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  • 29.05.2012           6      Teilen:   |

Wegen Streit der Homo-Sportverbände

Keine Gay Games 2018 in München

Die Gay Games 2010 fanden in Köln statt
Die Gay Games 2010 fanden in Köln statt

Wegen des Streits der beiden internationalen LGBT-Sportverbände wird sich die bayerische Landeshauptstadt nicht für die Austragung der Gay Games 2018 bewerben.

Die Organisatoren vom LGBT-Sportverein Team München teilten den Schritt auf ihrer Website mit. Als Grund nannten sie die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Federation of Gay Games (FGG) und der Gay and Lesbian International Sport Association (GLISA), der Veranstalterin der Outgames. München hatte gefordert, dass Gay Games und Outgames wieder zusammengelegt werden müssten, damit wieder "gemeinsame Spiele" möglich werden. Bei einem Treffen Anfang Mai im kanadischen Montréal hatten sich FGG und GLISA aber nicht auf die Ausrichtung einer gemeinsames Finanzierungskonzept einigen.

"Wir Münchener haben uns von Anfang an darauf festgelegt, dass wir uns nur für gemeinsame Spiele und nicht für Gay Games oder Outgames bewerben würden", erklärten die Münchener Organisatoren. Man wolle aber trotz des Rückzugs weiterhin ein internationales Sportevent nach Bayern locken: "Wer weiß, vielleicht lässt sich dieser Geist der Gemeinsamkeit in unserer Community eines Tages für ein anderes Projekt gewinnen". München hatte bereits 2004 die schwul-lesbischen Eurogames ausgetragen, bei denen über 5.000 Sportler aus dem ganzen Kontinent teilnahmen.

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Auseiandersetzung geht auf Montréal 2006 zurück

Der Streit zwischen den zwei Homo-Olympiaden ist bereits ein knappes Jahrzehnt alt: So sollte Montréal 2006 die Gay Games austragen; nach Streitereien mit den lokalen Veranstaltern unter Führung des ehemaligen Leistungsschwimmers Mark Tewksbury entzog die FGG 2003 den Kanadiern aber die Nominierung. Grund waren Meinungsverschiedenheiten bei der Finanzierung und der Größe der Spiele. Die FGG gab anschließend Chicago für 2006 den Zuschlag.

Montréal hat die Spiele als Outgames trotzdem abgehalten und die GLISA als Gegenorganisation gegründet. Beide Veranstaltungen warben nun um die selbe Zielgruppe: 2009 fanden die Outgames in Kopenhangen statt, 2010 die Gay Games in Köln. Austragungsort für die nächsten Outgames ist 2013 Antwerpen, 2014 sind die Gay Games im amerikanischen Cleveland geplant. Kritiker werfen den beiden Veranstaltungen vor, sich zu kannibalisieren: So konnten die lokalen Veranstalter der Outgames 2006 in Montréal und die Gay Games 2010 in Köln ihre Rechnungen nicht mehr begleichen und gingen pleite. Zuletzt schafften es nur die Outgames in Kopenhagen, einen geringen Gewinn zu erwirtschaften (queer.de berichtete). (dk)

Mehr zum Thema:
» München will die Gay Games (27.03.12)
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Tags: münchen, gay games, outgames
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Reaktionen zu "Keine Gay Games 2018 in München"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
29.05.2012
15:40:25


(+5, 5 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Sportlich, sportlich... ;-) Gibt's bei diesem Zoff eigentlich so etwas wie die Bösen oder die Guten, gefühlt tendiere zu den Gaygames, da das Original... mh?


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#2
29.05.2012
16:18:49


(-3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Schade! Springt Berlin jetzt ein?


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#3
29.05.2012
19:20:55


(+1, 1 Vote)

Von Sebi


Schade!

Wie so oft bei uns: durch interne Streitereien, die im Nachhinein keiner mehr verstehen kann, schaden wir uns am Ende selbst.

Würden wir zusammen stehen, könnten wir so viel mehr bewegen, als wenn wir unsere Energien immer auf Streitereien unter uns verschwenden.

Ich kann aber auch München nicht verstehen:
einerseits will man ohne eine Zusammenlegung keine der beiden Sachen, will aber wohl ein 3. schwul-lesbisches Sportevent.

Ach, und an queer.de: 6 Jahre sind kein knappes Jahrzehnt. Das ist deutlich näher an einem halben Jahrzehnt.


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Anm. d. Red.: Der Streit begann, wie im Artikel zu lesen, im Jahr 2003.

 
#4
29.05.2012
19:23:11


(+2, 4 Votes)

Von OrlandoZH
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Lesen bildet. Oder reichts nur für die Überschrift.


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#5
29.05.2012
22:58:53


(-1, 1 Vote)

Von Sveni


Eigentlich ist es super, wenn es zwei Veranstalter gibt.
Man denke nur an den internationalen Fußball-Verband, einen schlimmeren Sumpf gibt es wohl nicht. Bei anderen Sportereignissen ist es ähnlich.
Ich denke nicht, dass es hier ein zerfleischen bis zum Tode geben muss.
Man sollte das doch (gerade hier) eher sportlich sehen: Konkurrenz belebt das Geschäft!


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#6
30.05.2012
16:10:40


(0, 0 Vote)

Von Sportlerin


Ich bin froh, daß es die Outgames auch gibt, da Eiskunstlaufen keine Disziplin der Eurogames ist. Außerdem haben mir die Outgames in Kopenhagen deutlich besser gefallen als die GayGames in Köln, war alles weniger komerziell und deutlich familiärer. Nach Antwerpen fahre ich, nach Cleveland nicht - wer will da schon hin?


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