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  • 02. Juni 2012, noch kein Kommentar

Elisa Schmidt will mit ihrem Debüt den Durchbruch schaffen (Bild: Warner Music)

Das Debüt-Album der blutjungen Berlinerin Schmidt wurde von Guy Chambers (Robbie Williams, Kylie, Tom Jones) produziert.

Von Jan Gebauer

"Ich beschwöre keine vergangenen Epochen", sagt Schmidt, "sondern ein Lebensgefühl. Diesen Gedanken der Freiheit, der immer mal wieder seine Zeiten hatte, in der Kunst, im Leben. Sich einer von außen aufgedrückten Verantwortung zu ergeben - mit 23 den Bachelor, mit 26 in Top-Position. Das bin ich nicht. Warum nicht jeden Tag leben, als wäre er allein ein ganzes Leben wert?"

Schmidt ist gerade 22 Jahre alt. Kaum zu glauben, so sehr scheint sie in sich zu ruhen. Genussvoller Exzess ist für sie keine Flucht, sondern bewusst zelebriertes Leben. "Ich bin ein fest verwurzelter Baum", lächelt sie. "Ein fest verwurzelter Baum, der seine Äste ganz weit in alle Richtungen streckt, aber nie den Halt verliert."

Youtube | Schmidt: "Shadowman"

Schmidt hat sich mit Produzent Guy Chambers eine ganz eigene Welt geschaffen


Erlebte Geschichten und verworrene Phantasien von Schmidt (Bild: Warner Music)

Keimzelle des von Guy Chambers produzierten Albums "Femme Schmidt" ist das atmosphärische "Shadowman", es eröffnet den Weg. Dieser führt von "Sin City", einem Trip durch Epochen und Bewusstseinszustände, über opulent orchestrierte Balladen wie "Stay" bis hin zu extraordinären, aber nicht minder hitverdächtigen Songs wie der ersten Single "In The Photo Booth", "Vodoo Eyes" oder "Boom Boom".

In "Alain Delon" spielen Schmidt und Chambers gekonnt mit dem Thema der britischen Sixties-Kultserie "The Persuaders" (dt. "Die Zwei"; mit Roger Moore und Tony Curtis), für das erstmals eine Textbearbeitung genehmigt wurde; und so, wie dieser Song zwischen vielen Stilen und Klangwelten oszilliert, ist er in einer Weise die klingende Quintessenz des gesamten Albums. "Wir haben uns eine eigene Welt erschaffen. Aus erlebten Geschichten und verworrenen Phantasien um Verführung, Verlangen, Liebe, Schmerz und Genuss," illustriert Schmidt die Zeit in Chambers' Studio Sleeper Sound. "Die Songs wurden nicht einfach geschrieben - sie sind dieser Welt entsprungen."