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Ein bisschen Girlie, ein bisschen Retro, etwas düster: Marina

Marina and the Diamonds haben mit "Electra Heart" ihr zweites Album vorgelegt. Es ist kraftvoll tanzbarer Pop mit melancholischen Einlagen.

Von Carsten Weidemann

Madonna hatte auch mal so eine Phase: Da trat sie mit unfertiger Lockenwicklerfrisur im Videoclip auf und sang von ihren Träumen über die künftige Karriere und den Millionen, Diamanten und was so alles dazu gehört, wenn man es an die Spitze geschafft hat. In ihrem Video aktuellen Video trägt Marina eine ähnliche Frisur, im Untertitel ihres Bandnamens sind die Diamanten untergebracht, allerdings hängt sie ihre Träume etwas niedriger. "Primadonna" zu sein, genügt ihr vorerst.

Video, Single und das zweite Album (Electra Heart) der jungen frechen Lady sind raus, diverse Shows, vorerst in England und den USA folgen in den nächsten Wochen, bevor sie als Begleitact von Coldplay im August und September in Deutschland eintreffen wird. Höchste Zeit also, sich einmal etwas näher mit "Marina and the Diamonds" zu beschäftigen.

Vimeo | Marina And The Diamonds - Primadonna

Marina möchte mal "Bubblegum Bitch" sein, mal "Primadonna"

Marina Diamandis stammt, wie so viele Talente, die sich derzeit in den Charts tummeln, von der Insel. Mit ihrer divaesken Erscheinung und ihrer kraftvollen Stimme hält die Waliserin Marina die Musikwelt schon etwas länger in Atem. Mit ihrem Debütalbum "The Family Jewles" sorgte sie bereits vor zwei Jahren für Aufsehen. "Ich wollte einen Weg finden, Liebe und ein gebrochenes Herz zu personifizieren. Ich kann niemals nur eine Geschichte erfinden, es muss etwas sein, das mir selbst im Leben passiert ist", sagt sie über ihr neues Album "Electra Heart". Soweit nichts Neues, das ist die Intention so ziemlich aller Künstler. Aber sie geht es anders an: "Die ganze Angelegenheit ist pink und flauschig."

Der schwule US-Promi-Blogger Perez Hilton liebt sie dafür bereits. Aber auch für ihre demonstrierte Stärke. "Wir sind Feuer und Flamme" jubelte er im Mai anlässlich ihres Songs "Power and Control", in dem es um Machtspiele in Beziehungen geht. Bei aller Leichtigkeit der Melodien und der Beats, die Marinas Songs tragen, es liegt vor allem durch die Texte immer eine kleine Spur Düsternis in ihrem extrem tanzbaren Pop.

Marina And The Diamonds In Deutschland

Jeweils als Vorgruppe der Coldplay-Tour:
04. September, Köln, RheinEnergieStadion
12. September, München, Olympiastadion
14. September, Leipzig, Red Bull Arena
22. September, Hannover, AWD-Arena


#1 mister popAnonym
  • 04.06.2012, 16:52h
  • und schon wieder eine.
    ich kann die schon gar nicht mehr alle mit namen auseinander halten so schnell kommt die nächste "diva" aus der retorte gekrochen.

    die schwule szene sollte einen anfang machen und mit der derzeitigen verehrung angeblicher diven aufhören, die oft gerade erst aus der schule raus sind. oder wie wäre es mal mit männlichen stars?
    ich kann so einem geschwurbel- gesang der jungen künstlerinnen mit sehr hoher stimme nichts abgewinnen aber okay, das ist persönlicher geschmack.
    ich glaube das eine art gruppendruck dazu führt das es in der schwulen szene irgendwelche diven zu verehren gilt, eine art vorschrift was man zu hören und anzuhimmeln hat und was nicht. es fehlt die vielfalt.
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#2 BenxxAnonym
  • 04.06.2012, 16:57h
  • MarinA ist der Hammer. Vorn paar Tagen im Astra gesehen. Super Stimme und Aussstrahlung.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Marcel SAnonym
  • 04.06.2012, 20:35h
  • Hach Benxx ich beneide dich :) Ich hatte leider nicht die Möglichkeit dazu.

    Der erste Kommentar ist einfach doof. Da ich Marina auch einfach nur Klasse finde, fühle ich mich davon angesprochen. Und ich bin nun wirklich niemand, der eine "Diva" brauch. Du steckst uns doch selbst in eine Schublade.

    Ich mochte Marina schon vor dem neuen Album zu "Family Jeweils" Zeiten. Damals, als sie noch mit schwarzen Lippenstift und Nakedshirts auftrat (nicht sehr divenhaft, was?)

    Musik ist definitiv Geschmacksache und es ist nichts für jedermann. Kenne auch schwule, die sie überhaupt nicht mögen.

    Ich find das neue Album klasse. Das Musikvideo zu Power & Control ist ebenfalls schon draussen. :) Hoffe es folgt bald das dritte. :)
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#4 Lapushka
  • 04.06.2012, 23:49h
  • Antwort auf #1 von mister pop
  • "ich glaube das eine art gruppendruck dazu führt das es in der schwulen szene irgendwelche diven zu verehren gilt, eine art vorschrift was man zu hören und anzuhimmeln hat und was nicht. es fehlt die vielfalt"

    Und was passiert wenn man sich diesem "Druck" nicht beugt? Passiert dann irgendwas schlimmes? Zeigt die ganze Szene mit dem Finger auf einen und sagt "Hahaha, du magst Lady Gaga nicht. Du bist doof. Du hast Hausverbot!"?

    Musikgeschmack ist genausowenig wie alles andere orientierungsgebunden, also hört euch einfach um im Radio, auf lastfm, auf Konzerten, überall, dann findet man schon raus, welche Interpreten und Stilrichtungen man mag, selbst wenn es Doom Metal ist, wen interessiert das?
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#5 SmokingOrangeProfil
  • 05.06.2012, 01:30hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #1 von mister pop
  • Bei aller Liebe aber Adele und florence+machine reichten völlig.

    Die ganze zeit kommen irgendwelche halbreifen Frauen mit ner netten Stimme und der Rest kommt aus ner elektronischen Kiste.
    Juhuu.

    Madonna lässt sich wenigstens nicht festlegen erst recht nicht durch Alter.

    Und für die anspruchsvollen hatten wir Queen. Man bedenke mal das Stimmvolumen von Freddie Mercury und dann kommt dieses halbe Kind hier was halber aussieht wie lana del irgendwas...LACHHAFT!
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 LucyAnonym