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  • 30.05.2012           31      Teilen:   |

Prozess in Norwegen

Bekannter hielt Anders Breivik für schwul

Anders Breivik muss sich wegen Mordes an 77 Menschen verantworten
Anders Breivik muss sich wegen Mordes an 77 Menschen verantworten

Beim Prozess gegen den norwegischen Attentäter Anders Breivik sagten am Dienstag Bekannte aus, dass sich der heute 33-Jährige häufig als metrosexuell bezeichnete. Einer glaubte, er sei depressiv gewesen, weil er seine Homosexualität versteckte - für Breivik war das offenbar Kalkül.

Breivik ist wegen Mordes an 77 Menschen in Oslo und auf der Insel Utøya angeklagt. Am Dienstag hörte das Gericht vier nahe Bekannte des Angeklagten. Einer der Zeugen, ein Jurist im Dienste des Verteidigungsministeriums, sagte aus, dass er kurz nach der Jahrtausendwende geglaubt habe, Breivik kämpfe mit seiner Homosexualität und ziehe sich deshalb von seinen Freunden zurück. "Ich dachte, er wäre entweder tief depressiv oder homosexuell und wollte nicht, dass das rauskommt", erinnerte sich der Zeuge nach Angaben des norwegischen Fernsehsenders NRK. Er zweifelte an der Sexualität Breiviks, weil dieser sehr auf sein Äußeres achtete und auch Puder und Schminke trug. Breivik habe damals erklärt, er sei metrosexuell wie der englische Fußballstar David Beckham.

Das äußere Erscheinungsbild nutzte Breivik offenbar als Tarnung, wie er auch in einem nach dem Attentat am 22. Juli 2011 bekannt gewordenen Manifest niedergeschrieben hatte (queer.de berichtete). Darin empfiehlt er Terroristen unter anderem, Make-up zu tragen oder sich als schwul auszugeben, um sich nicht verdächtig zu machen.

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Bei Mutter eingezogen

Im Prozess erklärten weitere Bekannte, dass sich Breivik 2006 zurückgezogen habe, nachdem er wieder bei seiner Mutter eingezogen war. In dieser Zeit habe er auch immer mehr gegen Ausländer polemisiert und insbesondere Stimmung gegen den Islam gemacht. Zudem habe sich der spätere Attentäter seine Nase operieren lassen, um "arischer" zu wirken.

Breivik gab nach der Tat an, er wolle sich mit seinem Anschlag gegen den Islam und den "Kulturmarxismus" in Europa auflehnen. Ihm drohen 21 Jahre Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung oder Einweisung in eine psychiatrische Klinik. (dk)

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Tags: anders breivik, norwegen
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Reaktionen zu "Bekannter hielt Anders Breivik für schwul"


 31 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
30.05.2012
12:03:33


(-10, 20 Votes)

Von Timm Johannes


Der Artikel ist überflüssig und nicht hilfreich.

Medien und Journalisten haben bei solchen "durchgeknallten" Massenmördern die Aufgabe, dass solchen Typen keine/ wenig mediale Aufmerksamkeit zukommt.

Das ist nämlich genau jetzt sein Ziel, dass er starke mediale Aufmerksamkeit erhält. Und genau das sollten Journalisten diesem Massenmörder nicht derzeit geben.


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#2
30.05.2012
12:15:42
Via Handy


(-2, 16 Votes)

Von ehemaligem User eMANcipation
Antwort zu Kommentar #1 von Timm Johannes


Ist doch egal ob er schwul ist oder nicht. Ich finde die Analyse überflüssig. Nur weil er Abdeckstift nutzt und sich die Nase operieren lies, ist er nicht automatisch schwul. Dann müsste Bunga-Bunga-Berlusconi auch schwul sein. Das ist nur Küchenpsychologie die Stimmung gegen Schwule macht.


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#3
30.05.2012
12:58:09


(0, 0 Vote)

Von naja


"Breivik habe damals erklärt, er sei metrosexuell wie der englische Fußballstar David Beckham."

bei all den schrecklichen taten die er gmemacht hat, hat er mit dieser einen aussage recht. warum sollten männer, nur weil sie sich pflegen und auf ihr äußeres achten, automatisch schwul sein?


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#4
30.05.2012
13:12:18


(+6, 8 Votes)

Von Stephen


Schwul, metrosexuell, bisexuell, oder hetero was hat das denn mit dem Verbrechen an sich zu tun?

Oder möchte man hier zum Ausdruck bringen das Leute die selbst mit Ihrer Sexualität nicht klarkommen und sich deswegen von Ihrer Umwelt zurückziehen zum Massenmord fähig sind......?!?!

.....das wäre doch mal wieder ein gefundenes fressen für die ewig gestrigen um gegen uns "perverse" (vorsicht Ironie!!) mobil zu machen. Nach dem Motto "....ach der ist schwul.......na das erklärt einiges!" Wie ich das satt habe!!!

Was Breivik selbst betrifft, kenne ich mich im Norwegischen Strafrecht nicht aus. Also 21 Jahre maximal....hmmmm....kann man nur hoffen das die Staatsanwaltschaft einen Weg findet, das er für jeden Mord im Einzelfall 21 Jahre bekommt und die Strafe nacheinander ableisten muss. 21 x 77 = 1.617 Jahre. Das ist zwar auch quatsch aber er wäre wenigsten ein Leben lang weggesperrt!

Und ist schon richtig, die mediale Aufmerksamkeit gehört Ihm wirklich entzogen!

Würde gerne sein Gesicht sehen wenn er nur noch ein paar kleingedruckten Zeilen auf Seite 17 der Tageszeitungen bekäme. Das wäre für den wahrscheinlich noch schlimmer als die Strafe selbst.


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#5
30.05.2012
13:17:53


(+6, 6 Votes)

Von Mike


In seinem 1473-seitigen Manifest läßt er sich bereits auf den Seiten 11, 12, 14 und 16 über Homosexualität aus.


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#6
30.05.2012
13:38:29


(+7, 7 Votes)

Von timmgeert1983


Vielleicht hat er den homophoben Broder deshalb so oft zitiert, um sich nicht verdächtig zu machen.


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#7
30.05.2012
13:49:36


(-3, 9 Votes)

Von tobiasberlin
Aus Berlin
Mitglied seit 04.05.2011


Du meine Güte, was für eine Meldung! Muss das sein? Soll/darf man dieser komplett durchgeknallten und auf so tragische Weise gefährlichen Kreatur noch eine mediale Existenz bieten, indem man solch wirre und irre Gedankengänge publiziert?
Mein dringender Ratschlag: Ignorieren, und wenn der Begriff nicht so einen fürchterlichen Unterton gerade in diesem Zusammenhang hätte, wäre ich sogar für "totschweigen".
Und was will diese Neuigkeit uns, der Community sagen? Ich versteh das Ganze nicht, zum Glück, und will es auch nicht....


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#8
30.05.2012
13:55:48


(+3, 11 Votes)

Von ratschlag
Antwort zu Kommentar #7 von tobiasberlin


Hast Du Angehörige bei diesem Terror verloren?
Bist Du norwegischer Staatsbürger?


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#9
30.05.2012
14:00:52


(+4, 8 Votes)

Von Frank Stein


Ah, deswegen will er unbedingt in den Knast und nicht in die Klapse.


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#10
30.05.2012
14:02:21


(+4, 8 Votes)

Von wilders peroxid


"Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik hat sich nach Aussage eines früheren Freundes in jungen Jahren die Nase operieren lassen, um „arischer“ zu wirken. Der geständige Rechtsradikale sei sehr clever und gesellig, aber auch sehr eitel gewesen, sagte der 32-jährige Zeuge am Dienstag in dem Prozess in Oslo. Breivik habe großen Wert auf Kleidung und sein Äußeres gelegt. Demnach puderte er sich zuweilen auch das Gesicht und trug eine Sonnenbrille, wenn er abends ausging. „Das war schon sehr ungewöhnlich.“..."

Link zu www.focus.de


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