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  • 03. Juni 2012, Noch kein Kommentar

"The Absence": Das dritte Album der sensiblen Jazz-Musikern (Bild: Decca / Universal Music)

Nach zwei Jahren Tour-Stress und dem globalen Erfolg ihrer CD "My One and Only Thrill" erscheint das dritte Werk der Amerikanerin.

Gut zwei Jahre lang tourte Melody Gardot nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums "My One and Only Thrill" kreuz und quer durch die Welt, eilte von Kontinent zu Kontinent und von Auftritt zu Auftritt. Eigentlich sollte man denken, dass sie danach vom Reisen erst einmal ein wenig die Nase voll gehabt hätte. Doch nein, Melody blieb rastlos und war auf neue Abenteuer aus. Ganz alleine setzte sie ihre Reisen fort, um neue Leute und neue Kulturen kennen zu lernen. Sie zog durch die Wüsten Marokkos und die Straßen Lissabons, besuchte die Tangobars von Buenos Aires und die Strände Brasiliens, und versuchte etwas von der Essenz all dieser exotischen Orte für ihr neues Album "The Absence" einzufangen, ohne ihre ureigenste musikalische Identität aufzugeben.

Youtube | Album-Teaser

Persönliche Erfahrungen im Album verarbeitet


Eine musikalische Reise von Portugal bis nach Brasilien (Bild: Decca / Universal Music)

"Viele der Geschichten, die ich auf diesem Album erzähle, beruhen auf meinen eigenen Erlebnissen", sagt Melody Gardot, "aber auch auf Beobachtungen, die ich machte, als ich mit all diesen fremden Leuten zusammenlebte. Ich sah, wie sie in den unscheinbarsten Momenten plötzlich von Traurigkeit oder Freude ergriffen wurden, und dabei entstand zwischen uns ein gemeinsames Band. Wenn man Liebe auf eine andere Art erlebt, wenn man versteht, was Liebe in einer Gemeinschaft bedeutet, dann erkennt man, was Menschen wirklich miteinander verbindet", philosophiert die amerikanische Sängerin und Songschreiberin. "Für mich verändert sich dadurch vieles: es brachte mich - vor allem in Brasilien - Menschen nahe, die Musik zum Feiern benutzen."

Youtube | Melody Gardot Live: "Amalia"

Produzent des Albums spielte bei Simply Red und arbeitete mit Elton John oder k.d. lang


Produzent, Komponist und Gitarrist Heitor Pereira sorgte für den letzten Feinschliff auf dem Album von Melody Gardot (Bild: Decca / Universal Music)

Mit all diesen neuen Erfahrungen und musikalischen Eindrücken im Gepäck kehrte Melody in die USA zurück, wo sie sofort den Produzenten, Komponisten und Gitarristen Heitor Pereira kontaktierte. "Es war eine wunderbare Begegnung", erinnert sich Melody an das Zusammentreffen mit Pereira, der sich als perfekter Partner erwies. Er war von 1988 bis 1996 Gitarrist der Band Simply Red und begleitete Popgrößen wie Sting, Elton John, k.d. Lang oder Jack Johnson, bevor er sich einen Namen als Filmkomponist und -musiker machte (u.a. "Madagascar", "Mission: Impossible II").

Wie Gardot hat er ein Faible dafür, sich musikalisch abseits eingetretener Pfade zu bewegen und im Niemandsland zwischen westlicher Popmusik, Jazz, Blues und Soul zu tummeln. Und wenn es um das Ausprobieren neuer klanglicher Ideen geht, ist er genauso abenteuerlustig wie Melody selbst. Und das hört man "The Absence" in jeder Minute an. (cw/pm)

Tourdaten:

03.07.2012 - München, Tollwood
07.07.2012 - Stuttgart, Jazz Open
12.07.2012 - Freiburg, Zelt Musik Festival
29.10.2012 - Berlin, Tempodrom
30.10.2012 - Frankfurt, Alte Oper
01.11.2012 - Köln, Philharmonie
03.11.2012 - Hamburg, Laeiszhalle