wahl" gewesen sei, lesbisch zu werden (queer.de berichtete). Ihr wurde daraufhin vorgeworfen, Gegner der Gleichbehandlung von Homosexuellen in die Hände zu spielen. In den USA argumentieren religiös motivierte Konservative, dass Homosexualität eine freiwillige Entscheidung sei und Schwule und Lesben daher keine "Sonderrechte" verdienten. Später erklärte Nixon, dass sie Probleme habe, ihre eigene sexuelle Orientierung zu beschreiben, da sie das Wort "bisexuell" für sich als unpassend empfinde. (dk)



#1 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 29.05.2012, 13:20h
  • Viel Glück den beiden.
    Apropos freie Entscheidung. Natürlich ist es eine freie Entscheidung sich für eine homo-, bi- oder hetero-orientierte "Lebensform" zu entscheiden, schließlich kann die biologische Veranlagung einer Person, die Wahl ermöglichen.
    Nur weil Theofaschisten sich anschicken, alles andere als ihr krudes Weltbild als das Maß aller Dinge zu halten, sollten Funktionärs-Homos nicht ähnlich dogmatisch schwadronieren.
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#2 haubenbleibernAnonym
#3 Leo GAnonym
#4 SchokiAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 SebiAnonym
  • 29.05.2012, 19:15h
  • Schön, dass sie so offen dazu steht.

    Ich wünsche den beiden viel Glück und viele tolle gemeinsame Jahre...
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