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Neuer Bundesgeschäftsführer der Linkspartei: Matthias Höhn

Der Bundesparteitag der Linken hat am Wochenende Matthias Höhn zum neuen Geschäftsführer der Partei gewählt. Der 36-Jährige, der in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, hatte sich als einzige Person zur Wahl gestellt und erhielt 80,9 Prozent der Delegierten-Stimmen.

Matthias Höhn lebt offen schwul, meldet sich in homopolitischen Debatten jedoch kaum zu Wort. Der studierte Kommunikationswissenschaftler war 1992 in die PDS eingetreten und sitzt seit 2002 für die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt, seit 2005 ist er Landesvorsitzender der Partei. Höhn ist seit 2010 auch im Bundesvorstand vertreten und Mitglied im Forum demokratischer Sozialismus, er gilt als Reformer.

Bei der Wahl der neuen Führung der Linkspartei hatte sich dagegen eher das radikale Lager durchgesetzt: Die Delegierten wählten die Ost-Abgeordnete Katja Kipping und den westdeutschen Gewerkschafter Bernd Riexinger zum neuen Vorstand. Der Kandidat der Reformer, Dietmar Bartsch, setzte sich nicht durch.

Höhn sagte am Montag der "Mitteldeutschen Zeitung", seine Partei sei nicht von einer Spaltung bedroht: "Die große Mehrheit des Parteitages war sich aber einig, dass wir trotz inhaltlicher Debatten immer respektvoll miteinander umgehen müssen."



#1 duesseldorferProfil
  • 04.06.2012, 16:46hDüsseldorf
  • Mit der früheren LSVD-Bundessprecherin Ida Schillen und dem Berliner LINKEN-Politiker Klaus Lederer sind als insgesamt mindestens 3 Schwule und Lesben im 44-köpfigen Parteivorstand.
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#2 stromboliProfil
  • 04.06.2012, 17:00hberlin
  • "Matthias Höhn lebt offen schwul, meldet sich in homopolitischen Debatten jedoch kaum zu Wort"...
    ohne worte!
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#3 najaAnonym
  • 04.06.2012, 17:10h
  • gregor gysi auf dem parteitag in göttingen über die linke:
    wir wollen solidarität in der gesellschaft, schaffen sie aber nicht mal in unserer partei.

    nothing to ad.
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#4 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 04.06.2012, 17:52h
  • Antwort auf #3 von naja

  • Die Linke ist wahrscheinlich bald Geschichte, zumindest gesamtdeutsch. Und das ist auch gut so.

    Der Typ oben lebt also schwul, interessiert sich aber nicht für schwule Belange, auch toll. Den kann man doch vergessen.
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#5 MarekAnonym
  • 04.06.2012, 18:02h
  • "Matthias Höhn lebt offen schwul, meldet sich in homopolitischen Debatten jedoch kaum zu Wort. "

    Hoffentlich nicht so ein Schrank-Schwuler wie Guido Westerwelle, der zwar auch schwul ist, aber nichts für uns tut oder uns sogar schadet.
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#6 sonntagsAnonym
  • 04.06.2012, 18:16h
  • sogar volker beck interessiert sich für andere männer.....

    Volker Beck ‏@Volker_Beck
    Wer ist dieser Reixinger an Kippings Seite? #linke

    Andrea Lindlohr ‏@alindlohr
    .@Volker_Beck Riexinger, unser Stuttgarter verdi-Mann. Ex-Bankkaufmann Leonberger Bausparkasse. Sehr konventionell. Sehr unspannend. #linke

    Christoph Schmitz ‏@verdi_Sprecher
    @alindlohr @volker_beck Unterschätzt Riexinger nicht. Er ist zielorientiert und weniger konventionell als ihr glaubt.

    Andrea Lindlohr ‏@alindlohr
    . @verdi_Sprecher Vielleicht. Oder auch nicht. Mal sehen. Nur: Was geht das die verdi Bundeszentrale an? Ist doch Frage an die #linke.

    Christoph Schmitz ‏@verdi_Sprecher
    @alindlohr Geht mir nicht um Parteipolitik, aber ich schätze den Gewerkschafter Riexinger. Mein Hinweis nur, weil @Volker_Beck gefragt hat.

    (...)

    Christoph Schmitz ‏@verdi_Sprecher
    @Volker_Beck Stimmt der Spiegel-Bericht zum Verzicht auf Hartz-IV-Erhöhungen?
    www.spiegel.de/spiegel/vorab/gruene-wollen-entwicklungshilfe
    -ausdehnen-und-bei-hartz-iv-sparen-a-836606.html


    Horst Schulte ‏@querblog_com
    @verdi_Sprecher @Volker_Beck Auf diese Antwort bin ich auch gespannt.

    Volker Beck ‏@Volker_Beck
    bin nicht in der AG und kenne dieses Papier daher nicht @querblog_com @verdi_sprecher

    Vielleicht kennt er es jetzt?
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.06.2012, 23:50h
  • Mal sehen, wohin die LINKE steuert! Wenn diese chaotischen Verhältnisse andauern, dann wird es nix mit dem Einzug in den Bundestag 2013!
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#8 Cui bonoAnonym
  • 05.06.2012, 00:25h
  • Antwort auf #7 von FoXXXyness
  • "Chaos" kann man auch planen,
    meint ein ehemaliger Planungschef im Kanzleramt:

    "Als ehemaliger Planungschef in Kanzleramt sind Sie mit allen politischen Ränken vertraut – wie erklären Sie sich dieses Hickhack?" --

    "Ich habe mich mal in die Lage jener versetzt, die dafür sorgen wollen, daß in Deutschland die linke Hälfte der Gesellschaft nie wieder politisch wirksam wird.

    Wenn man genug Geld hat, kann man das planen: Da werden zum Beispiel PR-Agenturen und Kontakte zu Medien eingesetzt, um die öffentliche Meinung zu steuern. Oder es werden zusätzlich andere Instrumente bis hin zu Geheimdiensten eingesetzt, um in das Innere von Parteien einzuwirken. Dieses Phänomen beobachte ich bei den Grünen und der SPD seit langem. Jetzt hat es auch die Linkspartei erfaßt.

    Man braucht kein Verschwörungstheoretiker zu sein, um das, was hier abgeht, aus Sicht der Herrschenden für logisch zu halten."

    (Albrecht Müller, 24.05.2012

    de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_M%C3%BCller_(Publizist)
    )
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#9 ChristianAnonym
  • 05.06.2012, 11:23h
  • Antwort auf #1 von duesseldorfer
  • Da sieht man mal wieder, auch Schwule können in einer falschen Partei oder Organisation sein! Was nützte in der der ehemaligen DDR den Schwulen die rechtliche Gleichstellung im "Arbeiter- und Bauernparadies", wenn sie dieses nicht verlassen durften oder das Geld nichts wert war, man kaum etwas kaufen konnte, die Meinungsfreiheit eingeschränkt war etc. Zur Freiheit gehört eben nicht nur die formale Gleichstellung, sondern auch die ökonomische Vernunft, die den Menschen einer Gesellschaft ein wirtschaftlich und tatsächlich demokratisch erträgliches Auskommen garantiert. Und ob die Partei der "Linken" dies mit ihren Vorstellungen zu realisieren mag, wage ich zu bezweifeln.
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#10 Nutzen_MehrwertAnonym
  • 05.06.2012, 12:59h
  • Antwort auf #9 von Christian
  • "ökonomische Vernunft, die den Menschen einer Gesellschaft ein wirtschaftlich und tatsächlich demokratisch erträgliches Auskommen garantiert"

    Rund 10,5 Millionen Menschen in Deutschland arbeiteten im Jahr 2008 in sogenannten atypischen Beschäftigungsformen; das entspricht einer Quote von 32,4 Prozent der Erwerbstätigen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/13991) auf eine Kleine Anfrage (16/13907) der Fraktion Die Linke hervor, in der sich diese nach dem Stand der Jugendarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik erkundigt hatte. Unter Bezugnahme von Daten des Statistischen Bundesamtes teilt die Regierung ferner mit, dass 1,2 Millionen Beschäftigte dieser Gruppe unter 25 Jahre alt waren. Zu ”atypischen Beschäftigungsverhältnissen“ zählt das Statistische Bundesamt Leiharbeit, Teilzeitbeschäftigungen, geringfügige sowie befristete Beschäftigungen.
    (Bundestagsdrucksache 16/13991)

    Financial Times Deutschland:

    "Prekäre Beschäftigung"

    Hälfte aller jungen Arbeitnehmer ohne festen Vertrag

    www.ftd.de/politik/konjunktur/:prekaere-beschaeftigung-haelf
    te-aller-jungen-arbeitnehmer-ohne-festen-vertrag/50183970.ht
    ml


    "ein wirtschaftlich und tatsächlich demokratisch erträgliches Auskommen"

    Vermögensverteilung in Deutschland

    Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland verfügen über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen,

    während die obersten 10% der Bevölkerung 60% aller Vermögenswerte ihr Eigen nennen.
    (DIW, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, 2009)

    www.diw.de/documents/publikationen/73/93785/09-4-1.pdf
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